Preise und Stipendien


Die Kölner Bastei Lübbe AG erinnert an ihren Verleger Stefan Lübbe, der heute vor einem Jahr in Südfrankreich verstarb. Zu seinem Andenken wird nun der Stefan-Lübbe-Preis ins Leben gerufen, ein Buchpreis und Wettbewerb für neue Talente. Der Preis wird alle zwei Jahre ausgelobt, er wird zu wechselnden Genres stattfinden, die Gewinnerin oder der Gewinner erhält 10.000 € und einen Buchvertrag. Mitmachen dürfen ausschließlich Debütantinnen und Debütanten. Vollständige Manuskripte (plus Exposé und Lebenslauf) können ab sofort eingereicht werden an: Bastei Lübbe AG, Lektorat Programm/Bereich Stefan-Lübbe-Preis, Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln oder unter der Email-Adresse: stefan-luebbe-preis@luebbe.de, Einsendeschluss ist der 31. März 2016. Für den ersten Wettbewerb starten wir mit dem Genre Science Fiction. Auf der Frankfurter Buchmesse 2016 wird der Preisträger bekannt gegeben und der Presse vorgestellt. Das Gewinner-Buch erscheint dann zur Buchmesse 2017, wo dann auch der zweite Wettbewerb ausgelobt und das neue Genre bekannt gegeben werden.

Bastei Lübbe Vorstandsvorsitzender Thomas Schierack: „Wir möchten mit diesem Preis nicht nur das Andenken an unseren Verleger in der Buchbranche und der Öffentlichkeit wachhalten, sondern auch genau das weiterführen, was Stefan Lübbe immer am Herzen lag: Die Förderung neuer Talente. Und da Stefan Lübbe bekennender Science Fiction-Fan war, lag das Genre für den ersten Wettbewerb sozusagen auf der Hand.“

Das Land Niedersachsen vergibt zusammen mit der Hansestadt Lüneburg das Heinrich-Heine-Stipendium als Auszeichnung für bisher veröffentlichte Arbeiten und zur Förderung des weiteren schriftstellerischen Schaffens. Pro Jahr werden drei dreimonatige Stipendien vergeben. Die Aufenthaltsstipendien werden nun für die Jahre 2017und 2018 ausgeschrieben. Informationen über das Stipendium gibt es im Internet unter www.literaturbuero-lueneburg.de.

Die Stipendiaten erhalten monatlich 1.400 Euro vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Landesmittel. Die komplett eingerichtete Zwei-Zimmer-Wohnung (50 qm) befindet sich im Anbau des Heinrich-Heine-Hauses und wird mietfrei zur Verfügung gestellt, für die laufenden Kosten (Strom, Heizung, Wasser, Internet etc.) wird eine monatliche Kostenpauschale von zurzeit 100,00 € erhoben. Es wird erwartet, dass die berufenen Autorinnen und Autoren in ihrer Stipendienzeit im Heinrich-Heine-Haus wohnen. Das Literaturbüro Lüneburg übernimmt organisatorische Aufgaben sowie die Betreuung der Stipendiaten.

Bewerben können sich deutschsprachige Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Die Bewerbungsunterlagen sollen bio-/bibliographische Angaben und zehn bis zwanzig Seiten aus einem neuen unveröffentlichten Manuskript in jeweils drei Exemplaren enthalten sowie die letzte Veröffentlichung in zwei Exemplaren. Mit Veröffentlichung ist eine Buchveröffentlichung (Prosa oder Lyrik) in deutscher Sprache (nicht im Selbstverlag oder von Autoren finanzierten Drucken) gemeint. Als mit einer Buchveröffentlichung vergleichbar wird eine größere Anzahl von Einzelveröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien angesehen. Das Heinrich-Heine-Stipendium wird nicht an Übersetzer und Sachbuchautoren vergeben.

