Autorenbrief


Der Schriftsteller Abbas Khider ist vor Sadam Hussein aus dem Irak geflohen und hat im Jahr 2000 in Deutschland Asyl gefunden. Heute schreibt er seine Romane in deutscher Sprache. Obwohl er selber alle Stationen der Verzweiflung illegaler Flüchtlinge kennt, weigert er sich seit zwei Jahren, den Medien sein Wissen in Talkshows und Interviews zu verkaufen:

„Ich bin Schriftsteller, kein Vampir. Ich lebe nicht vom Blut der anderen.“

In ihrem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 24.1.2016 ‚Vom Warten wird man immer blöder‘ rezensiert Julia Encke den neuen Roman ‚Ohrfeige‘ von Abbas Khider, der am 1. Februar im Hanser Verlag erscheint.

Liebe Autorinnen und Autoren,

auch wenn der Dichter Thomas Gsella in seinem amüsanten 7-Strophen-Gedicht „Der Urheber und seine Kinder“ von sich selbst behauptet „Mir schmeckt kein Geld: Ich nähre mich von Schreiben“, E-Book-Autoren könnten sich in der kommenden Woche fragen, wieviel sie künftig nähren wird: Denn ab Juli zahlt Amazon jenen E-Book-Autoren, die bei dem Kindle-Ausleihprogramm mitmachen, ihre Tantiemen nur noch pro tatsächlich gelesener Seite. Ob die Autoren dadurch weniger zu schmecken kriegen, hängt dann womöglich von den Cliffhangern am Ende einer jeden Seite ab, die den Leser zum Weiterlesen verführen müssen.

Oder brauchen wir eine Taylor Swift der Literatur? Die erfolgreiche Sängerin hat sich mit Apple angelegt, als der Konzern für das kostenlose Drei-Monats-Testangebot seines neuen Music-Streamingdienstes den Künstlern kein Honorar zahlen wollte: „Wir bitten Sie nicht um kostenlose iPhones. Bitte verlangen Sie von uns nicht, Ihnen unsere Musik ohne Gegenleistung zur Verfügung zu stellen.“ Apple gab nach und wird auch die ersten drei Monate vergüten.

Für den schwedischen Erfolgsschriftsteller Arne Dahl geht es beim Krimischreiben auch ums Geld: „… es ist großartig, mit Büchern Geld zu verdienen. … Jetzt schreibe ich jedes Jahr einen Krimi von mehreren Hundert Seiten, was eine Geduldsarbeit ist … Das Schreiben hat für mich etwas mit Musik zu tun. Denn wie in einer Symphonie muss auch in einem Krimi alles zusammenkommen und stimmen.“
Buchtipp: Crime – Kriminalromane und Thriller schreiben von Larry Beinhart, dessen Motto: „Böse Burschen tun den guten Menschen Böses an. Gute Jungs tun den Bösen Böses an.“ Dritte Auflage, 235 Seiten, nur 16,80 Euro
versandkostenfrei:
http://www.autorenhaus-verlag.de/47.80.0.0.1.0.phtml
Wer sich selbst einmal in diesem Genre versuchen möchte, beteiligt sich vielleicht an dem Kurz-Krimi-Wettbewerb – siehe Tieger-Blog:
www.autorinnen.de

Sex sells – das trifft wohl auf kaum ein anderes Buch so zu wie auf die Grey-Trilogie von E.L. James (Pseudonym für Erika Leonard). Wie Er das Vergnügen sieht, verrät die Mega-Bestsellerautorin in der soeben auf Englisch erschienen Fortsetzung „Grey – Fifty Shades as Told By Christian“. Der Band ist in der ersten Woche bereits über 1 Millionen Mal verkauft worden, erwartete Auflage: 2,1 Mio. Auf Deutsch bei Goldmann ab August; ab sofort das beste Buch über Erotisches Schreiben von Elizabeth Benedict:
„Erotik schreiben. Wie Sie Sex-Szenen literarisch gestalten“, der Creative Writing-Bestseller über Sex und Erotik auf dem Monitor, auf Papier und beim
Schreiben: 240 Seiten, nur 16,95 Euro versandkostenfrei:
http://www.autorenhaus-verlag.de/398.0.0.1.0.0.phtml

Sechs weitere Schreib- und Literaturwettbewerbe und die zehn aktuellsten Literaturverfilmungen finden Sie auf dem Tieger-Blog:
www.autorinnen.de

