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	<title>Tieger-Blog Gerhild Tieger Autorenhaus Verlag</title>
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	<description>Einladung an meine Leser</description>
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		<title>Tomas Alfredson: Rotes Licht f&#252;r den Regisseur</title>
		<link>http://autorinnen.de/2012/01/27/tomas-alfredson-rotes-licht-fur-den-regisseur/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 10:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[und den Drehbuchautor Peter Straughan hat der Schriftsteller John le Carré f&#252;r den Film mit dem deutschen Titel &#8216;K&#246;nig Dame As Spion&#8217; nach seinem Roman &#8216;Tinker Tailor Soldier Spy&#8217; gegeben. Gro&#223;z&#252;gig stellte er eine einzige Bedingung: &#8220;Verfilmen Sie nicht den Roman. Den gibt es schon. Machen Sie etwas Eigenes. Ansonsten werde ich Sie nicht st&#246;ren.&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>und den Drehbuchautor Peter Straughan hat der Schriftsteller John le Carré f&#252;r den Film mit dem deutschen Titel &#8216;K&#246;nig Dame As Spion&#8217; nach seinem Roman &#8216;Tinker Tailor Soldier Spy&#8217; gegeben. Gro&#223;z&#252;gig stellte er eine einzige Bedingung:</p>
<p>&#8220;Verfilmen Sie nicht den Roman. Den gibt es schon. Machen Sie etwas Eigenes. Ansonsten werde ich Sie nicht st&#246;ren.&#8221;</p>
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		<title>Mitra Devi: Disziplinierte Regel&#228;&#223;igkeit</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 10:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Sobald ich gen&#252;gend Informationen f&#252;r die Story bieinander habe, setze ich mich an den Laptop, mache mich ans Schreiben und trinke dazu viel Gr&#252;ntee. Eine disziplinierte Regelm&#228;&#223;igkeit hilft mir, den roten Faden nicht zu verlieren. Mehrere Monate lang arbeite ich von Montag bis Sonntag, bis die Erstfassung steht. Dann lasse ich das Manuskript einige Wochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Sobald ich gen&#252;gend Informationen f&#252;r die Story bieinander habe, setze ich mich an den Laptop, mache mich ans Schreiben und trinke dazu viel Gr&#252;ntee. Eine disziplinierte Regelm&#228;&#223;igkeit hilft mir, den roten Faden nicht zu verlieren. Mehrere Monate lang arbeite ich von Montag bis Sonntag, bis die Erstfassung steht. Dann lasse ich das Manuskript einige Wochen ruhen, um es danach mit der n&#246;tigen Gnadenlosigkeit  zu &#252;berarbeiten. Nach zwei bis drei Korrekturdurchg&#228;ngen, die in erster Linie aus Straffen und Verdichten bestehen, schicke ich den Text meiner Lektorin. Zu ihrem Leidwesen habe ich eine Affinit&#228;t zu Adjektiven. Immer wieder muss sie mich &#252;berzeugen, dass vielsilbige, blumige Begriffe das Lesetempo hemmen, womit sie nat&#252;rlich Recht hat. Das Streichen schmerzt trotzdem.&#8221;<br />
Mitra Devi hat die Z&#252;richer Detektivin Nora Tabani f&#252;r ihre Krimiserie kreiert, zuletzt erschien 2011 &#8216;Das Kainszeichen&#8217;.</p>
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		<title>John le Carré: Wann geh&#246;ren wir dem Feind?</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 09:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Die Kindheit ist, wie wir alle wissen, der Getreidespeicher, von dem ein Schriftsteller, wenn er erwachsen ist, sein Brot b&#228;ckt. Von dem Tag an, an dem ein Schriftsteller aufh&#246;rt, dem Kind in sich zuzuh&#246;ren, geh&#246;rt er dem Feind.&#8221; aus: &#8216;Goethe ginge heute auf die Barrikaden&#8217;, FAZ 29.8.2011]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Kindheit ist, wie wir alle wissen, der Getreidespeicher, von dem ein Schriftsteller, wenn er erwachsen ist, sein Brot b&#228;ckt. Von dem Tag an, an dem ein Schriftsteller aufh&#246;rt, dem Kind in sich zuzuh&#246;ren, geh&#246;rt er dem Feind.&#8221;<br />
aus: &#8216;Goethe ginge heute auf die Barrikaden&#8217;, FAZ 29.8.2011</p>
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		<title>John M. Coetzee &#8211; seinen fr&#252;heren Romanen entfremdet</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 14:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Interview mit Angela Schader in der Neuen Z&#252;richer Zeitung: &#8220;Die Sorge, das eigene Werk zu verraten&#8221; &#228;u&#223;ert sich der Schriftsteller &#252;ber seine Einstellung zu fr&#252;heren seiner B&#252;cher: &#8220;Es f&#228;llt mir schwer, mich in die spezifische Stimmung zur&#252;ckzuversetzen, in der ich meine fr&#252;heren B&#252;cher geschrieben habe. Wenn ich diese Texte wieder ansehe (was ich nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Interview mit Angela Schader in der Neuen Z&#252;richer Zeitung: &#8220;Die Sorge, das eigene Werk zu verraten&#8221; &#228;u&#223;ert sich der Schriftsteller &#252;ber seine Einstellung zu fr&#252;heren seiner B&#252;cher:</p>
<p>&#8220;Es f&#228;llt mir schwer, mich in die spezifische Stimmung zur&#252;ckzuversetzen, in der ich meine fr&#252;heren B&#252;cher geschrieben habe. Wenn ich diese Texte wieder ansehe (was ich nur selten und dann aus spezifischen Gr&#252;nden tue), kann ich manchmal Bewunderung f&#252;r den sprachlichen Stil f&#252;hlen, aber ich empfinde sie als B&#252;cher, die ich &#8211; so wie ich jetzt, in der Gegenwart bin, keinesfalls schreiben k&#246;nnte. Sie haben mich hinter sich zur&#252;ckgelassen, oder ich habe sie hinter mir zur&#252;ckgelassen. Deshalb z&#246;gere ich auch, sie in der &#214;ffentlichkeit zu interpretieren, denn ich f&#252;rchte, sie zu verraten.&#8221;</p>
