Autorenbrief


- weil ich sie nicht erfüllen kann.”

Liebe Autorinnen und Autoren,

so offen kann nur jemand sein, der bereits seinen Weg in den Buchhandel gefunden hat – wie Eva Völler. Sie schreibt unter ihrem Familiennamen wie auch als Charlotte Thomas und Elena Santiago und etlichen anderen Pseudonymen Historische Liebesromane. Bevor sie zur erfolgreichen Vielschreiberin mit zwei bis drei Büchern im Jahr – u.a. fünf Venedig- Romane – wurde, war sie Richterin und selbständige Anwältin. Zeit nimmt sie sich dennoch, um Kollegen in Vorträgen und Workshops juristisch zu beraten.

Rechtsfragen, unter anderem im Zusammenhang mit dem Schreiben unter Decknamen, erklärt Sylvia Englert im Kapitel “Pseudonym oder nicht” in ihrem neuen Autorenhandbuch aus eigener Erfahrung: Einen Teil ihrer Bücher hat sie unter dem Pseudonym Katja Brandis veröffentlicht. Ihr Autoren- Handbuch basiert auf der Erfahrung ihrer 40 Bücher, die in namhaften Buchverlagen erschienen sind. Voller praktischer Informationen und mit aktuellen Anschriften werden alle für Autoren wichtigen Themen behandelt.
Das Handbuch erscheint Ende dieses Monats, 382 Seiten, fest gebunden, nur
19,95 Euro versandkostenfrei – reservieren Sie Ihr Vorabexemplar gleich hier:
www.autorenhaus-verlag.de/389.0.0.1.0.0.phtml

Im vergangenen Jahr veröffentlichte ein kleiner, mutiger Verlag eine ganz besondere Lyriker-Korrespondenz: Einen Gedichtezyklus, der aus 52 Texten der beiden Dichter Florian Vetsch und Hadayatulla Hübsch besteht, in denen sie sich eine Zeit lang in Gedichtform schrieben. Vielleicht möchten Sie diese Art der literarischen Korrespondenz auch einmal mit einem Kollegen ausprobieren? Näheres im Tieger-Blog:
www.autorinnen.de

Wenn Sie an Lyrik-Wettbewerben teilnehmen möchten, dann lesen Sie die sympathische Ausschreibung des Hildesheimer Forum Literaturbüro e.V. Das Motto stammt von Jo Köhler: “Unsagbares sagbar zu machen und damit das Wesentliche zum Schwingen zu bringen…”

http://autorinnen.de/2012/05/18/gesucht-nuggets-im-fluss-der-poesie-

hildesheimer-lyrikwettbewerb/

Wie in jedem zweiten Jahr, schreibt die Stadt Darmstadt für das Jahr 2013 den Leonce-und-Lena-Preis in Höhe von 8.000 Euro und die Wolfgang-Weyrauch- Förderpreise für Lyrik-Talente unter 35 Jahren in Höhe von insgesamt 8.000 Euro aus. Nachwuchsförderung wird großgeschrieben – Heute ist der Leonce- und-Lena-Preis ein besondere Würdigung für Nachwuchstalente:

http://autorinnen.de/2012/05/18/lyrik-wettbewerb-mit-16-000-euro-preisgeld/

Das Handbuch für Lyriker möchte ich Ihnen empfehlen: Thomas Wiekes “Gedichte schreiben. Gebundene und freie Lyrik schreiben lernen und veröffentlichen”. Helmut Heißenbüttel behauptet darin “Jeder kann Gedichte schreiben”, die legendären “Gebote” von Ezra Pound sind enthalten und Robert Gernhardts “10 Thesen zum komischen Gedicht”. Das beliebte Handbuch hat 260 Seiten und kostet nur 14,90 Euro versandkostenfrei:

http://www.autorenhaus-verlag.de/thomas-wieke-gedichte-schreiben.phtml

Ein Wochenende mit Poesie wünscht Ihnen
Ihre
Gerhild Tieger

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liebe Autorinnen und Autoren,