Ein gutes Schreib-Wochenende
wünscht Ihnen

Ihre Gerhild Tieger

Liebe Autorinnen und Autoren,

„Vertell doch mal“ heißen die plattdeutschen Schreibwettbewerbe des NDR. In diesem Jahr lautet das Thema „Op de Straat“. Wer eine anregende Lyrics Lektion in Platt erleben möchte, geht schnell mal auf Songtextemania zu den Jungs, die ihre Songtexte auf Platt zu scharfen Gitarrenriffs wie von Jimi Hendrix singen oder hören und sehen Ina Müller im Video mit Dörp Reggae („Inne Stadt wohn, dat is ok nich goot…“), außerdem auf Nieder- und Hochdeutsch nachzulesen. Alles über den NDR-Wettbewerb mit Link zu Ina Müller und Songtextemania hier:
www.autorinnen.de

Vielleicht haben Sie jetzt Lust bekommen, aus Gedichten, Artikelüberschriften und Drei-Satz-Storys einen Dialekt-Songtext zu machen? Obwohl: die Experten des Handbuchs für Songtexter warnen „Dialektausdrücke (oder zu geschliffenes Hochdeutsch!) können den Wortschatz einer Figur sprengen“ – und das hören wir besonders dann ungern, wenn es eine Verzweiflungstat beim Reimen war. Mehr über Songtexte und Gedichte schreiben hier:
http://www.autorenhaus-verlag.de/gedichte-schreiben-songtexte-schreiben.phtml

Ein gelungenes Beispiel für Dialektdichtung ist „der schönste Nachruf aller Zeiten“ von Simon(e) Borowiak auf den Tod des Queen-Sängers Freddie Mercury auf hessisch: „Mit fünfundverzisch war schon Schluß.“ …
https://plus.google.com/+JensGrochtdreis/posts/Nj91mAjSXVq

Dialekt findet Sol Stein im Roman störend, der Lesefluss würde unterbrochen: „Zur Differenzierung der Figuren durch Sprache eignen sich Satzbau oder Wortauslassungen und ähnliche sprachliche Eigenheiten besser als Dialekte.“ Ersatz dafür könnte „beispielsweise die Auslassung und das Zusammenziehen von Wörtern sein: Was biste’n für’n großes Tier?“

„Über das Schreiben“, der Autoren-Klassiker von Sol Stein, ist jetzt aus der Druckerei. „In diesem Band bietet der Romanautor, Lektor und Lehrer eine Fülle kluger Ratschläge. Stein geht geradewegs in den Text hinein, zitiert Beispiele von berühmten und angehenden Autoren, analysiert erste Sätze, die Figurenbildung, Handlungsentwicklung und and Dialoge.“ (Publishers Weekly). Einer der von ihm betreuten Schriftsteller, Elia Kazan, schrieb: „Als Lektor war er mein Regisseur. Sol sah, was ich selbst nicht für möglich gehalten hätte.“ Ab heute werden die Vorbestellungen ausgeliefert:
Sol Stein „Über das Schreiben“. Das legendäre Handbuch für Autoren, 464 Seiten, Hardback, 19,95 Euro versandkostenfrei:
http://www.autorenhaus-verlag.de/452.0.0.1.0.0.phtml

Eine interessante Studie über das Self-Publishing hat Marktführer BoD soeben veröffentlicht. Immer mehr Selbstverleger sind bereit, in ihr Buch zu investieren, es professioneller anzugehen – ein Trend vom Ein-Buch-Verleger zum Mini-Verlag. Lesen Sie mehr hier:
www.autorinnen.de

Soviel für heute und herzliche Grüße
von Ihrer
Gerhild Tieger

liebe Autorinnen und Autoren,

empfehlen die beiden Schriftstellerinnen Kathrin Passig und Ira Strübel in einer Kolumne zum „Umgang mit Autoren“. Darin enthalten sind satirisch verpackte Insider-Tipps für alle, die nicht wissen, wie man mit der Spezies Autor umgeht. Mehr Warnungen vor dem Autor hier:
www.autorinnen.de

Die Frankfurter Buchmesse, von der der frühere Bachmann Preisträger Tilmann Rammstedt, einmal sagte „Für mich ist die wuselige Messe der denkbar schlechteste Ort, mich mit großen Fragen der Buchbranche auseinanderzusetzen“, ist überstanden. Autoren, Verlage und Besucher fassen zusammen, was ihnen die Großveranstaltung gebracht hat. Wie viele seriöse Manuskripteinladungen hat es für Autoren auf der Suche nach einer Verlagsheimat für ihr Buch tatsächlich gegeben?