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		<title>Arno Geiger: Der Aufenthaltsort des Schriftstellers</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 11:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Ein Wort ist immer auch Passwort und eine gute Erz&#228;hlung immer auch Geleitbrief. Sprache ist &#220;bergang. Der Aufenthaltsort des Schriftstellers ist der Bereich zwischen Welt und Wort. Man steht in der &#214;ffnung und richtet sich in der Offenheit ein &#8211; wie Philipp Erlach, der Protagonist in &#8216;Es geht uns gut&#8217;, dessen Lieblingsplatz die Schwelle des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ein Wort ist immer auch Passwort und eine gute Erz&#228;hlung immer auch Geleitbrief. Sprache ist &#220;bergang. Der Aufenthaltsort des Schriftstellers ist der Bereich zwischen Welt und Wort. Man steht in der &#214;ffnung und richtet sich in der Offenheit ein &#8211; wie Philipp Erlach, der Protagonist in &#8216;Es geht uns gut&#8217;, dessen Lieblingsplatz die Schwelle des geerbten Hauses ist, nicht drau&#223;en, aber auch nicht drinnen. Ob als Mensch im Allgemeinen oder als Schriftsteller im Speziellen: man kommt nie ganz hinein (ins Leben), nie ganz durch (im Leben) und findet sich st&#228;ndig seiner Grenzen belehrt. Doch wenn wir auch wissen, dass auf den Tag die Nacht folgt und auf den Sommer der Herbst, dass der Menschen Tage wie Gras sind und wir sterben m&#252;sen und dass selbst die Sterne vergl&#252;hen. Wir versuchen trotzdem, hin&#252;berzukommen, hineinzukommen, als Schreibende, als Reisende: in die Erkenntnis des Unbekannten.&#8221;<br />
aus seiner Dankesrede zur Verleihung des Literaturpreises der deutschen Konrad-Adenauer-Stiftung 2011<br />
von Arno Geiger erschien 2011 im Hanser Verlag &#8216;Der alte K&#246;nig in seinem Exil&#8217; </p>
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		<title>Yusuf Yesil&#246;z:  Saurer Traubensatz</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 18:24:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Bis der erste Satz sitzt, ist es oft ein langer Weg. Ich erinnere mich an viele solche Momente. Den ganzen Vormittag hatte ich nicht eine Idee f&#252;r den ersten Satz, daf&#252;r wanderte ich alle paar Minuten vom Arbeitszimmer in die K&#252;che und warf jedes Mal ein paar Trauben in den Mund. Erst am Nachmittag fiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Bis der erste Satz sitzt, ist es oft ein langer Weg. Ich erinnere mich an viele solche Momente. Den ganzen Vormittag hatte ich nicht eine Idee f&#252;r den ersten Satz, daf&#252;r wanderte ich alle paar Minuten vom Arbeitszimmer in die K&#252;che und warf jedes Mal ein paar Trauben in den Mund. Erst am Nachmittag fiel mir auf, dass alle Trau- bendolden ihre Fr&#252;chte los waren. Die Bauchkr&#228;mpfe zwangen mich zu einem Spaziergang auf den Goldberg, von wo aus ich einen sch&#246;nen Vogelblick auf die Stadt Winterthur habe, die in f&#252;nf T&#228;lern liegt. Meinen urspr&#252;nglich gedachten Text konnte ich an dem Tag nicht schreiben, auch nicht eine Geschichte &#252;ber zu viel Traubenessen. Daf&#252;r konnte ich die Atmosph&#228;re dieses Tages beobachten, die eine Quelle der Inspiration war. Irgendwann gelang es mir dann doch, den ersten Satz zu finden.&#8221;<br />
Ob dem kurdischen Autor dies bei seinem Buch &#8220;Hochzeitsflug&#8221; (Limmat) so geschehen ist? </p>
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		<title>Antonia S. Byatt: Warum ist Schreiben gef&#228;hrlich und zerst&#246;rerisch?</title>
		<link>http://autorinnen.de/2012/01/12/antonia-s-byatt-warum-ist-schreiben-gefahrlich-und-zerstorerisch/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 17:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Es ist gef&#228;hrlich, weil man Menschen st&#228;ndig beobachtet, um zu sehen, wie sie sich verhalten. Man studiert Menschen, ohne dass sie es bemerken. Und mit Kindern ist es so, wie im &#8216;Buch der Kinder&#8217;: Jemand, der schreibt, schliesst sich allein in einem Raum ein und redet nicht mit seinen Kindern oder liest ihnen vor. Nat&#252;rlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es ist gef&#228;hrlich, weil man Menschen st&#228;ndig beobachtet, um zu sehen, wie sie sich verhalten. Man studiert Menschen, ohne dass sie es bemerken. Und mit Kindern ist es so, wie im &#8216;Buch der Kinder&#8217;: Jemand, der schreibt, schliesst sich allein in einem Raum ein und redet nicht mit seinen Kindern oder liest ihnen vor. Nat&#252;rlich versucht man beides, aber man f&#252;hrt auch so eine Art geheime Existenz und f&#252;hlt sich etwas unehrlich &#8211; obwohl ich nicht weiss, warum. Man hat das Gef&#252;hl, zwei Personen zu sein, aber die Leute kennen nur eine davon. Romane sind ein gef&#228;hrliches Unternehmen.&#8221;</p>
<p>(&#8230;) &#8220;Ich hatte einen Freund in Cambridge, der mir in einem Gespr&#228;ch &#252;ber D.H. Lawrence sagte: &#8220;Schreiben ist eine Form der Machtaus&#252;bung.&#8221; Beim Schreiben l&#228;sst sich das Muster der Welt nach eigenem Belieben neu ordnen. Ich habe mich sehr bem&#252;ht, keine wirklichen Menschen in meine Romane einzuarbeiten, ich mische gern verschiedene Leute.&#8221;<br />
aus: &#8220;Ich denke mit den Fingern&#8221;, einem Interview, das Marion L&#246;hndorf mit der Schriftstellerin anl&#228;sslich der deutschen Ausgabe ihres neuesten Romans &#8220;Das Buch der Kinder&#8221; f&#252;hrte.</p>
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		<title>Mahi Binebine: Mathematiker und Dichter</title>
		<link>http://autorinnen.de/2011/12/30/mahi-binebine-mathematiker-und-dichter/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 14:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Angela Schader fragt den studierten Mathematiker, Schriftsteller und Maler Mahin Binebine aus Marokko danach, was ein Roman mit Mathematik zu tun hat und erh&#228;lt die Antwort: &#8220;&#8230; was macht man in der Mathematik? Man beginnt bei Punkt A, kommt bei Punkt B an, und der Weg dazwischen entwickelt sich in einem durch gewisse Bedingungen eingeschr&#228;nkten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angela Schader fragt den studierten Mathematiker, Schriftsteller und Maler Mahin Binebine aus Marokko danach, was ein Roman mit Mathematik zu tun hat und erh&#228;lt die Antwort:<br />