Die Bewerbungsunterlagen können vom 1. November 2015 bis zum 31. Januar 2016 eingereicht werden. Die Rücksendung der eingereichten Unterlagen wird gewährleistet, wenn Rückporto in der Höhe des gezahlten Portos beiliegt. Bei Bewerbungen aus dem Ausland müssen internationale Antwortscheine beigefügt werden.

Literaturbüro Lüneburg e.V.
Ansprechpartnerin: Kerstin Fischer
Am Ochsenmarkt 1a
21335 Lüneburg
Telefon: 04131 / 309-3687
E-Mail: Literaturbuero@stadt.lueneburg.de

Buchtipp zu Preise und Stipendien

Die Petra Schmidt-Hieber Literatur-Stiftung richtet im Jahr 2016 erstmals den Gerlinger Lyrikpreis aus. Der Preis ist mit 5000.- Euro dotiert und wird alle 2 Jahre verliehen. An der Ausschreibung des Preises können sich Autorinnen und Autoren beteiligen, die ihren Wohnsitz in Baden-Württemberg haben.Gewürdigt werden Gedichte ( Einzeltitel) mit hohem künstlerischem Anspruch, die zur Verbreitung der Lyrik im deutschsprachigen Raum beitragen. Die Einsendefrist für die Gedichte ist Januar bis April 2016.Die Preisverleihung ist am Donnerstag, 6. Oktober 2016 in der Stadtbücherei Gerlingen. Die Bewertung der Gedichte erfolgt durch 5 Juroren. Der hochkarätigen Jury 2016 gehören Michael Braun, Irene Ferchl, Hans Thill, Wolfgang Tischer und Dr. Henning Ziebritzki an.

Nähere Einzelheiten sind der Homepage des Preises: www.gerlinger-lyrikpreis.de zu entnehmen.

Artist in Residence in der Stadt Vechta: Ausschreibung 2015/16 „Vielfalt und Wandel – LandLeben“
Seit 2013 schreiben Stadt und Universität Vechta jährlich ein gemeinsames „Artist in Residence-Programm“ aus. Es bietet einem Künstler oder einer Künstlerin die Möglichkeit, im Frühjahr 2016 für 4-6 Wochen in der Stadt Vechta zu leben und themenbezogen zu arbeiten. Das Thema für die nächste Ausschreibung lautet: „Vielfalt und Wandel – LandLeben“.
Als Artist in Residence kommen Vertreter und Vertreterinnen aller Kunstformen in Frage (z.B. Literatur, Bildende und Visuelle Kunst, Musik, Theater, Neue Medien, Design u.a.). Als Artist in Residence begleiten Sie Ihre Arbeit mit einem Projekttagebuch, z.B. als Blog im Internet, wirken an einer Veranstaltung mit und präsentieren Ihre Arbeitsergebnisse am Ende des Aufenthalts öffentlich.
Der Förderpreis beträgt 3.000 Euro. Für die erfolgreiche Durchführung des Projekts stellen die Projektträger ihre Infrastruktur und eine Unterkunft, ggf. einen Arbeitsraum an der Universität und Materialien nach Absprache zur Verfügung.
Auswahlverfahren und Bewerbung
Die Ausschreibung richtet sich an aufstrebende Künstler und Künstlerinnen bis zum Alter von 35 Jahren aus dem deutschsprachigen Raum, die für sechs Wochen (idealerweise im April/Mai 2016) nach Vechta kommen. Sie sollten einschlägig qualifiziert sein. Eine Bewerbung enthält einen resümierenden Lebenslauf und eine aussagekräftige Projektskizze mit Bezug zum Rahmenthema. Die Auswahl obliegt einer aus Vertretern der Stadt, Universität und Kulturbranche zusammengesetzten Jury. Die Bewerbungsfrist endet am 31.10.2015 (Posteingang)
Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter dem Kennwort „Artist in Residence“ an die Universität Vechta, Marketing/Presse, Driverstr. 22, D-49377 Vechta, E-Mail: info@uni-vechta.de.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Prof. Dr. Gabriele Dürbeck, gabriele.duerbeck@uni-vechta.de.
www.air-vechta.de
Preise und Stipendien im Autoren-Handbuch

