Lena Gorelik: "Alles, was ih schreibe,
ist fiktiv und nicht fiktiv zugleich. Das stelle ich fest, um mich selbst nicht des Diebstahls bezichtigen zu können. (...) Anders gesagt: Nichts von dem, was ich schreibe, kann nur mir gehören. Außer der Sprache; vielleicht halte ich mich deshalb so an sie. Vielleicht suche ich deshalb länger nach Sprache als nach Geschichten."
Von der Schriftstellerin erschien kürzlich der Roman "Alle meine Mütter" bei Rowohlt.
aus: "Sprache fehlt immer am schmerzhaftesten" von Rose-Maria Gropp - Frankfurter Allgemeine Zeitung 14.3.2026