&#8220;&#8230; was macht man in der Mathematik? Man beginnt bei Punkt A, kommt bei Punkt B an, und der Weg dazwischen entwickelt sich in einem durch gewisse Bedingungen eingeschr&#228;nkten Raum. Ein Roman ist genau das. Zudem strukturiert die Mathematik das Denken, gibt eine klare Sicht, man weiss, wohin man geht &#8211; viele Mathematiker sind eigentlich Dichter.&#8221;, sagt der Schriftsteller, der schon als Junge davon tr&#228;umte &#8220;ein S&#228;nger und Herzensbrecher wie Abdel Halim Hafez&#8221; zu werden.<br />
aus: &#8220;Ich bin in einem Topf roter Farbe geboren&#8221; NZZ 2.12.2011</p>
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		<title>Tobias Gohlis: Was muss ein Buch haben, damit Sie es zu einem guten Krimi erkl&#228;ren?</title>
		<link>http://autorinnen.de/2011/12/27/tobias-gohlis-was-muss-ein-buch-haben-damit-sie-es-zu-einem-guten-krimi-erklaren/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 14:29:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[fragt die Interviewin Sabine Schmidt den Hamburger Journalist,Tobias Gohlis. Er gr&#252;ndete die Krimibestenliste, in der jeden Monat die zehn besten Krimititel unter den Neuerscheinungen ver&#246;ffentlicht werden. Was muss ein Buch haben, damit Sie es zu einem guten Krimi erkl&#228;ren? &#8220;Friedrich Ani hat einmal gesagt, der Krimi sei eine Sache auf Leben und Tod. So sehe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>fragt die Interviewin Sabine Schmidt den Hamburger Journalist,Tobias Gohlis. Er gr&#252;ndete die Krimibestenliste, in der jeden Monat die zehn besten Krimititel unter den Neuerscheinungen ver&#246;ffentlicht werden. </p>
<p><em>Was muss ein Buch haben, damit Sie es zu einem guten Krimi erkl&#228;ren?</em> </p>
<p>&#8220;Friedrich Ani hat einmal gesagt, der Krimi sei eine Sache auf Leben und Tod. So sehe ich das auch. F&#252;r mich ist ein ausschlaggebendes Kriterium, dass der Autor sich ernsthaft mit seiner Thematik auseinandersetzt. Dazu geh&#246;rt auch, dass der Plot und die &#228;sthetischen Mittel stimen m&#252;ssen. Zum Bepiel das Thema Gewalt: Wenn ein Opfer mit S&#228;ure &#252;bergossen und in seinen Eingeweiden herumgestochert wird, nur weil der Autor so die Konkurrenz &#252;berbieten will, halte ich das in der Regel nicht f&#252;r gute Krimiliteratur. Ander sieht es aus, wenn jemand Folter beschreibt und damit auf Praktiken realer Geheimdienste hinweist, wenn Gewalt also in einem politischen und moralischen und damit auch &#228;sthtisch sinnvollen Zusammenhang steht.&#8221;</p>
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		</item>
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		<title>Charles Lewinsky: T&#228;glich drei Seiten &#8230;</title>
		<link>http://autorinnen.de/2011/12/26/charles-lewinsky-taglich-drei-seiten/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 16:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ein Schriftsteller sollte &#252;ber die Dinge schreiben, die er kennt. Ich habe zwei Romane &#252;ber das Fernsehen geschrieben, weil ich dort gearbeitet habe. Ich habe einen Roman &#252;ber ein franz&#246;sisches Dorf geschrieb, weil ich das Leben dort kenne. Ich stamme aus einer j&#252;dischen Familie, also war es sinnvoll, auch dar&#252;ber zu schreiben.&#8221; Entnommen dem Interview [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ein Schriftsteller sollte &#252;ber die Dinge schreiben, die er kennt. Ich habe zwei Romane &#252;ber das Fernsehen geschrieben, weil ich dort gearbeitet habe. Ich habe einen Roman &#252;ber ein franz&#246;sisches Dorf geschrieb, weil ich das Leben dort kenne. Ich stamme aus einer j&#252;dischen Familie, also war es sinnvoll, auch dar&#252;ber zu schreiben.&#8221;<br />
Entnommen dem Interview &#8220;T&#228;glich drei Seiten, sonst gabs Pr&#252;gel&#8221;, das Reto E. Wild und Ralf Kaminski mit der Familie des Autors f&#252;hrten. Von Mutter, Vater und Tochter Lewinsky sind in diesem Herbst B&#252;cher erschienen. </p>
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		<item>
		<title>Der Duft von B&#252;chern</title>
		<link>http://autorinnen.de/2011/12/21/der-duft-von-buchern/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 11:21:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Jana Drews fragt in ihrem Interview f&#252;r die Beilage &#8216;Z &#8211; Die sch&#246;nen Seiten&#8217; den Parf&#252;meur Eza Sch&#246;n: Wie riecht Paper Passion, der neu kreierte Duft von B&#252;chern: &#8220;Lagerfeld sagt, es rieche giftig. Das muss es auch, denn beim Buchdruck entstehen diese Noten durch Alkohol, Farben und Wachse. Wenn ich ein Buch &#246;ffne, dann riecht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jana Drews fragt in ihrem Interview f&#252;r die Beilage &#8216;Z &#8211; Die sch&#246;nen Seiten&#8217; den Parf&#252;meur Eza Sch&#246;n: </p>
<p><em>Wie riecht</em> <em>Paper Passion</em>, der neu kreierte Duft von B&#252;chern:</p>
<p>&#8220;Lagerfeld sagt, es rieche giftig. Das muss es auch, denn beim Buchdruck entstehen diese Noten durch Alkohol, Farben und Wachse. Wenn ich ein Buch &#246;ffne, dann riecht es f&#252;r mich haupts&#228;chlich trocken durch das Papier und fettig durch die Linolverbindungen beim Druck. Es war schwer, entsprechende Stoffe zu finden. Das Ethyllinolat, mit dem man normalerweise synthetische Absolues aufwertet, sorgt f&#252;r den Natureffekt, weil er etwas fettig riecht. Dazu kommen holzige Noten f&#252;rs Scharfe, Stechende, Trockene. Wie alle meine Parf&#252;ms, so ist auch dieser Duft f&#252;r Freaks, die kein Normales oder eigentlich &#252;berhaupt kein Parf&#252;m tragen wollen.&#8221;</p>