DeLiA-Literaturpreis 2016 – Ausschreibung: Auch in diesem Jahr schreibt der Verein zur Förderung deutschsprachiger Liebesromanliteratur e.V. DeLiA wieder den DeLiA-Literaturpreis für den besten deutschsprachigen Liebesroman des Jahres 2015 aus.
Die Auszeichnung für den besten Liebesroman ist mit 1.500 EUR dotiert. Die Plätze 2 und 3 sind mit 750 EUR bzw. 500 EUR dotiert.
Zur Teilnahme am DeLiA-Literaturpreis berechtigt sind deutschsprachige Liebesromane (Original- und Erstausgaben), die im Jahr 2015 veröffentlicht wurden (Impressum).
Eine Genrebeschränkung wird nicht auferlegt; teilnahmeberechtigt sind demnach neben dem klassischen Liebesroman und seinen Subgenres auch Romane aus den Bereichen Jugendbuch, All Age, Krimi, Thriller, Historischer Roman, Fantasy, Science Fiction usw. Die Bedingung, die wir hierbei stellen, lautet, dass die Liebesgeschichte den Schwerpunkt im Roman setzt bzw. eine tragende Rolle spielt.
Einsendeschluss ist der 31.12.2015 (Poststempel).
Teilnahmebedingungen
Buchtipp

Zum dritten Mal hat der internationale PEN den NEW VOICES AWARD ausgeschrieben, der vom deutschen PEN-Zentrum unterstützt wird. Beteiligen können sich junge Autorinnen und Autoren von 18 bis 29 Jahren mit einem kurzen Prosatext oder Gedichten.
Die beiden besten Einsendungen werden von professionellen literarischen Übersetzern ins Englische, Französische und Spanische übertragen und bei der Jury des Internationalen PEN als die beiden Beiträge Deutschlands eingereicht. Der Siegertext wird während des internationalen PEN-Kongresses (13.-17. Oktober in Quebec) bekanntgegeben, die Auszeichnung ist mit 1.000 US-Dollar verbunden. Die drei internationalen Finalisten werden zu Veranstaltungen von PEN International eingeladen.
Einsendungen in deutscher Sprache sind mit Angabe des Geburtsdatums und der Postadresse bis zum 27. März zu richten an: newvoicesaward@gmail.com.
Die genauen Ausschreibungsbedingungen sind zu finden unter www.pen-deutschland.de.

Die GWK vergibt 2015 einen GWK-Förderpreis Literatur an einen jungen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin aus Westfalen-Lippe, der oder die überdurchschnittliche Leistungen erbracht hat und Herausragendes auch für die Zukunft erwarten lässt. Der GWK-Förderpreis Literatur ist mit 5.000 Euro und der Aufnahme in ein Förderprogramm dotiert, das spätestens mit dem 42. Lebensjahr endet.
Bewerbungsschluss: Freitag, 24. April 2015
Bewerber müssen in Westfalen-Lippe geboren sein, dort seit mindestens zwei Jahren leben oder ihren Hochschulabschluss in der Region gemacht haben. Sie dürfen bei Bewerbungsschluss nicht älter als 40 Jahre sein und müssen bereits einen Text in einer anerkannten Literaturzeitschrift oder einer Anthologie (nicht auf der eigenen Homepage) veröffentlicht haben.
Näheres hier: GWK-Förderpreis

Die Stadt Baden-Baden vergibt wieder für ein Jahr ein Künstlerstipendium, das sogenannte „Baldreit-Stipendium“. Damit will die Stadt Baden-Baden es Kunstschaffenden aus den Bereichen Literatur, Komposition und Bildende Kunst ermöglichen, sich 6 Monate oder 1 Jahr lang ganz ihren künstlerischen Tätigkeiten zu widmen.