das war Binette Schroeder, Autorin und Illustratorin, bis sie Text und Bilder für ihr Kinderbuch zusammen hatte: “Mit dieser Geschichte bin ich fast zwei Jahre schwanger gegangen. Weder vom Text noch von den Bildern her bekam ich sie in den Griff. Dann kam jene Nacht in unserem kleinen Haus an der Nordsee. Ein Orkan tobte über die Insel, doch ich merkte davon nichts, sondern träumte von einer jungen Frau, die im weißen Gewand mit wehenden Haaren auf einer Buhne stand und sang. Im Traum dachte ich: Das ist so schön, sie soll nie aufhören zu singen. Dann wachte ich auf und schrieb die Geschichte in einem Zug nieder.” So entstand die Bildergeschichte “Ritter Rüstig & Ritter Rostig”, Binette Schroeders fünftes Bilderbuch.

Was Autoren berücksichtigen sollten, wenn sie ein Kinderbuch schreiben möchten, sagt Heidemarie Brosche, die aus ihren eigenen Erfahrungen mit Verlagen auch den nächsten Schritt erklärt – wie Autoren ihr Kinderbuch erfolgreich veröffentlichen können: “Kinder- und Jugendbuch schreiben & veröffentlichen”, liegt bereits in der dritten Auflage vor. Darin enthalten sind auch die “Fünf Thesen zum Schreiben von Kinderbüchern” von Peter Härtling und der Werkstattbericht der bekannten Kinderbuchautorin Kirsten Boie. 224 Seiten, Hardcover nur 16,80 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/heidemarie-brosche+kinder-_und-jugendbuch.phtml

“Ich glaube, man muss sich mit einem Thema so lange vollsaugen, bis es aus einem hervorwächst”, hat Marguerite Yourcenar, die als erste Frau Mitglied der Academie Francaise wurde, erkannt: “Schlechte Romane sind oft das Resultat mangelnden Wissens, das heißt mangelnder Arbeit.” Für sie war Recherche unverzichtbare Grundlage ihrer Bücher und wichtiger Teil ihrer schriftstellerischen Arbeit.

Rene J. Cappon, früherer AP-Chefredakteur und Autor des Associated Press- Handbuchs “Journalistisches Schreiben”, empfiehlt in seinem spannenden Kapitel “Der Blick des Dichters” zum Thema Recherche für das Feature-
Schreiben: “Beginnen Sie Ihre Berichte und Interviews mit einer offenen Einstellung. Mit der Zeit, und mit entsprechender Fußarbeit und Recherche, wird Ihre Story eine natürliche Form annehmen. (…) Bleiben Sie locker, bis Sie ein Gefühl für Ihre Geschichte entwickelt haben, und entscheiden können, ob Sie das richtige Thema gefunden haben. Erst dann werden Sie in der Lage sein, Ihren Bericht zu verdichten. Vorher werfen Sie Ihr Netz weit aus. Man kann nie wissen, welche Tatsachen und Einzelheiten sich beim Schreiben als wertvoll erweisen.” Lesen Sie mehr darüber hier:

http://autorinnen.de/2012/05/08/der-blick-des-dichters/

Der Informationsdienst für Bibliotheken über Rene Cappons Werk: “Ein ausgezeichneter Leitfaden”. 218 Seiten, 16,80 Euro versandkostenfrei www.autorenhaus-verlag.de/journalismus-nonfiction.phtml

Sylvia Englerts Autorenhandbuch, in der 7. umfassend überarbeiteten und erweiterten Auflage kommt demnächst aus der Druckerei. Die Süddeutsche Zeitung urteilte: “Prädikat: Unentbehrlich für jeden Autor, auch wegen der umfangreichen Adressen- und Literaturangaben. … Also: Nur Mut! Raus mit den Manuskripten aus den Schubladen.” Sie können es jetzt bei uns vorbestellen und erhalten es dann noch in diesem Monat:
www.autorenhaus-verlag.de/389.0.0.1.0.0.phtml