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		<title>Rolf Lappert: &#8220;An der Einsamkeit leide ich nicht &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 16:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8211; ich schreibe dann einfach. Und das kann ich am besten, wenn nicht st&#228;ndig irgendwelche Verpflichtungen und Erwartungen an mich herangetragen werden. (&#8230;) Man entscheidet sich, diesen Weg zu gehen, und weiss dabei, dass man auf einiges verzichtet, was f&#252;r andere Menschen selbstverst&#228;ndlich ist: Familie, Kinder und so weiter.&#8221; sagt der Schriftsteller Rolf Lappert in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> &#8211; ich schreibe dann einfach. Und das kann ich am besten, wenn nicht st&#228;ndig irgendwelche Verpflichtungen und Erwartungen an mich herangetragen werden. (&#8230;) Man entscheidet sich, diesen Weg zu gehen, und weiss dabei, dass man auf einiges verzichtet, was f&#252;r andere Menschen selbstverst&#228;ndlich ist: Familie, Kinder und so weiter.&#8221;<br />
sagt der Schriftsteller Rolf Lappert in einem Artikel anl&#228;&#223;lich des Erscheinens seines Romans &#8216;Auf den Inseln des letzten Lichts&#8217; (Hanser) im Magazin books 9/2010</p>
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		<title>Arche Literaturkalender 2012: Paare</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 20:47:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturkalender 12]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r das Jahr 2012 haben sich Elisabeth Raabe und Regina Vitali das Leben von Schriftsteller-Paaren vorgenommen: Was sie f&#252;reinander tun oder sich antun war f&#252;r die Umwelt immer schon gro&#223;es Theater. Denn Literatenpaare leben Herzwand an –wand, meist mit dem Drama. Ein trauriges Beispiel daf&#252;r: Die unvers&#246;hnliche Lyrikerin Rose Ausl&#228;nder, die ihrer gro&#223;en Liebe Helios [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://autorinnen.de/wp-content/uploads/2011/12/Arche2012.jpg"><img src="http://autorinnen.de/wp-content/uploads/2011/12/Arche2012-248x300.jpg" alt="" title="Arche2012" width="248" height="300" class="alignright size-medium wp-image-1017" /></a>F&#252;r das Jahr 2012 haben sich Elisabeth Raabe und Regina Vitali das Leben von Schriftsteller-Paaren vorgenommen: Was sie f&#252;reinander tun oder sich antun war f&#252;r die Umwelt immer schon gro&#223;es Theater. Denn Literatenpaare leben Herzwand an –wand, meist mit dem Drama. Ein trauriges Beispiel daf&#252;r: Die unvers&#246;hnliche Lyrikerin Rose Ausl&#228;nder, die ihrer gro&#223;en Liebe Helios Hecht nicht verzeihen wollte, dass er  ihre Gedichte „gegen ihren Willen“  ver&#246;ffentlichte, ihn aber bis zu ihrem Lebensende mit neuen Gedichten versorgte. Als H&#246;lle bezeichnete Elias Canetti die Ehe mit seiner Frau Veza, „den Teufel, den ich liebe“, mit der er trotz seiner  Seitenspr&#252;nge bis zu ihrem Tod zusammenblieben . Geliebt und gequ&#228;lt haben sich auch die sch&#246;ne extravagante Zelda und ihr Schriftsteller-Mann F. Scott Fitzgerald, Autor des ber&#252;hmten Romans „Der gro&#223;e Gatsby, in dem er vermutlich seine Frau port&#228;tierte und sogar Tagebuchpassagen von ihr verwendete . Die Liebe von Frau zu Frau war nicht weniger belastet von Eifersucht, Leidenschaft und  Reue wie ein Brief von  Vita Sackville-West beweist, den sie nach ihrem  Liebesausflug mit Violet Trefusis an ihren Mann schrieb: „Nicht f&#252;r eine Million Pfund m&#246;chte ich mit Violet wieder etwas zu tun haben …“ Als offen lesbisches Paar lebten die brilliante Schriftstellerin Djuna Barnes und ihre Lebensgef&#228;hrtin, die Malerin Thelma Wood. Die beiden Frauen wechselten so oft zwischen m&#228;nnlichen und weiblichen Geliebten, dass sie ihre eigene Beziehung ruinierten und es zum Bruch kam, den Djuna nur durch Trinken und Schreiben ertrug.<br />
Ungl&#252;cklich in ihrer Ehe war  Bettina von Arnim, die die meiste Zeit getrennt von ihrem Schriftsteller-Mann Achim von Arnim lebte der l&#228;ndlich-bescheiden auf seinem Gut Tomaten z&#252;chtete. Sie schrieb ihm aus Berlin: „Mahn mich nicht mehr zur Sparsamkeit …“  und z&#228;hlte auf, worauf sie alles verzichtet und wie sich das anf&#252;hlt „… lebe ich wie in der Bastille, nur mit mehr Sorgen und Unbequemlichkeit wie die Gefangenen.“<br />
Die Voraussetzungen f&#252;r das Zusammenleben von  zwei literarisch aktiven Menschen beschreibt die Schriftstellerin Undine Gruenter, die mit dem Literaturwissenschaftler Karl-Heinz Bohrer verheiratet war: „ … sich dem anderen gegen&#252;ber einen Raum von Geheimnis … zu bewahren. …  immer einen Raum zu haben, den man mit niemandem teilen kann.“ Vladimir Nabokov und seine Frau und Muse Vera blieben zusammen in schlechten „Wir waren zum Schreien arm …“ wie in guten Zeiten, – in Zimmern zur Untermiete in Deutschland, im Exil in den USA und zuletzt ohne existentielle Sorgen im Grandhotel Palace in Montreux.<br />
Ernst Jandl und Friederike Mayr&#246;cker  lebten zwar in getrennten Wohnungen, waren aber unzertrennbar. Ernst Jandl beschreibt seine Sorge um den Abschied f&#252;r immer in seinem Gedicht „paar &#252;ber 50“: „dass nur noch eines von beiden / eine weitere lebensphase wird haben m&#252;ssen.“  Dashiell Hammett, Autor des „Malteser Falken“, und die Theaterautorin „Schn&#228;uzchen“ Lillian Hellmann lebten 30 Jahre zusammen und waren beide mit anderen Partnern verheiratet. Muss ich noch mehr sagen &#252;ber diesen wieder so gelungenen Arche-Kalenderschatz? Ja, vielleicht zum Abschied noch das, was James Joyce einsichtig &#252;ber sich selbst ge&#228;u&#223;ert hat  „… es ist f&#252;r eine Frau schwer, mit jemandem wie mir fertigzuwerden, „aber andererseits habe ich nicht die Absicht, mich zu &#228;ndern.“<br />
Immer wieder spannend ist die Auswahl der Bildmotive und die dazugestellten, dem Thema treffend entsprechenden Zitate, die den Leser mit Informationen aus den Lebensphasen der Schriftsteller-Paare &#252;berraschen – weshalb er bis heute mein Lieblingskalender ist.<br />
Arche Literatur Kalender 2012<br />
Wandkalender PAARE<br />
60 Bl&#228;tter, 71 Fotos, farbig<br />
Euro 19.90<br />
www.arche-kalender-verlag.com</p>