Das große Thema für Autoren war in diesem Jahr das Self-Publishing, jene Art der vermeintlichen Veröffentlichung, die Bäume schont, weil sie als E- Book bereitsteht oder in gedruckter Form erst auf Grund einer konkreten Bestellung gedruckt wird. Es ging um alternative Veröffentlichungsplattformen. Erste Wahl bleibt selbstverständlich immer noch das gedruckte Buch, von einem Verlag herausgegeben, der den Autor honoriert und das Werk auf seine Kosten produziert. Alles, was Sie über E- Books, Books on Demand und andere Möglichkeiten des Selbstverlegens wissen sollten, finden Sie in der überarbeiteten und ergänzten Auflage von: „Mini- Verlag – Selbst ist der Verlag!“, 320 Seiten, nur 19,95 Euro
versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/354.0.0.1.0.0.phtml

Übrigens: Was sich Buch nennen darf, das hat die Unesco als „nichtperiodische Publikation mit einem Umfang von mindestens 49 bedruckten, beschriebenen, bemalten oder auch leeren(!) Blättern aus Papier oder anderen geeigneten Materialien“ definiert. Dehnbar ist die Vorstellung vom Buch dennoch – das kleine Werk „Empört Euch!!“ von Stephane Hessel mit gerade mal 32 Seiten wurde als Buch millionenfach verkauft. Jan Wiele hat in einem Artikel für die FAZ angeregt: „Ein Buch sollte im schlechtesten Fall ein Textprodukt sein, das von wenigstens einem themenkundigen und der Rechtschreibung mächtigen Menschen gegengelesen worden ist – bevor es, in welcher Form auch immer, unter die Augen von vielen kommt.“ Dazu bietet sich der neue Ratgeber von Sylvia Englert an: „So lektorieren Sie Ihre Texte. Verbessern durch Überarbeiten. Schritt für Schritt von der Erstfassung zum fertigen Manuskript“, 153 Seiten, nur 12,95 Euro
versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/412.0.0.1.0.0.phtml

Wären nach der Unesco-Definition auch Bilderbücher, die auf nur 12 Doppelseiten ihre Geschichte erzählen, keine Bücher? So eng ist der Rahmen wohl auch nicht, wenn man zum Beispiel an Bilderbücher für Vier- bis Fünfjährige denkt. Wichtig ist: „Für kleinere Kinder braucht man eine ganz einfache Idee, die sehr gut ist – und das ist nicht ganz leicht.“ Eine solche Idee hatte die Illustratorin und Autorin Isabel Pin als sie sich an die Arbeit zu ihrem ungewöhnlichen Klapp-Bilderbuch „Ein Regentag im Zoo“
machte. Wie man Ideen findet und für verschiedene Altersgruppe Kinder- und Jugendbücher schreibt, erklärt Sylvia Englert detailliert in ihrem „Handbuch für Kinder- und Jugendbuch-Autoren: Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendroman, Sachbuch – schreiben, illustrieren und veröffentlichen“, 272 Seiten, Hardcover, nur 19,95 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/401.808.0.0.1.0.phtml

Mehr von und für Autoren finden Sie hier: www.autorinnen.de

Mit herzlichen Grüßen
Ihre
Gerhild Tieger

liebe Autorinnen und Autoren,

… ist eine Textart, die jederzeit gelöscht werden kann. Sie dient keinem Leser, sondern ausschließlich dem Autor. Das Nur-So besteht aus Textfetzen, Szenen, Kurzdialogen, einzelnen Sätzen oder auch kleinen, in sich geschlossenen Episoden. Ein Nur-So kann auch zu beträchtlicher Länge anwachsen“, erklärt die engagierte Schriftstellerin Juli Zeh („Nullzeit“) in ihrer Frankfurter Poetikvorlesung. Das ist intuitives Selbstlektorat – während der Arbeit am Text wird gekürzt, werden Worte ausgewechselt, Sätze verschoben.

James Salter („Alles, was ist“) dagegen findet: „Es kostet Zeit, bis man erkennt, dass das, was man geschrieben hat, nicht gut ist.“ Auch hier geht es um Beurteilung, Bearbeitung, Verbesserung des eigenen Textes, nicht während sondern nach dem Schreiben. Mehr über James Salter und das Schreiben hier:
www.autorinnen.de

Beides sind Beispiele zum Thema Selbstlektorat, das sich Sylvia Englert für ihr soeben erschienenes Buch „So lektorieren Sie Ihre Texte“ vorgenommen hat. Eigene Texte zu lektorieren verlangt vom Autor Ehrlichkeit und Selbstkritik. Wenn es nicht eine spontane Reaktion während des Schreibens ist, wie Juli Zeh sie beschreibt, wird das Selbstlektorieren nach Fertigstellung des Textes nötig. Bevor sich ein Manuskript um Veröffentlichung in einem Verlag bewirbt. Oder wenn Sie Ihr Werk selbst herausbringen wollen. Sylvia Englert zeigt, welche Fehler von Autoren oft übersehen werden und wie man den Text verbessert. Der ganze Inhalt hier:
www.autorenhaus-verlag.de/412.833.0.0.1.0@inhaltsverzeichnis.phtml
Sylvia Englert: „So lektorieren Sie Ihre Texte. Verbessern durch Überarbeiten. Schritt für Schritt von der Erstfassung zum fertigen Manuskript“, 153 Seiten, nur 12,95 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/412.0.0.1.0.0.phtml