Vielen Dank für die zahlreichen Zuschriften zum Thema Urheberrecht, ich habe sie alle gelesen und bedacht. Eine plausible Antwort auf die Frage, warum Autoren ihre Werke zum kostenlosen Herunterladen bereitstellen sollen, gibt es wohl nicht. Juli Zeh glaubt es läge daran, dass “der Schriftstellerberuf ein Mysterium ist. Die Menschen können sich gar nicht vorstellen, wie man mit so was überhaupt Geld verdienen kann. Viele fragen mit Hundeblick: Können Sie denn davon einigermaßen leben – oder wollen Sie noch einen Keks?”

Herzliche Grüße
Ihre
Gerhild Tieger

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Liebe Autorinnen und Autoren,

wer einen erhellenden Artikel über Honorare und Rechte als Drehbuchautor lesen möchte, findet heute in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen ausführlichen Beitrag von einem der erfolgreichsten deutschen Drehbuchautoren, Niki Stein, unter diesem Kurzlink:

http://tinyurl.com/d5mlckt

Ein schönes Wochenende
wünscht Ihnen
Ihre
Gerhild Tieger

Liebe Autorinnen und Autoren,

diese Frage stellte Roman Elsner im NZZ-Interview dem Bassisten der weltberühmten Rockband R.E.M., Mike Mills. „Nicht unbedingt, meinte der:
„Wenn man denkt, ein Stück taugt zum Hit, wird es keiner – und umgekehrt.
‚Losing my Religion’ – wer hätte gedacht, dass das ankommt? Ein fünf Minuten langer Song, mit einer Mandoline als Lead-Instrument, ein Song ohne Refrain – wie wird das zum Hit? Und doch ist dieser Song unser erfolgreichstes Lied – bis jetzt.“

Songtexte, auch lyrics genannt, haben meist poetische Elemente und wie beim Gedichtschreiben entstehen sie oft spontan. Vielleicht schreiben Sie heute noch ein neues Gedicht, aus dem Sie einen Song machen … ohne daran zu denken, dass daraus ein Hit werden könnte! Wie Songs entstehen und wie Sie sie verkaufen können, finden Sie, mit vielen eigenen Song-Beispielen der beiden Buchautoren, im Handbuch für Songtexter. Edith Jeske und Tobias Reitz leiten seit 1996 die von der GEMA-Stiftung geförderte Celler Schule und bilden talentierte Textdichter aller Stilrichtungen professionell aus:
Handbuch für Songtexter. Mehr Erfolg durch professionelles Schreiben und Vermarkten. Mit einem Vorwort von Bastian Sick, Einleitung von Michael Kunze. 304 Seiten, Hardcover, 19,95 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/376.0.0.1.0.0.phtml

Das Workshopbuch zum Thema Liedtexte hat der Singer-Songwriter Abou-Dakn
veröffentlicht: Songtexte schreiben. Handwerk und Dramaturgie, 200 Seiten, nur 16,80 Euro versandkostenfei:
www.autorenhaus-verlag.de/masen_abou-dakn-songtexte.phtml

Existenzielle Probleme, mit denen zuerst die Musikbranche und nun auch Buchautoren und ihre Verlage durch illegale Downloads konfrontiert sind, hat Sven Regener, selber Autor und Musiker der Rockband ‘Element of Crime’, in einem Radio-Interview in deutlichen Worten angesprochen: “Es wird so getan, als ob wir Kunst machen als Hobby. Das Rumgetrampel darauf, dass wir uncool seien, wenn wir darauf beharren, dass wir diese Werke geschaffen haben, ist im Grunde nichts anderes, als dass man uns ins Gesicht pinkelt und sagt: ‘Euer Kram ist nichts wert. Wir wollen das umsonst haben.” Den drastischen Regener in seiner ganzen Empörung über Klau an Künstlern können Sie hier hören:
www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/regener_interview100.html