<img src="http://autorinnen.de/?ak_action=api_record_view&id=1015&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Literarische Frauenkalender</title>
		<link>http://autorinnen.de/2011/11/30/der-literarische-frauenkalender/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 19:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturkalender 12]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Kalender betreten verf&#252;hrerische und tragische Frauenfiguren aus Geschichte, Mythen und Kunst die Kalender-B&#252;hne. Viele von ihnen sind f&#252;r ihre Zeit ungew&#246;hnlich selbst&#228;ndige Frauen, die fr&#252;h mit gesellschaftlichen Konventionen gebrochen und sich allen Erwartungen an die Rolle der Frau widersetzt haben. Oft sind es Gesch&#246;pfe, die von M&#228;nnern geschaffen wurden wie Nana aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://autorinnen.de/wp-content/uploads/2011/11/LitFrauen20121.jpg"><img src="http://autorinnen.de/wp-content/uploads/2011/11/LitFrauen20121-300x300.jpg" alt="" title="LitFrauen2012" width="300" height="300" class="alignright size-medium wp-image-1013" /></a>In diesem Kalender betreten verf&#252;hrerische und  tragische Frauenfiguren aus Geschichte, Mythen und Kunst die Kalender-B&#252;hne. Viele von ihnen sind f&#252;r ihre Zeit ungew&#246;hnlich selbst&#228;ndige Frauen, die fr&#252;h mit gesellschaftlichen Konventionen gebrochen und sich allen Erwartungen an die Rolle der Frau widersetzt haben. Oft sind es Gesch&#246;pfe, die von M&#228;nnern geschaffen wurden wie Nana aus dem Roman von Emile Zola und Anna Karenina, Tolstois leidenschaftliche Romanfigur, im Film dargestellt von Greta Garbo. Oder Vladimir Nabokovs Lolita, gespielt von Sue Lyon in der Verfilmung von Stanley Kubrick. Auf anderen Kalenderbl&#228;ttern finden sich ber&#252;hmte Frauenfiguren auf von Gem&#228;lden oder Filmstills wie Carmen, Cleopatra, Undine und die Zauberin Circe, die Odysseus die Sinne verwirrte. Auch den unsterblichen Musen von Schriftstellern, Musikern und Malern begegnet der Betrachter: der Schriftstellerin und Herzensbrecherin George Sand, der verg&#246;tterten Sarah Bernhardt, die im Sarg ihre Rollen las und von Proust in seinem Zyklus &#8216;Auf der Suche nach der verlorenen Zeit&#8217; als La Berma verewigt wurde. Eleonora Duse, vor der die K&#252;nstler reihenweise knieten, Romy Schneider als junge Amateurprostituierte in dem Fellini-Film Boccaccio 70. Jedes Kalenderblatt regt an, sich weiter mit dem Leben der vorgestellten Frauen zu besch&#228;ftigen. Eines ist Anais Nin gewidmet, der Geliebten von Henry Miller, die in einem ihrer ber&#252;hmten Tageb&#252;cher schrieb: „Jede Handlung, die etwas mit dem Schreiben zu tun hatte, war zugleich ein Akt der Verf&#252;hrung …“ Ausprobieren?!<br />
Der Literarische Frauenkalender<br />
Vorsicht – gef&#228;hrlich verf&#252;hrerisch<br />
Wochenkalender mit Spiralbindung<br />
56 Seiten &#8211; 24 x 32 cm &#8211; Euro 22<br />
www.edition-ebersbach.de</p>
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		<title>Fliegende W&#246;rter – Daedalus Verlag</title>
		<link>http://autorinnen.de/2011/11/30/fliegende-worter-daedalus/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 18:54:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturkalender 12]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gedicht zum Jahresanfang, der zweiten Woche im Januar, ist von Rudolf Peyer, der in der Jahreszeit von K&#228;lte und Dunkelheit mit der Aufforderung tr&#246;stet: Mit ungeschriebenen Gedichten / das Geh&#246;r sch&#228;rfen / f&#252;r Lerchenlieder / im Winter. Vom Postkarten-Gedichtkalender „Fliegende W&#246;rter“ aus dem Daedalus Verlag kann ich nicht genug bekommen. Jetzt im 18. Jahrgang, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://autorinnen.de/wp-content/uploads/2011/11/Fliegende20122.jpg"><img src="http://autorinnen.de/wp-content/uploads/2011/11/Fliegende20122-300x300.jpg" alt="" title="Fliegende2012" width="300" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-1007" /></a>Das Gedicht zum Jahresanfang, der zweiten Woche im Januar, ist von Rudolf Peyer, der in der Jahreszeit von K&#228;lte und Dunkelheit mit der Aufforderung tr&#246;stet: Mit ungeschriebenen Gedichten / das Geh&#246;r sch&#228;rfen / f&#252;r Lerchenlieder / im Winter.<br />
Vom Postkarten-Gedichtkalender „Fliegende W&#246;rter“ aus dem Daedalus Verlag kann ich nicht genug bekommen. Jetzt im 18. Jahrgang, &#252;berrascht er seine Liebhaber mit einer gelungenen Kombination aus gestalteter Lyrik, in der Verse durch Farben und Schriftbild zu k&#252;hner Grafik wird und ihre Bedeutung unterst&#252;tzt. Hier Beispiele, die mich beim Durchbl&#228;ttern besonders angesprochen haben: Die Bitte von Said in seinem „Psalm“:  Hilf mir / aus meiner Klage ein Lied zu mache. Das Gest&#228;ndnis von Peter Hacks der zwischen Liebe und Einsamkeit beim Schreiben hin- und hergerissen ist „Ich kann ohne Liebe nicht bleiben / Ich bin so ungern allein / Ich kann auch nicht weniger schreiben / es f&#228;llt mir zu vieles ein“. Ernst Jandl, der beginnt: Wenn f&#252;nf / Gedichte / Pro Tag / Schreiben / Ich will … und mit einer selbstkritischen Feststellung endet. Von Ralf Rothmanns Gedicht „Nach dem Gelag“ ist es nur die eine ich Frag’, die ich verrat’: Wer legt sich schlafen in welchem Verlag? Und nat&#252;rlich Anne Boland mit ihrem Wortwechsel: / Ich biete Ihnen / Die einmalige Gelegenheit /  Ihre Worte einzutauschen. Darauf ihr Angebot, das mit der Aufforderung endet: Greifen Sie zum Stift / Tauschen Sie ein Wort.<br />
Genug der Fragmente – Lesen Sie lieber selbst im kommenden Jahr alle 53 Postkartenlyrikmitteilungen, f&#252;r  jede Woche eine, und wenn Sie mit einem Gedicht eine Botschaft vermitteln m&#246;chten, daf&#252;r ist er ja gemacht, der Lyrikpostkartenkalender. &#220;brigens ist er ganz bescheiden mit seinem Anspruch an Wandfl&#228;che.<br />
Fliegende W&#246;rter 2012<br />
53 Qualit&#228;tsgedichte zum Verschreiben und Verbleiben<br />