Auch für E-Book- oder Print-Selfpublisher und Kleinverlagsgründer ist ein Lektorat wichtig, schon um das Negativ-Image des Amateurhaften zu vermeiden. Denn selbst einem routinierten Schriftsteller wie Peter Esterhazy kann passieren, dass „eine Metapher auf Seite 67 auftaucht und vielleicht zweihundert Seiten später noch einmal“. Übrigens, Milena Moser verdankt ihren heutigen Erfolg einer mutigen Entscheidung: Ihr erstes Buch erschien nach vielen Verlagsabsagen im eigenen Krösus-Verlag. „Die Putzfraueninsel“
wurde ein Bestseller.
Alles, was Sie als Selbstverleger von E-Book, Book on Demand und anderen Möglichkeiten des Selbstverlegens wissen wollen finden Sie in der überarbeiteten und ergänzten Auflage von: „Mini-Verlag – Selbst ist der Verlag!“, 320 Seiten, nur 19,95 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/354.0.0.1.0.0.phtml

In meinem Blog wartet ein provokativen Text über Gonzo und weitere Aussagen von James Salter über sein Schreiben:
www.autorinnen.de

Herzliche Grüße
Ihre
Gerhild Tieger

Liebe Autorinnen und Autoren,

heute ist der 50. Jahrestag der großen Rede Martin Luther Kings, die Amerika verändert hat. Er hat unzähligen Menschen Hoffnung auf eine bessere Zukunft gegeben und ist bis heute zum Vorbild für Veränderung durch Gewaltlosigkeit. Auch für die jungen farbigen Schüler, die ein Leben zwischen Drogen und Gangkriegen vor sich hatten, gab es kaum Hoffnung – bis sich eine junge Lehrerin für sie und ihre Ausbildung über alle Grenzen einsetzte. Eine Möglichkeit den Kreislauf von Gewalt zu unterbrechen war das Tagebuchschreiben in der Klasse und das Vorlesen der anonymen Einträge durch die Schüler. Sie nannten sich in Anlehnung an die Freedom Riders der schwarzen Bürgerrechtsbewegung die Freedom Writers. Bilder und Texte hier:
www.freedom-writers.de/freedomwriters.phtml

Rolf Dobelli empfiehlt ebenfalls das Tagebuchschreiben: „Führen Sie ein Tagebuch. Schreiben Sie Ihre Vorhersagen – zu Politik, Karriere, Körpergewicht, Börse – nieder. Vergleichen Sie Ihre Notizen von Zeit zu Zeit mit der tatsächlichen Entwicklung. Sie werden erstaunt sein, welch schlechter Prognostiker Sie sind. Und: Lesen Sie Geschichte ebenso. Nicht die nachträglichen, kompakten Theorien. Sondern lesen Sie die Tagebücher, Zeitungsausschnitte, Protokolle aus jener Zeit. Das wird Ihnen ein viel besseres Gefühl für die Unvorhersehbarkeit der Welt geben.“ Der Klassiker übers Tagebuchschreiben: Tristine Rainer, Anaïs Nin: Tagebuch schreiben, 190 Seiten, nur 14,90 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/tagebuch_schreiben-tristine_rainer.phtml

Tagebücher sind für Schriftsteller bis heute ein wichtiges Instrument für die literarische Arbeit und für Biografen. Sie stützen auch die Erinnerung an besondere Begegnungen, Ereignisse, Bemerkungen und Verhalten, die fiktionalisiert in autobiografischen Romanen verwendet werden. „Biografie und Autobiografie sind im Augenblick der Lebenssaft der Kunst (…) Unsere Kultur ist besessen von realen Ereignissen, weil wir kaum noch welche erleben“ , schreibt David Shield in seinem Manifest „Reality Hunger“. Haben wir nicht oft genug in den Zeitungsbeiträgen wahre Geschichten gelesen, von denen wir überzeugt waren, das hätte sich kein Autor so ausdenken können.
Shields ist der Ansicht, dass die Sehnsucht nach Authenzität zunimmt und sogar dabei ist, die Fiktion zu verdrängen, denn was interessiert den Leser ein erfundenes Leben, wenn er in der Wirklichkeit viel interessantere wahre Geschichten finden kann. Im Tieger Blog finden Sie ein paar sehr interessante Aussagen zum autobiografischen Roman:
www.autorinnen.de