Auch Drehbuchautoren wenden sich gegen die “demagogische Gleichsetzung von frei und kostenfrei.(…) Diese politische Verkürzung von Grünen, Piraten, Linken und Netzgemeinde dient lediglich der Aufwertung der User-Interessen, deren Umsonstkultur so in den Rang eines Grundrechtes gehievt werden soll.”
51 Tatort-Autoren haben einen offenen Brief veröffentlicht:
www.drehbuchautoren.de/nachrichten/

Die engagierte Initiative der Krimi-Autoren lautet “Ja, zum Urheberrecht”:
www.ja-zum-urheberrecht.com

Am 23. April ist “Welttag des Buches und des Urheberrechts”. Ich würde ihn gerne zum ‘Tag der Autoren’ machen, die die Schöpfer der Buchinhalte sind.
Ohne ihre Arbeit, ihr kreatives und handwerkliches Können gäbe es keine Bücher. Viele Buchhandlungen beteiligen sich mit besonderen Aktionen:
www.welttag-des-buches.de/de/135793

Im Tieger Blog sagt David Grossmann, warum er sich von seinen Figuren beim Schreiben gern wie vom Adler beim Genick packen lässt und Norman Mailer warum man beim Schreiben seinem Instinkt folgen soll:
www.autorinnen.de

Mit herzlichen Grüßen
Ihre
Gerhild Tieger

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- Zehn Jahre waren sie getrennt, nun begegnen sie sich zum ersten Mal wieder …”

Liebe Autorinnen und Autoren,
Bastei Lübbe, einer der großen deutschen Verlage, lädt ausgewählte Talente zu einem Schreibworkshop vom 22. bis 24. Juni 2012 ein. Die Referenten sind Bestsellerautoren der Unterhaltungsliteratur und Profis aus den Lektoraten des Hauses. Der Schwerpunkt des Wochenendseminars liegt auf praktischen Übungen und individuellem Feedback mit konstruktiver Kritik.

Unsere Autorin, Anna Basener, gehört zu den Top-Referenten. Mit ihrem Buch “Heftromane schreiben und veröffentlichen” können Sie sich auf Ihre Aufgabe vorbereiten. Die Süddeutsche Zeitung findet in ihrer Besprechung eine “Fülle praktischer Ratschläge”. Und Textart schrieb: “Dieses hervorragende Buch, das übrigens auch ein Beispielexposé, ein Treatment und eine Textprobe enthält, ist auch zu empfehlen, wenn man nicht gerade vorhat, die große Liebe mit Happy-End zu inszenieren.”
Anna Basener: Heftromane schreiben und veröffentlichen, 186 Seiten, 16,80 Euro, versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/343.0.0.1.0.0.phtml

Die Bastei Lübbe Schreibwerkstatt ist für die Teilnehmer kostenfrei. Details finden Sie hier:
www.autorinnen.de

Mit herzlichen Grüßen
Ihre
Gerhild Tieger

Liebe Autorinnen und Autoren,
… sucht das Aphorismus-Archiv Hattingen in einem Wettbewerb. Bis zum 30.
März können maximal fünf Aphorismen eingereicht werden, die „den strengen Regeln der Gattung“ entsprechen sollten. Auf der Suche nach Aphorismen fand ich “Des Teufels Wörterbuch” von Ambrose Bierce, der sich selbst meinte als er unter dem Stichwort ‘Autor’ schrieb: Mein Ruf als unbekannter Autor ist weltweit bekannt. Und unter ‘Roman’ boshaft bemerkte: Eine aufgebauschte Kurzgeschichte. Mehr zum Aphorismus-Wettbewerb hier:

http://autorinnen.de/2012/03/01/aphorismenwettbewerb-2012/

Ob zart oder streng – Düften gelingt es, zu überwältigen ohne handgreiflich werden – allein durch einen Hauch aus der Parfümflasche. Darauf vertrauten die beiden Produktdesigner Humiecki und Graef der ‘Agentur für Gestaltung’
und schrieben ein entsprechendes Briefing für ihre Parfumeure. Sie sollten aus starken Gefühlen wie Stolz, Sehnsucht, Wut und Wahnsinn flaschenfähige Düfte kreieren. Acht Parfüms sind auf diese Weise bisher entstanden. Das hat mich angeregt, nach Düften in meiner Erinnerung zu suchen. Ich lernte mein eigenes Duftrepertoire kennen: den blühenden Baumwürger in einer sirrenden Insektenwolke, den Saft zerriebener Efeublätter auf der Haut, die appetitliche Frische junger Gierschtriebe im ersten Frühlingssalat, den herben Geruch der Walnussblätter im Kleiderschrank, den feuchterdigen Duft von Moos beim Annemonenpflücken und den berauschenden der Akazienblütentrauben. Vielleicht rufen Sie Ihre eigenen Dufterinnerungen und schenken sie einer Hauptfigur, um sie dreidimensional zu gestalten und ihr Tiefe zu geben. Mehr über das Konzept der beiden Kommunikationsdesigner und zu welchen lyrischen Duftbeschreibungen gestandene Werbetexter fähig sind lesen Sie hier:
www.ausliebezumduft.de/humiecki-graef-150-askew-2.html

Eine freudige Überraschung gab es in der vergangenen Woche nachdem der Film Freedom Writers (bei uns als Buch 2007 erstmals erschienen) im Fernsehen wiederholt wurde. Den Trailer sehen Sie hier:
www.freedom-writers.de/155.300.0.0.1.0.phtml
Wir erhielten eine Flut von Bestellungen und Nachfragen von Buchhandel und Zuschauern. Der Traum jedes Verlags, der sich allerdings nur selten für einen kleinen Verlag erfüllt. Trotzdem, so ein Glücksfall ist möglich, wenn sich ein Medium wie das Fernsehen oder eine bekannte Zeitung für ein Buch begeistern kann. Für uns hieß es, ganz schnell nachdrucken. Ab sofort sind die Freedom Writers wieder zu haben:
www.autorenhaus-verlag.de/freedom-writers-mit-erin-gruwell.phtml

Wenn Sie nach einem kleinem literarischen Ostergeschenk suchen, könnte der “Hasenroman” von Francis Jammes das Richtige für Sie sein: “Gerade der Dichter ist es, der ich hätte werden wollen”, sagte Rainer Maria Rilke über Francis Jammes. Der liebevoll gestaltete Halbleinenband kostet nur 9,95 Euro versandkostenfrei www.edition-tieger.de/330.0.0.1.0.0.phtml

Im Tieger-Blog begegnet Ihnen Doris Dörrie, die sagt, was für sie schreiben und Filme machen bedeutet, Ian McEwan was er fühlt, wenn er einen Roman abgeschlossen hat und Haruki Murakami wie er eine Story beginnt und wovon er sich dabei frei macht:
www.autorinnen.de

Mit herzlichen Grüßen
Ihre
Gerhild Tieger

Liebe Autorinnen und Autoren,

nur dieser eine Satz stand in einem Brief, den T.C. Boyle von einem aufgebrachten Leser seines damals gerade veröffentlichten Romans „Der Samurai von Savannah“ erhielt. Welch eine Liebeserklärung an die Romanfigur, welch ein Kompliment an den amerikanischen Autor! Im Interview mit Wieland Freund erklärte T.C. Boyle: „Die eine Sache, die ich bestimmen kann, ist die Welt, die ich schaffe. … Das sind meine Leute, das ist meine Welt, die ich da erfinde.“ Und wenn er sein Handwerk beherrscht, gelingt es dem Schriftsteller, Leser emotional an seiner fiktiven Welt und ihren Figuren teilhaben zu lassen. Emotion ist die Quelle der Leserbindung, sagt Lajos Egri. Und: “Identifikation weckt Emotionen. Anfangs reicht es, wenn Sie als Autor die Emotionen ansprechen, aber Ihr Erfolg oder Misserfolg hängt davon ab, ob Sie es schaffen, Gefühle zu steigern und heftiger werden zu lassen. Je stärker die Emotionen, desto größer die Spannung.” Lajos Egri: “Literarisches Schreiben”, 208 Seiten, nur 14,90 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/literarisches-schreiben.phtml