Herausgeberinnen: Andrea Grewe, Hiltrud Herbst und Doris Mendlewitsch<br />
Spiralbindung, 56 Blatt, 4-farbig, 16&#215;18 cm – Eur 15.90<br />
Daedalus Verlag M&#252;nster,  jherbst@daedalusbuch.de</p>
<img src="http://autorinnen.de/?ak_action=api_record_view&id=955&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Literarische Kalender M&#228;nner 2012: Draufg&#228;nger, Hochstapler &amp; Gentlemen</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 15:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturkalender 12]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie verschieden k&#246;nnen Gentlemen sein? Die Solit&#228;re unter den M&#228;nnern sind ein Gl&#252;ck f&#252;r die Frauen, eine Freude f&#252;r ihre Mitmenschen und von unsch&#228;tzbarem Wert f&#252;r ihre Freunde. Hemingway h&#228;tte vielleicht auch gern zu ihnen geh&#246;rt, jedenfalls fragte er den Schriftsteller Ford Maddox Ford einmal: „Bin ich ein Gentleman?“ „Bestimmt nicht.“ meinte der. Als Gentleman-Adeliger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://autorinnen.de/wp-content/uploads/2011/12/LitM&#228;nner20122.jpg"><img src="http://autorinnen.de/wp-content/uploads/2011/12/LitM&#228;nner20122-224x300.jpg" alt="" title="LitM&#228;nner2012" width="224" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-995" /></a>Wie verschieden k&#246;nnen Gentlemen sein? Die Solit&#228;re unter den M&#228;nnern sind ein Gl&#252;ck f&#252;r die Frauen, eine Freude f&#252;r ihre Mitmenschen und von unsch&#228;tzbarem Wert f&#252;r ihre Freunde. Hemingway h&#228;tte vielleicht auch gern zu ihnen geh&#246;rt, jedenfalls fragte er den Schriftsteller Ford Maddox Ford einmal: „Bin ich ein Gentleman?“  „Bestimmt nicht.“ meinte der.  Als Gentleman-Adeliger Don Fabrizio, F&#252;rst von Lampedusa tritt Burt Lancaster im Film „Der Leopard“ auf  – der Insel, die heute wegen ihres Lager f&#252;r Bootsfl&#252;chtling aus Afrika – bekannt ist. Mr Darcy, Hauptfigur aus „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen wird  verkannt als Snob und ist in Wahrheit ein echter Gentleman. Es gibt nat&#252;rlich noch etliche andere Gentlemen in diesem M&#228;nner-Kalender, aber Sean Connery, der erste und beste James Bond-Darsteller, ist der Einzige, der zum Sexiest Man of the Century gew&#228;hlt wurde.</p>
<p>Von den Hochstaplern ist sicherlich der ber&#252;hmteste deutsche Felix Krull, aus dem Roman „Bekenntnissen des Felix Krull“ von Thomas Mann, verk&#246;rpert von Horst Buchholz im gleichnamigen Film. Dass ausgerechnet der vielgelesene Abenteuer-Schriftsteller Karl May ein literarischer Hochstapler war, habe ich erst nach meiner Winnetou-Zeit erfahren als ich bereits alt genug war, um seine Produktivit&#228;t und seine Fantasie zu bewundern. Sein Portr&#228;t auf dem Kalenderblatt zeigt ihn gutaussehend m&#228;nnlich und keineswegs von den 8 Jahren Zuchthaus gezeichnet, in denen seine aufregenden B&#252;cher entstanden. Neu waren mir die Zweifel an Carlos Castanedas Werken, die er als Kultautor einer ganzen Serie von indianisch gepr&#228;gten Bewu&#223;tseinslehren ver&#246;ffentlichte. Immerhin hat er mit seinen angeblich selbsterlebten Lehrjahren bei einem Schamanen erfolgreich promoviert. Portr&#228;tiert werden auch der legend&#228;re Zauberer und  Hellseher Erik Jan Hanussen, ebenso wie der russische Heiler und Hypnotiseur Rasputin.<br />
Als verwegener Revolverheld wird Kirk Douglas in einer Szene aus Gunfight at the O.K. Corral gezeigt, auf einem anderen Kalenderblatt im Portr&#228;t Admiral Lord Nelson, der einen Arm und ein Auge verlor, aber die Liebe der Lady Hamilton behielt. Und der bet&#246;rende Flynn, der mit 50 Jahren starb nachdem ihm von seinem verschwenderischen Lebensstil nur noch ein Boot und eine 17j&#228;hrige Geliebte  geblieben waren. Fehlen darf auch nicht als Pokerheld und Wettbetr&#252;ger Paul Newman mit einem Bild aus dem Film „Der Clou“. Aber bevor ich noch mehr von den M&#228;nnern verrate, die in diesem Kalenderauf Bewunderer warten nur noch den einen, den auf der letzten Seite im Dezember 2012: Ganz jung noch wie wir ihn kaum je gesehen, erfahren wir wie er zu seinem Spitznamen The Duke gekommen ist und mit welcher pers&#246;nlichen Einstellung zur Gerechtigkeit er die zahlreichen Filmrollen als „Guter“ unter den „B&#246;sen“  so &#252;berzeugend gespielt hat.</p>
<p>Der Literarische Kalender M&#228;nner 2012<br />
Thema:Draufg&#228;nger, Hochstapler &#038; Gentlemen<br />
Text- u. Bild: Hélène Jamin<br />
Spiralbindung, 32,6 x 23,8 cm<br />
Euro 22.-<br />
edition ebersbach<br />
www.edition-ebersbach.de</p>
<img src="http://autorinnen.de/?ak_action=api_record_view&id=989&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Alain Claude Sulzer: Dichter oder Maler im Wettbewerb</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 14:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Dem Dichter hat der Maler gewiss nicht alles voraus (und heute schon gar nicht), doch dies mit Sicherheit: Im Gegensatz zum Dichter, der davon nur sprechen kann, ist es dem Maler verg&#246;nnt, Sch&#246;nheit wiederzugeben, so wie sie ist. Der Autor hingegen kann Sch&#246;nheit zwar erfinden und behaupten, heraufbeschw&#246;ren und besingen, den letzten Beweis, wie sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Dem Dichter hat der Maler gewiss nicht alles voraus (und heute schon gar nicht), doch dies mit Sicherheit: Im Gegensatz zum Dichter, der davon nur sprechen kann, ist es dem Maler verg&#246;nnt, Sch&#246;nheit wiederzugeben, so wie sie ist. Der Autor hingegen kann Sch&#246;nheit zwar erfinden und behaupten, heraufbeschw&#246;ren und besingen, den letzten Beweis, wie sie ist, bleibt er uns schuldig, denn seine Mittel sind beschr&#228;nkt. Er erkl&#228;rt, was er sieht, er versucht, uns an seinem Sch&#246;nheitsideal teilhaben zu lassen, aber mehr als Worte stehen ihm dazu nicht zur Verf&#252;gung. Zeichen verweisen, beweisen k&#246;nnen sie &#8211; wenn es um die Darstellung von Sch&#246;nheit geht &#8211; nichts ausser ihrer eigenen Sch&#246;nheit. Wir wissen, was der Dichter will, am Ende aber sehen wir nur, was er kann. Die Sch&#246;nheit m&#252;ssen wir uns zusammenreimen.<br />