Was wäre, wenn man die Chance hätte, sein Leben wieder und wieder zu leben, bis man schließlich alles richtig gemacht hätte? Die junge Ursula Todd in Kate Atkinsons Roman „Die Unvollendete“ erhält diese Möglichkeit. Doch ist eine solche Chance wirklich erstrebenswert? Der Originaltitel lautete
übrigens: „Life after Life“. Kate Atkinson findet oft erst den Titel und schreibt dann den Roman. Weitere Beispiele für gelungene Titel hier:
www.autorinnen.de

Herzlich,
Ihre
Gerhild Tieger

Liebe Autorinnen und Autoren,

„Ich glaube, dass gerade eine gute Zeit für weibliche Autoren ist“, meint die britische Schriftstellerin Jeanette Winterson (unter www.autorinnen.de finden Sie warum). Das gilt auch für Autorinnen, die sich an erotische Erzählstoffe wagen möchten. Jeanette Winterson (Orangen sind nicht die einzige Frucht) ist eine der ersten Schriftstellerinnen, die offen Liebe zu Frauen zum Thema gemacht hat. Dabei wird die lesbische Liebe und Erotik nicht allein zum Mittelpunkt, denn „mit Beschreibungen des Sexualakts ist es nicht getan – ohne eine sorgsam aufgebaute erotische Stimmung, ohne starke Charaktere bleibt alles an der Oberfläche und wird am Ende langweilig“, stellt Marius Leutenegger in Books fest und empfiehlt auch gleich zwei neue gelungene, von Autorinnen geschriebene, erotische Romane:
www.autorinnen.de

Das Interesse an erotischer Literatur hat seit dem Mega-Bestseller Shades of Grey weiter zugenommen, scheinbar sind aber die Leserinnen den Schreiberinnen etwas voraus. Ob es daran liegt, dass es gar nicht so einfach ist, gute Sex-Szenen zu schreiben? Sylvia Englert gesteht: „Ich habe manchmal tagelang an solchen Szenen herumgebastelt, damit sie genau richtig klangen. Man erwischt nur allzu leicht das falsche Wort, oder die ganze Stimmung ist daneben, und dann wird es schnell lächerlich oder peinlich.“
Der Spiegel stellte in seiner Rezension von „Erotik schreiben – Wie Sie Sex- Szenen literarisch gestalten“ fest: „Es zu tun ist eine Sache, darüber zu schreiben eine andere“. Das „Buch, das zeigt, wie’s geht“ hat Elizabeth Benedict geschrieben. Es war kurze Zeit vergriffen und kann jetzt wieder bestellt werden: 2. Auflage, 240 Seiten, nur 16,95 Euro, versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/398.0.0.1.0.0.phtml

Das Genre Kinder- und Jugendbuch (in dem übrigens Erotik längst nicht mehr tabu ist) wird oft für leicht genug gehalten, um es „aus dem Bauch heraus“
zu schaffen: einfach seinem Gefühl folgen und schon wird ein guter Text daraus. – Stimmt leider nicht, weiss Sylvia Englert aus jahrelanger Schreiberfahrung als Autorin zahlreicher Kinder- und Jugendbücher. Sie hat ein Handbuch für alle entwickelt, die ein Bilderbuch, ein Kinderbuch, einen Jugendroman oder ein Jugendsachbuch schreiben wollen. Darin enthalten sind wertvolle Hinweise auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Genres was die Zielgruppe, den Inhalt und den Stil angehen. Natürlich auch Themen wie die Zusammenarbeit mit Illustratoren und Agenturen, Angebot und Exposé und das Marketing für das eigene Buch. Dazu viele Insider-Tipps zur Zusammenarbeit Verlag-Autor und eine aktuelle Adressliste der Kinder- und Jugendbuchverlage mit ihren Programmen. Das Handbuch für Kinder- und Jugendbuchautoren erscheint im August mit 272 Seiten, Hardcover, und kostet nur 19,95 Euro versandkostenfrei. Es kann jetzt vorbestellt werden:
www.autorenhaus-verlag.de/406.0.0.1.0.0.phtml

Im Tieger-Blog: Für Roman- und Krimischreiber gibt es ein neues psychologisches Werk, das bei der Charaktergestaltung eines schwierigen Typus helfen kann. Und für die kommenden heißen Tage habe ich hier etliche witzige oder kuriose Infos liegen, die darauf warten veröffentlicht zu werden, vielleicht besuchen Sie zwischendurch mal: www.autorinnen.de