Aber Romanfiguren können unberechenbar sein und ihren Schöpfer, der anderes mit ihnen vorhatte, sogar ausschalten. Gerhard Roth gesteht, dass er sich manchmal nicht gegen seine Charaktere durchgesetzt hat: „Meine Figuren haben mich immer wieder überrascht. Sie machen, was sie wollen. Natürlich hätte ich sie jederzeit töten können. Aber damit habe ich mir Zeit gelassen, und jetzt gehören sie mir nicht mehr.“ Manchmal suchen sich die erfundenen Akteure eben ihr eigenes Schicksal. Und ihr Leben ist erst endgültig entschieden, wenn es schwarz auf weiß fixiert zwischen zwei Buchdeckeln steckt.

Im Berlinale-Wettbewerb ist unter den ausgewählten Beiträgen auch der Film “Was bleibt” des Regisseurs Hans-Christian Schmid. Im Interview mit Feuilletonredakteuren der FAZ äußerte er sich unter anderem auch über die Situation deutscher Drehbuchautoren: “Ich glaube, dass es zu wenig gute Kinoautoren in Deutschland gibt. Oder wenn es sie doch gibt, müssen wir sie besser bezahlen, fördern und so lange an den Stoffen arbeiten lassen, bis die Bücher wirklich ausgereift sind. Von den hundert deutschen Filmen, die jedes Jahr ins Kino kommen, sind viele zu schwach, um dort wirklich bestehen zu können. Und das liegt meist an den Drehbüchern.” Wenn Sie an einem Drehbuch arbeiten, sollten Sie Script-Doctor Syd Field zur Seite
haben: Er hat Tausende von Drehbüchern für große Filmstudios und Produzenten gelesen und analysiert, warum ein Drehbuch nicht „funktioniert“.
Auf 368 Seiten bietet er Lösungsmöglichkeiten und Praxis-Checklisten. Syd
Field: “Die häufigsten Probleme beim Drehbuchschreiben und ihre Lösungen”, nur 12,80 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/226.0.0.1.0.0.phtml

Im Tieger-Blog versetzt sich John M. Coetzee in seine Leser beim Qualitätstest eines Werke, T.C. Boyle verrät was Teil unserer Kreativität ist, Emile Cioran, was besser ist als andere zusammenzuschlagen und Michail Schischkin wie man Schriftsteller wird.
www.autorinnen.de

Herzliche Grüße
Ihre
Gerhild Tieger

P.S.: Haben Sie schon etwas über den neuen Kritiker-Preis gehört?
Lesen Sie hier: www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1672572/

liebe Autorinnen und Autoren,

bleibt von ihr mehr in unserem Gedächtnis als von anderen Sterblichen: Sie hat uns mit ihren Worten berührt, Bilder und Anregungen geschenkt, Fantasien geweckt und einen besonderen Erinnerungsplatz erhalten: Wislawa Szymborska, die polnische Lyrikerin und Literaturnobelpreisträgerin ist am 1. Februar gestorben. Das Vermächtnis dieser Dichterin bleibt in Worten und Zeilen. In ihrem Gedicht “Freude am Schreiben” spricht sie von sprungbereiten Buchstaben und belagernden Sätzen und von der Macht der Hand, die bestimmt, was auf dem Papier stehen wird: “Ohne meinen Willen fällt kein Blatt”. Unsterblich aber wird sie nicht nur in den Herzen von Schreibenden durch den Nachruf, den sie sich selbst als Epitaph schrieb – fast ein halbes Jahrhundert vor ihrem Tod. “Hier ruht … eine Verfasserin von ein paar Versen …”, lesen Sie bitte weiter:
www.autorinnen.de

Wer versuchen will eine Grabinschrift für sich selbst zu verfassen, findet hier vielleicht die ihm entsprechende Form der Ansprache: “Gedichte schreiben. Gebundene und freie Lyrik.” von Thomas Wieke, 260 Seiten, nur 14,90 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/thomas-wieke-gedichte-schreiben.phtml