(&#8230;) Eines hat die Schrift dem Bild dann doch voraus. Im Gegensatz zu Bildern bewegen sich Geschichten. Sie gehen in der Zeit und im Raum weiter, selbst wenn das Personal wie angewurzelt steht, und sie gehen zur&#252;ck in die Vergangenheit und ins Unbewusste. Ein Roman ist immer in Bewegung, ein Bild t&#228;uscht sie bestenfalls vor; darin spielen Erinnerung und Erwartung eine Rolle, die &#252;ber den Moment hinausgeht, den zu &#252;berschreiten der Malerei nicht zu Gebot steht.&#8221;</p>
<p>aus: Bildansichten &#8211; &#8220;Die Freude der Betrachtung&#8221; &#8211; Neue Z&#252;rcher Zeitung 15.10.2011 Von Alain Claude Sulzer erschien 2010 im Galiani-Verlag der Roman &#8220;Zur falschen Zeit&#8221;</p>
<img src="http://autorinnen.de/?ak_action=api_record_view&id=952&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>&#8220;Wie vermeidet man Kitsch?&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 14:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autorenbrief]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Autorinnen und Autoren, mit dieser Frage beginnt Niklas Bender sein viertelseitiges Rezensionskompliment. Er widmet es dem Roman „Das sch&#246;nste Wort der Welt“ der Autorin Margaret Mazzantini, deren B&#252;cher sich zu Hunderttausenden verkaufen. Der neuste Buchtitel l&#228;sst bereits emotionalen &#220;berschwang ahnen, der Roman soll demn&#228;chst mit der hinrei&#223;enden Penelope Cruz verfilmt werden. Wie vermeidet man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Autorinnen und Autoren,</p>
<p>mit dieser Frage beginnt Niklas Bender sein viertelseitiges Rezensionskompliment. Er widmet es dem Roman „Das sch&#246;nste Wort der Welt“ der Autorin Margaret Mazzantini, deren B&#252;cher sich zu Hunderttausenden verkaufen. Der neuste Buchtitel l&#228;sst bereits emotionalen &#220;berschwang ahnen, der Roman soll demn&#228;chst mit der hinrei&#223;enden Penelope Cruz verfilmt werden. Wie vermeidet man also Kitsch?: „Man kann sich in prosaische Sachlichkeit fl&#252;chten, doch die Gefahr ist, dass der Teufel durch die Hintert&#252;r wieder hereinkommt und dem Autor unversehens in die Feder f&#228;hrt; Hemingways pathetisches Sp&#228;twerk w&#228;re ein Beispiel. Die zweite M&#246;glichkeit ist, den Beelzebub bei den H&#246;rnern zu packen: Der literarische Exorzist st&#252;rzt sich in die Leidenschaft, ringt ihr Gr&#246;&#223;e ab – oder zumindest den Stoff f&#252;r einen mitrei&#223;enden Roman.“ Wenn Sie selbst einen Roman schreiben oder einen Freund ermutigen m&#246;chten, sollten Sie sich von den Dozenten der besten Schule des kreativen Schreibens unterrichten lassen: Die Top- Dozenten des New Yorker Gotham Writers Workshop vermitteln die Grundlagen des kreativen Schreibens anhand von Beispielen aus der Literatur. Das Handbuch &#8220;Romane und Kurzgeschichten schreiben&#8221; hat 332 Seiten und kostet 19,80 Euro versandkostenfrei:<br />
www.autorenhaus-verlag.de/creative-writing-a.steele-raymond-carver.phtml </p>
<p>Etwa so wie der Protagonist in der Erz&#228;hlung des isl&#228;ndischen Schriftstellers Gunnar Hoydal stellen sich Erstautoren das Verfassen von Liebesromanen oft als m&#252;helosen Schreibfluss vor: „Ich war dreizehn, als ich beschloss, einen Roman &#252;ber Liebeskummer zu schreiben. Er sollte so fesselnd und imposant werden, dass ich dachte, ich m&#252;sse ihn in einer Fremdsprache schreiben, damit er weit genug in die Welt hinausreiche.“ So als brauche man nur seine Gef&#252;hle frei und hemmungslos zu Papier zu bringen, um seine Leser in den Strudel von Leidenschaft und Entsagung mitzurei&#223;en. </p>
<p>In einem &#8220;zu Herzen gehenden Kapitel &#252;ber den Heftroman&#8221; schreibt Anna Basener &#252;ber die Grundlagen des Genres, in einer &#8220;ergreifenden Schreibschule &#252;ber die Entstehung einer Romanze zwischen Liebe und Reglementierung&#8221; erz&#228;hlt sie &#252;ber Einstieg und Leben im Trivialliteraturbetrieb und gibt dazu ein praktisches Beispielexposé mit dramatischem Treatmentvorbild &#8211; auf 186 Seiten, in festem Einband f&#252;r nur 16,80 Euro versandkostenfrei:<br />
www.heftromane-schreiben.de/355.704.0.0.1.0.phtml    </p>
<p>In einem Monat geht dieses Jahr zu Ende, die letzten 31 Kalenderbl&#228;tter halten ihre literarischen &#220;berraschungen bereit. Es ist Zeit, sich mit Literaturkalendern f&#252;r das Jahr 2012 zum verschenken oder f&#252;r sich selbst zu besch&#228;ftigen: In den n&#228;chsten Tagen stelle ich im Tieger-Blog einige Literaturkalender vor, auch meinen Lieblingskalender. Wenn Sie Lust haben, schauen Sie mal kurz rein.<br />
www.autorinnen.de</p>
<p>In Erwartung kommender Sylvesterfeiern habe ich eine kleine Bitte: Unser Freund Jack brachte uns einen Trinkspruch mit, den wir versprachen in Inhalt, Reim und Rhythmus m&#246;glichst unversehrt ins Deutsche zu &#252;bersetzen.Am Anfang stand uns ein Viertele Sp&#228;tburgunder bei, dann mehr davon und sp&#228;ter wollten Versma&#223; und Inhalt sich kaum mehr einfangen lassen. Helfen Sie bei der &#220;bersetzung? Der beste kongeniale Reimvorschlag wird ver&#246;ffentlicht. Und falls Ihnen andere oder eigene humorvoll- freundschaftliche Trinkspr&#252;che einfallen ver&#246;ffentlichen wir sie gern auf unserer Seite &#8211; vielleicht kommt ja eine kleine Sammlung bis zum Jahreswechsel zusammen? K&#246;nnte &#252;brigens helfen, die Schrecksekunde beim Anblick eines wartenden G&#228;stebuches zu &#252;berstehen. Lesen Sie hier den<br />
Trinkspruch:<br />
www.autorenhaus.de</p>
<p>Hier noch ein Geschenk-Angebot der Chefredakteurin des Wolf Magazin, Elli H. Radinger: Jeder Besteller eines Geschenkabonnement des Wolf Magazin 2012 erh&#228;lt kostenlos ein Exemplar des Wolf Magazins und das Buch &#8220;Pfotengeschichten&#8221; (beides im Wert von &#252;ber 20 Euro):<br />