Mit herzlichen Grüßen
Ihre
Gerhild Tieger

P.S. Autorenhaus verlegt nur Bücher von renommierten und kompetenten Autoren. Sylvia Englert ist die Autorin von etwa 50 Büchern verschiedener Genres, die in bekannten Verlagen veröffentlicht wurden. In ihrem Autoren- Handbuch, das in der 7. Auflage umfassend überarbeitet und erweitert erschienen ist, informiert sie engagiert darüber, was Schriftsteller wissen müssen, um im Literaturbetrieb zu bestehen. Das Autoren-Handbuch hat 382 Seiten, Hardcover, nur 19,95 Euro, versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/389.0.0.1.0.0.phtml

Liebe Autorinnen und Autoren,

finden Sie auch, dass es immer mehr „Vielschreiber“ gibt, „die sich binnen kürzester Zeit in unseren Regalen auffällig breit machen, ohne sich schriftstellerisch im gleichen Maße weiterzuentwickeln“? Felicitas von Lovenberg klagt im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen „die Bücherflut bringt ja nicht immer mehr Meisterwerke hervor, sondern sie fördert das Mittelmaß“. Die Folge seien Urheber, „die kaum noch den auratischen Dichtergestus pflegen, sondern lieber den des Handwerkers, der statt Werken für die Ewigkeit Gebrauchstexte für eine Saison liefert“. Den genialen Charles Bukowski hat die Frage nach Genie oder Handwerk weniger beschäftigt. Er war der Meinung: „Der Mensch wird als Genie geboren und stirbt als Idiot.“

Ums Handwerk beim Drehbuchschreiben ging es unter anderem beim diesjährigen Drama-Festival für TV-Stücke in Leeds. Das Thema für die Teilnehmer lautete „Konflikt“ und so drängten sich die speziellen Konflikte der Drehbuchschreiber bei der Arbeit am Skript mit hinein. Hier nur einige konfliktauslösende Fragen von Produzenten an die Drehbuchautoren:

Zur Charaktergestaltung: „Kann der Mörder nicht etwas sympathischer sein?“
Zum Schreiben überzeugender Dialoge: „Ich glaube, ihr seid nicht fähig Mittelklasse-Dialoge zu schreiben.“
Zu Empathie mit den Figuren: „Bloss keinen Rollstuhl zu Weihnachten. Könnte es nicht mal Leukämie sein?“
Oder auch: „Können die Sexsklaven nicht zwischendurch mal einkaufen gehen?“
Und schließlich der gnadenlose Produzentenrat: „Gibs auf und fang neu an!“

Claus Hant, einer der erfolgreichsten deutschen Drehbuchautoren („Der Bulle von Tölz“), bestätigt, dass sich Autoren immer wieder mit Konflikten auseinandersetzen müssen: „Selbstgefällige Produzenten, die ihre Autoren wie Sekretärinnen behandeln, denen sie ihre Eingebungen diktieren.
Starschauspieler, die für ihre Figur Forderungen stellen, die die Geschichte als Ganzes torpedieren. Und Dramaturgen, die nur eines im Sinn
haben: ihre Daseinsberechtigung zu legitimieren. Mit jesuitischem Geschick weisen sie dem Autor nach, dass sich seine Geschichte ohne eine dramaturgische Totaloperation nicht vernünftig erzählen lasse.“

Die Geheimnisse eines Erfolgsautors, der seine Kunst auch in Hollywood angewandt hat, verrät Ihnen Claus Hant. Er erklärt anschaulich wie ein Drehbuch entsteht, Struktur, Dramaturgische Elemente, Figurenbildung, Überarbeitung, Drehbuchformatierung und wie man das Drehbuch auf den Weg zum Film bringt. Dabei geht es um Finessen, Tricks und Insidertipps, wie man eine Idee verkauft und wie Sie überzeugend pitchen, ins Geschäft kommen – und bleiben. Mit wertvollen Tipps zu Vertragsfragen. Claus Hant: „Drehbuch schreiben und vermarkten“, 200 Seiten, 19,95 Euro versandkostenfrei, jetzt
vorbestellen:
www.autorenhaus-verlag.de/drehbuch-schreiben.phtml

Die Top-75-Filme des Vorjahres hat die Filmförderung FFA veröffentlicht – Nummer 1 ist „Ziemlich beste Freunde“. Welche haben Sie gesehen, welche verpasst? Hier ausdrucken und eventuell nachholen – viel lesen und viele Filme sehen hilft weiter:
www.autorinnen.de

Im Tieger-Blog kommen drei Singer/Songwriter zu Worte, auch Wolf Biermann mit zwei Zeilen aus seinem Gedicht, die seiner Muse gewidmet sein könnten:
www.autorinnen.de