In die ewigen Archive des Celluloid verschwunden und verlassen hat uns im vergangenen Jahr der große Kinomeister Sidney Lumet, dem es gelang mit seinen Filmen unsere Netzhaut zu tätowieren und Löcher ins Gewissen zu brennen. Wir sind froh, dass wir ihn zu unseren Autoren zählen und sein Werk “Filme machen” verlegen dürfen. Er schuf Filme, die seine einzigartige Handschrift trugen und vermittelte sein Wissen großzügig weiter an die, die ihren Stil erst finden wollen. Es ist “das eine Buch” (New York Times), “ein Geschenk für uns alle, dass Sidney Lumet, einer der größten Filmemacher Amerikas, seine Ansichten mit uns teilt” (Steven Spielberg). Sydney Lumet:
“Filme machen. Vom Drehbuch zum fertigen Film.” 258 Seiten, nur 16,80 Euro
versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/sidney-lumet+filme-machen.phtml

Heute beginnt die Berlinale, 18 Weltpremieren stehen im Wettbewerb, 400 Filme werden in diesen Tagen gezeigt. Außerdem wird ein Preis für den besten Erstlingsfilm (mit 50.000 Euro dotiert) vergeben; das Preisgeld teilen sich Regisseur und Produzent. Drehbuchguru Syd Field, hatte angehenden Filmern einmal empfohlen, sich an den Filmen anderer Kinokünstler sattzufressen, so viele Filme gute und schlechte Filme anzusehen wie im Kopf Platz haben, um davon zu lernen. Deshalb: auf ins Kino und besonders auch die “kleinen” Filme ansehen!

Im Tieger-Blog habe ich in dieser Woche Zitate über und von Drehbuchschreibern und Filmemachern wie Scorseses rechter Hand, Richard Price, von Polanski, Coppola und Lumet, der auf seine lebenslange Filmbesessenheit angesprochen zurückfragte: “Gibt es eine bessere Art, sein Leben zu verbringen?” www.autorinnen.de

Herzliche Grüße,
und haben Sie schon den Stummfilm “The Artist” gesehen?

Ihre
Gerhild Tieger

Liebe Autorinnen und Autoren,

so schnell wie sich unsere Gewohnheiten und Arbeitstechniken beim Schreiben verändern, finden wir die Originalschriftzüge von Schriftstellerhand bald nur noch auf Personalausweisen oder Pässen. Schriftsteller-Autographen werden durch die Nutzung von Tablet, Notebook, PC selten. Eigentlich müsste das künftig den Wert handschriftlicher Autoren-Notate bei Vorlass- und Nachlass-Verkäufen erhöhen. Schade, dachte ich, dass diese Möglichkeit der zusätzlichen Altersversorgung dann irgendwann einmal wegfällt, als ich folgendes über die Londoner Versteigerung eines frühen Manuskripts von Charlotte Brontë las: Für 690.850 Pfund (etwa 821.000 Euro) wurde es an das Musée des Lettres et Manuscrits Paris verkauft. „Young Men’s Magazine, Number 2“ handelt von der Fantasiewelt „Glass Town“, die die 14jährige Charlotte und ihre Geschwister 1830 gemeinsam erfunden hatten. Das Kleinstwerk ist bisher unveröffentlicht und lässt sich nur mit der Lupe lesen. Es soll mehr als 4000 Wörter auf 19 Seiten enthalten, die etwa 35 mal 61 Millimeter groß sind. Werden wir es demnächst im Internet, als E-Book oder vielleicht doch auf Papier gedruckt lesen können?