www.edition-tieger.de/358.0.0.1.0.0.phtml</p>
<p>Herzliche Gr&#252;&#223;e<br />
Ihre Gerhild Tieger</p>
<img src="http://autorinnen.de/?ak_action=api_record_view&id=950&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>William H. Gass: Prosa aus T&#246;nen, aus Silben</title>
		<link>http://autorinnen.de/2011/11/30/william-h-gass-prosa-aus-tonen-aus-silben/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 11:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Andreas Puff-Trojan befragte den Schriftsteller zur Entstehung seines Mammutwerkes &#8216;Der Tunnel&#8217; &#8211; 1.094 Seiten Umfang &#8211; auf der Seite B&#252;cherwelten der Literarischen Welt vom 19. Nov. 2011: Bei der Struktur des &#8216;Tunnels&#8217; hat Arnold Sch&#246;nbergs Zw&#246;lftontechnik eine Rolle gespielt. &#8220;Musik ist die Kunstform, die in meinen Arbeiten den wichtigsten Platz einnimmt. Ich m&#246;chte, dass meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andreas Puff-Trojan befragte den Schriftsteller zur Entstehung seines Mammutwerkes &#8216;Der Tunnel&#8217; &#8211; 1.094 Seiten Umfang &#8211; auf der Seite B&#252;cherwelten der Literarischen Welt vom 19. Nov. 2011:</p>
<p><em>Bei der Struktur des &#8216;Tunnels&#8217; hat Arnold Sch&#246;nbergs Zw&#246;lftontechnik eine Rolle gespielt</em>. </p>
<p>&#8220;Musik ist die Kunstform, die in meinen Arbeiten den wichtigsten Platz einnimmt. Ich m&#246;chte, dass meine Prosa wie ein Gesang wahrgenommen werden kann und die geamte Textform auf musikalische WSeise erfasst wird. Im &#8216;Tunnel&#8217; stehen die gr&#246;&#223;eren, zusammengeh&#246;rigen Elemente nicht als einzelne Kapitel f&#252;r sich, sonder als zw&#246;l &#8216;Leitmotive&#8217;. In meinem neuen Roman, &#8216;Middle C&#8217;, ist die Hauptperson davon besessen, S&#228;tze zu schreiben, die nur aus zw&#246;lf T&#246;nen, zw&#246;lf Silben bestehen.&#8221;</p>
<p>(&#8230;) &#8220;Ich schreibe, um etwas &#252;ber die Menschheit zu verfassen. &#8216;Menschheit&#8217; ist eine Gattung, der ich angeh&#246;re. Und noch etwas Allgemeineres m&#246;chte ich sagen:<br />
Die menschliche Gattung ist ein Parasit auf dieser Erde. T&#246;tet der Parasit sein Opfer, sterben beide.&#8221;</p>
<img src="http://autorinnen.de/?ak_action=api_record_view&id=946&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Nicht ohne meinen Agenten</title>
		<link>http://autorinnen.de/2011/11/16/nicht-ohne-meinen-agenten/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 18:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autorenbrief]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Autorinnen und Autoren: „Ohne meinen Agenten w&#252;rde ich jetzt immer noch meine Texte ausschlie&#223;lich im Bekanntenkreis verteilen“, antwortete Sebstian Fitzek in einem Interview auf die Frage nach seinem Erfolg. Er hatte einen Psychothriller geschrieben und einen Literaturagenten gesucht. „Bevor ich mich an ihn gewendet habe, hatten alle Publikumsverlage meine Romane mit der Begr&#252;ndung abgelehnt: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Autorinnen und Autoren:</p>
<p>„Ohne meinen Agenten w&#252;rde ich jetzt immer noch meine Texte ausschlie&#223;lich im Bekanntenkreis verteilen“, antwortete Sebstian Fitzek in einem Interview auf die Frage nach seinem Erfolg. Er hatte einen Psychothriller geschrieben und einen Literaturagenten gesucht. „Bevor ich mich an ihn gewendet habe, hatten alle Publikumsverlage meine Romane mit der Begr&#252;ndung abgelehnt:<br />
„Deutscher Psychothriller funktioniert nicht.“ Sein erster Psychothriller “Die Therapie“ unter der Obhut seiner Literaturagentur und kam gleich auf die Taschenbuch-Bestsellerliste und sein zweiter Thriller „Der Augenj&#228;ger“ steht bereits auf der Spiegel-Bestseller-Liste.</p>
<p>Annahmebedingungen und Leistungen von seri&#246;sen Literaturagenturen, Adressen und einen Agentur-Mustervertrag enth&#228;lt das Fachbuch &#8220;Literaturagentur &#8211; Erfolgreiche Zusammenarbeit Autor- Agent -Verlag&#8221;, zusammengestellt von den Agenten der wohl gr&#246;&#223;ten deutschen Literaturagentur, 231 Seiten, nur 14,90 Euro versandkostenfrei:<br />
www.autorenhaus-verlag.de/literaturagentur-erfolgreiche-zusammenarbeit.phtml</p>
<p>Eine besondere Form der Autobiografie, verbunden mit ungew&#246;hnlichen Sachinformationen zu  ihrem Lebensthema, der Wolfforschung, dazu immer wieder spannende Berichte &#252;ber pers&#246;nliche Erlebnisse hat Elli H. Radinger gefunden. Sie ist Chefredakteurin des Wolf Magazin, www.edition-tieger.de/348.0.0.1.0.0.phtml</p>
<p>Elli Radinger begleitet das Wolfsforschungsprojekt im amerikanischen Nationalpark in Wyoming und setzt sich f&#252;r die Integration von W&#246;lfen in Deutschland ein. In „Wolfk&#252;sse – Mein Leben unter W&#246;lfen“ beschreibt die Autorin wie sich ihr Leben durch die Begegnung mit W&#246;lfen ver&#228;ndert und was sie von den W&#246;lfen gelernt hat. Elli H. Radinger hat dazu ihre Tagebuchnotizen genutzt, Aufzeichnungen, die jedem Autor immer wieder bei seiner Arbeit helfen.<br />
www.elli-radinger.de/html/wolfskuss.html</p>
<p>Einen Schreibwettbewerb der Autorinnenvereinigung e.V. und ihres zweiten literarischen Wettbewerbs mit ungew&#246;hnlichem Thema m&#246;chte ich noch erw&#228;hnen. Gesucht wird Prosa und Lyrik unter dem Motto „Wenige Schritte weiter, und dr&#252;ben war die Freiheit“. Wer bis zum 30. November dazu Texte einreichen m&#246;chte erh&#228;lt ausf&#252;hrliche Informationen unter www.autorinnenvereinigung.eu</p>
<p>Im Tieger-Blog &#228;u&#223;ert sich Sebastian Fitzek noch einmal &#252;ber Manuskriptangebote , die Programmleiterin des Fischer Jugendbuch verr&#228;t drei einfache Voraussetzungen f&#252;r eine erfolgreiche Romanreihe:<br />
www.autorinnen.de</p>
<p>Herzliche Gr&#252;&#223;e<br />
Ihre Gerhild Tieger</p>
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