Mit herzlichen Grüßen
Ihre
Gerhild Tieger

Liebe Autorinnen und Autoren,

finden Sie auch, dass es immer mehr „Vielschreiber“ gibt, „die sich binnen kürzester Zeit in unseren Regalen auffällig breit machen, ohne sich schriftstellerisch im gleichen Maße weiterzuentwickeln“? Felicitas von Lovenberg klagt im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen „die Bücherflut bringt ja nicht immer mehr Meisterwerke hervor, sondern sie fördert das Mittelmaß“. Die Folge seien Urheber, „die kaum noch den auratischen Dichtergestus pflegen, sondern lieber den des Handwerkers, der statt Werken für die Ewigkeit Gebrauchstexte für eine Saison liefert“. Den genialen Charles Bukowski hat die Frage nach Genie oder Handwerk weniger beschäftigt. Er war der Meinung: „Der Mensch wird als Genie geboren und stirbt als Idiot.“

Ums Handwerk beim Drehbuchschreiben ging es unter anderem beim diesjährigen Drama-Festival für TV-Stücke in Leeds. Das Thema für die Teilnehmer lautete „Konflikt“ und so drängten sich die speziellen Konflikte der Drehbuchschreiber bei der Arbeit am Skript mit hinein. Hier nur einige konfliktauslösende Fragen von Produzenten an die Drehbuchautoren:

Zur Charaktergestaltung: „Kann der Mörder nicht etwas sympathischer sein?“
Zum Schreiben überzeugender Dialoge: „Ich glaube, ihr seid nicht fähig Mittelklasse-Dialoge zu schreiben.“
Zu Empathie mit den Figuren: „Bloss keinen Rollstuhl zu Weihnachten. Könnte es nicht mal Leukämie sein?“
Oder auch: „Können die Sexsklaven nicht zwischendurch mal einkaufen gehen?“
Und schließlich der gnadenlose Produzentenrat: „Gibs auf und fang neu an!“

Claus Hant, einer der erfolgreichsten deutschen Drehbuchautoren („Der Bulle von Tölz“), bestätigt, dass sich Autoren immer wieder mit Konflikten auseinandersetzen müssen: „Selbstgefällige Produzenten, die ihre Autoren wie Sekretärinnen behandeln, denen sie ihre Eingebungen diktieren.
Starschauspieler, die für ihre Figur Forderungen stellen, die die Geschichte als Ganzes torpedieren. Und Dramaturgen, die nur eines im Sinn
haben: ihre Daseinsberechtigung zu legitimieren. Mit jesuitischem Geschick weisen sie dem Autor nach, dass sich seine Geschichte ohne eine dramaturgische Totaloperation nicht vernünftig erzählen lasse.“

Die Geheimnisse eines Erfolgsautors, der seine Kunst auch in Hollywood angewandt hat, verrät Ihnen Claus Hant. Er erklärt anschaulich wie ein Drehbuch entsteht, Struktur, Dramaturgische Elemente, Figurenbildung, Überarbeitung, Drehbuchformatierung und wie man das Drehbuch auf den Weg zum Film bringt. Dabei geht es um Finessen, Tricks und Insidertipps, wie man eine Idee verkauft und wie Sie überzeugend pitchen, ins Geschäft kommen – und bleiben. Mit wertvollen Tipps zu Vertragsfragen. Claus Hant: „Drehbuch schreiben und vermarkten“, 200 Seiten, 19,95 Euro versandkostenfrei, jetzt
vorbestellen:
www.autorenhaus-verlag.de/drehbuch-schreiben.phtml

Die Top-75-Filme des Vorjahres hat die Filmförderung FFA veröffentlicht – Nummer 1 ist „Ziemlich beste Freunde“. Welche haben Sie gesehen, welche verpasst? Hier ausdrucken und eventuell nachholen – viel lesen und viele Filme sehen hilft weiter:
www.autorinnen.de

Im Tieger-Blog kommen drei Singer/Songwriter zu Worte, auch Wolf Biermann mit zwei Zeilen aus seinem Gedicht, die seiner Muse gewidmet sein könnten:
www.autorinnen.de

