Liebe Autorinnen und Autoren,
diese Frage stellte Roman Elsner im NZZ-Interview dem Bassisten der weltberühmten Rockband R.E.M., Mike Mills. „Nicht unbedingt, meinte der:
„Wenn man denkt, ein Stück taugt zum Hit, wird es keiner – und umgekehrt.
‚Losing my Religion’ – wer hätte gedacht, dass das ankommt? Ein fünf Minuten langer Song, mit einer Mandoline als Lead-Instrument, ein Song ohne Refrain – wie wird das zum Hit? Und doch ist dieser Song unser erfolgreichstes Lied – bis jetzt.“
Songtexte, auch lyrics genannt, haben meist poetische Elemente und wie beim Gedichtschreiben entstehen sie oft spontan. Vielleicht schreiben Sie heute noch ein neues Gedicht, aus dem Sie einen Song machen … ohne daran zu denken, dass daraus ein Hit werden könnte! Wie Songs entstehen und wie Sie sie verkaufen können, finden Sie, mit vielen eigenen Song-Beispielen der beiden Buchautoren, im Handbuch für Songtexter. Edith Jeske und Tobias Reitz leiten seit 1996 die von der GEMA-Stiftung geförderte Celler Schule und bilden talentierte Textdichter aller Stilrichtungen professionell aus:
Handbuch für Songtexter. Mehr Erfolg durch professionelles Schreiben und Vermarkten. Mit einem Vorwort von Bastian Sick, Einleitung von Michael Kunze. 304 Seiten, Hardcover, 19,95 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/376.0.0.1.0.0.phtml
Das Workshopbuch zum Thema Liedtexte hat der Singer-Songwriter Abou-Dakn
veröffentlicht: Songtexte schreiben. Handwerk und Dramaturgie, 200 Seiten, nur 16,80 Euro versandkostenfei:
www.autorenhaus-verlag.de/masen_abou-dakn-songtexte.phtml
Existenzielle Probleme, mit denen zuerst die Musikbranche und nun auch Buchautoren und ihre Verlage durch illegale Downloads konfrontiert sind, hat Sven Regener, selber Autor und Musiker der Rockband ‘Element of Crime’, in einem Radio-Interview in deutlichen Worten angesprochen: “Es wird so getan, als ob wir Kunst machen als Hobby. Das Rumgetrampel darauf, dass wir uncool seien, wenn wir darauf beharren, dass wir diese Werke geschaffen haben, ist im Grunde nichts anderes, als dass man uns ins Gesicht pinkelt und sagt: ‘Euer Kram ist nichts wert. Wir wollen das umsonst haben.” Den drastischen Regener in seiner ganzen Empörung über Klau an Künstlern können Sie hier hören:
www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/regener_interview100.html
Auch Drehbuchautoren wenden sich gegen die “demagogische Gleichsetzung von frei und kostenfrei.(…) Diese politische Verkürzung von Grünen, Piraten, Linken und Netzgemeinde dient lediglich der Aufwertung der User-Interessen, deren Umsonstkultur so in den Rang eines Grundrechtes gehievt werden soll.”
51 Tatort-Autoren haben einen offenen Brief veröffentlicht:
www.drehbuchautoren.de/nachrichten/
Die engagierte Initiative der Krimi-Autoren lautet “Ja, zum Urheberrecht”:
www.ja-zum-urheberrecht.com
Am 23. April ist “Welttag des Buches und des Urheberrechts”. Ich würde ihn gerne zum ‘Tag der Autoren’ machen, die die Schöpfer der Buchinhalte sind.
Ohne ihre Arbeit, ihr kreatives und handwerkliches Können gäbe es keine Bücher. Viele Buchhandlungen beteiligen sich mit besonderen Aktionen:
www.welttag-des-buches.de/de/135793
Im Tieger Blog sagt David Grossmann, warum er sich von seinen Figuren beim Schreiben gern wie vom Adler beim Genick packen lässt und Norman Mailer warum man beim Schreiben seinem Instinkt folgen soll:
www.autorinnen.de
Mit herzlichen Grüßen
Ihre
Gerhild Tieger
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