Im Gegenzug wünscht sich die Stadt, dass der Künstler in Baden-Baden präsent ist und seine Arbeit vor Ort darstellt und vermittelt.

Alle weiteren Informationen zum Stipendium sind auf der Homepage der Stadt Baden-Baden zu finden.

Das Unabhängige Literaturhaus Niederösterreich (www.ulnoe.at) bietet im Rahmen eines
Austauschprogramms mit dem AdS (Autorinnen und Autoren der Schweiz) einer Autorin,
einem Autor die Möglichkeit, sechs Wochen (Mitte Mai bis Ende Juni 2015) in Stein/Krems
zu verbringen. Das Atelier im Literaturhaus bietet beste Arbeitsbedingungen in ruhiger
Umgebung in der Nähe der Donau. Krems ist eine Stadt in der Region «Wachau», die
einerseits auf Grund ihrer historischen Kulturdenkmäler und andererseits durch ihr vielfältiges
Kulturprogramm bekannt ist (70 km von Wien entfernt, ca. eine Stunde Reisezeit mit den
ÖV). Der Aufenthalt ist kostenlos. Es wird ein Stipendium von 1 600 Euro ausbezahlt sowie
eine Pauschale an die Reisekosten. Der Austausch mit anderen Kulturschaffenden und
Veranstaltungen im Literaturhaus sind möglich. Der Aufenthalt inkludiert eine vom
Literaturhaus NÖ veranstaltete Lesung, die in Absprache mit dem Autor, der Autorin
terminiert wird.
Bewerben können sich Autorinnen und Autoren, die bereits ein von ihnen nicht selbst
finanziertes literarisches Werk in einem deutschsprachigen Verlag veröffentlicht haben und
das Schweizer Bürgerrecht besitzen oder ihren Wohnsitz in der Schweiz haben.
Einsendungen: Interessentinnen und Interessenten bewerben sich mit einer unveröffentlichten
zehnseitigen Textprobe, einer Projektskizze, biobibliografischen Angaben und einem
aktuellen Foto beim Sekretariat des AdS, Konradstrasse 61, 8031 Zürich.
Einsendeschluss: 31. Januar 2015

In seiner Frühjahrssitzung Anfang Mai 2014 hat das Kuratorium des Deutschen Literaturfonds Arbeitsstipendien an teils sehr bekannte Autoren vergeben: María Cecilia Barbetta (Berlin), Clemens Berger (Wien), Nina Bußmann (Berlin), Uwe Dick (Perlesreuth), Ralph Dutli (Heidelberg), Rabea Edel (Berlin), Aris Fioretos (Berlin), Thomas Gsella (Aschaffenburg), Norbert Gstrein (Hamburg), Nikolaus Heidelbach (Köln), Uwe Kolbe (Hamburg), Michael Kumpfmüller (Berlin), Kristiane Lichtenfeld (Übersetzungsstipendium, Berlin), Axel Monte (Übersetzungsstipendium, München), Karl-Heinz Ott (Wittnau), Kevin Rittberger (Berlin), Elke Schmitter (Berlin), Karla Schneider (Wuppertal) und Frank Schulz (Hamburg).
Die Stipendien sind mit monatlich 2.000 Euro dotiert.
Projektzuschüsse erhalten die Literaturwerkstatt Berlin sowie die Zeitschriften Am Erker, Schreibheft, BELLA triste und Lettre international.
Zuschüsse für Literarische Initiativen gehen an die Pädagogische Hochschule Heidelberg für die Ringvorlesung „Kinderliteraturgespräche in Heidelberg“.
Darüber hinaus wurde eine gemeinsame Initiative des Deutschen Literaturfonds mit dem Literarischen Colloquium Berlin beschlossen. Sie dient der Erweiterung der LCB-Website um eine Abteilung für Literaturzeitschriften.
Insgesamt wurden Fördermittel in Höhe von 585.224 Euro vergeben.
Der Deutsche Literaturfonds wird durch die Kulturstiftung des Bundes gefördert.

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