Mit herzlichen Grüßen
Ihre
Gerhild Tieger

P.S. Sylvia Englert ist die Autorin von etwa 50 Büchern verschiedener Genres, die in bekannten Verlagen veröffentlicht wurden. In ihrem Autoren- Handbuch, das in der 7. Auflage umfassend überarbeitet und erweitert erschienen ist, informiert sie engagiert darüber, was Schriftsteller wissen müssen, um im Literaturbetrieb zu bestehen. Das Autoren-Handbuch, 382 Seiten, Hardcover, nur 19,95 Euro, versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/389.0.0.1.0.0.phtml

erregte meine Aufmerksamkeit“, liebe Autorinnen und Autoren,

so beschrieb ein Schüler in seinem Aufsatz eine Situation, die seinen von banalen Aufsätzen gelangweilten Lehrer elektrisierte (aus dem Psychodrama „In ihrem Haus“ von François Ozon). Im Film entwickelt sich das Missverständnis zwischen Literaturlehrer und Schüler, weil der Lehrer den Aufsatz für Fiktion seines begabten Schülers hält. Der Schüler jedoch erzählt in Fortsetzungen eine Konflikthandlung nach, die er vorher in der Wirklichkeit manipuliert hat, um entsprechend dramatische Reaktionen zu provozieren, über die er schreiben kann. Der Lehrer wird zum Leser, er erliegt der Fiktion.

Alexander Steele definiert Fiktion als eine „im weitesten Sinne erfundene Geschichte, die mit Wörtern in Prosa erzählt wird, (…) durch die es gelingt, den Leser in die Wirklichkeit der Geschichte hineinzuziehen. Und wenn er dort ist, kann er die fiktive Wirklichkeit der geschriebenen Geschichte so erleben und spüren wie all die Irrungen und Wirrungen seines eigenen Daseins“: „Creative Writing – Romane und Kurzgeschichten schreiben“, ist das Standardwerk für Kreatives Schreiben, in dem Lehrer der weltgrößten Creative Writing-Schule in New York ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergeben. 332 Seiten, nur 19,80 Euro, versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/creative-writing-a.steele-raymond-carver.phtml

Richard Curtis ist Drehbuchautor und Regisseur, u.a. bekannt durch seine witzigen Mr. Bean-Filme und viele andere Kinohits wie „Notting Hill“, „Bridget Jone’s Diary“ und den großartigen Film „The Boat that Rocked“ über einen Piratensender, der vor der Küste Englands nonstop Rockmusik sendete bis er unterging. Als er gefragt wurde, was denn ein gutes Filmskript ausmache, meinte er bescheiden: „Wenn ich das nur wüsste. Wichtig ist, dass man nicht auf Ratschläge eingeht von Leuten, die sagen: ‚Was die Leute zum Lachen bringt, ist so etwas im Stil von …‘ Dass man also schreibt, was einen selbst zum Lachen oder zum Weinen bringt.“ Und was für ihn qualvoller sei, schreiben oder Regie führen: „Eigentlich beides. Schreiben ist endlos.
Man kann einen Text ewig umschreiben, um ihn zu verbessern. Und bei der Regie ist das Problem umgekehrt. Man muss jeden Tag gleich etwas Perfektes herstellen. Der Druck ist nur anders. Nachdem ich als Drehbuchautor bei drei Regisseuren zugeschaut hatte, wie man’s macht, dachte ich, ich könnte uns allen einigen Schmerz ersparen, wenn ich mich auch in den Director’s Chair setze.“
Alles, was sie v o r ihrem ersten Filmdrehbuch oder Dreh wissen sollten erfahren Sie von einem der großen Filmemacher – Sidney Lumet: „Filme machen
– Vom Drehbuch zum fertigen Film“, 258 Seiten, 16,80 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/sidney-lumet+filme-machen.phtml

Kompetente Autoren, deren Bücher in namhaften Verlagen erscheinen, schreiben für Autorenhaus Verlag, so auch Sylvia Englert, die mehr als 40 Bücher für verschiedene Genres in bekannten Verlagen veröffentlicht hat. In ihrem Autoren-Handbuch, das in der 7. Auflage umfassend überarbeitet und erweitert erschienen ist, schreibt sie engagiert, was man als Schriftsteller wissen muss, um im Literaturbetrieb zu bestehen. Sylvia
Englert: Autoren-Handbuch, 382 Seiten, Hardcover, nur 19,95 Euro,
versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/389.0.0.1.0.0.phtml

Falls Ihnen noch ein ungewöhnlicher Name für Ihr Fiktionbaby fehlt: Der Rowohlt Verlag hat sich eine Promotion für das Buch von William Wahl „Ernst
beiseite!: 500 Namen, die Sie Ihrem Kind besser nicht geben sollten!“
einfallen lassen. Der „Chantalisator“ macht aus einem schlichten deutschen Namen so richtig was Exotisches:
www.autorinnen.de

Im Tieger-Blog sagt Nora Bossong, was sie auf die Idee zu ihrem Roman „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ gebracht hat und was beide, Firma und Autor dringend brauchen:
www.autorinnen.de

Mit guten Wünschen
Ihre
Gerhild Tieger

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