Wie Autoren ihre Werke auch als E-Book selbst veröffentlichen können, beschreibt Sylvia Englert in einem der neuen Kapitel ihres beliebten Autoren-Handbuchs, das überarbeitet und erweitert im April in der 7. Auflage erscheint. Die Süddeutsche Zeitung urteilte: “Prädikat: Unentbehrlich für jeden Autor, gerade auch wegen der umfangreichen Adressen- und Literaturangaben. … Also: Nur Mut! Raus mit den Manuskripten aus den Schubladen.”
Vorbestellungen sind ab sofort hier möglich:

http://www.autorenhaus-verlag.de/389.0.0.1.0.0.phtml

Es ist die Zeit der besonderen, interessanten Kinofilme: Nach dem Erfolg des französischen Films ‘Ziemlich beste Freunde’, läuft jetzt der überraschendste Film des Jahres – als Stummfilm in schwarz/weiß ‘The Artist’. Und als nächstes kommt ‘Dame König As Spion’ in die Kinos nach dem Roman von John le Carré. In dem Film wimmelt es von hochkarätigen Charakteren und dramatischen Wendungen, die unerträgliche Spannung erzeugen. Ein praktisches Lehrstück für alle Autoren, die inneres Drama und äußere Action in Perfektion vorgeführt sehen wollen. Das Standardwerk für Roman-, Drehbuch- und Stückeschreiber zu diesem Thema ist das anerkannte Lehrbuch von Lajos Egri: “Dramatisches Schreiben”. Der Reutlinger Generalanzeiger nannte es “das eine Buch, auf dem alle anderen basieren”.
In 18 Sprachen übersetzt, wird es weltweit an vielen Universitäten als Lehrstoff genutzt. Lajos Egri: Dramatisches Schreiben, 345 Seiten, 19.90 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/lajos-egri-dramatisches-schreiben.phtml

Wen auch das Schauspielern der anspruchsvoll besetzten Rollen interessiert, wie sie es schaffen, die eigene Haut zu verlassen und überzeugend eine fremde Persönlichkeit anzunehmen, findet in “Kleines Schauspieler Handbuch”
von Uta Hagen eine spannende und praktische Anleitung für den
Schauspielerberuf: 280 Seiten, nur 19,80 Euro versandkostenfrei www.autorenhaus-verlag.de/uta-hagen-kleines-schauspieler-handbuch.phtml

Und wie man beim Vorsprechen überzeugt und Rollen gewinnt, erklärt Bettina Mader in ihrem Handbuch “Vorsprechen. Eine professionelle Anleitung mit modernen Monologtexten”, 154 Seiten, nur 12,80 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/paula-bettina-mader+vorsprechen.phtml

Übrigens schreibt das Zimmertheater Rottweil einen Autorenpreis aus:
“Occupy Volksbank”, es gibt nicht nur die Aufführung, sondern auch 5000 Euro zu gewinnen:
www.zimmertheater-rottweil.de/?q=content/ausschreibung-autorenpreis

Und das Baden-Badener Theater ruft anlässlich seines 150-jährigen Jubiläums zum Stückewettbewerb “Nichts war wie‘s wird!” auf:
www.theater.baden-baden.de/news/index.php

Im Tieger-Blog sagt John le Carré, wann wir “dem Feind gehören” und die Krimiautorin Nora Tabani, wie sie die Erstfassung eines neuen Romans und dessen Überarbeitung bewältigt:
www.autorinnen.de

Herzliche Grüße
und verpassen Sie nicht den Spion, der aus der Kälte kam,

Ihre
Gerhild Tieger

Liebe Autoren und Autorinnen,

„In jedem meiner Bücher steckt etwas von mir, manchmal deutlicher zu erkennen, manchmal nicht“, antwortete der spanische Schriftsteller Antonio Munoz Molina (Die Nacht der Erinnerungen) auf die Frage, ob alle seine Bücher etwas Autobiografisches enthielten. Meist ist die Kindheit der Steinbruch der Kreativen. Doch scheint die Arbeit des Erfindens für Autoren in unserer Zeit weniger aufwendig zu sein: Inspiration beispielsweise kommt, ohne dass man sich vom Stuhl rühren müsste, auf einer Wanderung durchs Internet. Bei Facebook kann man unzähligen potentiellen Protagonisten begegnen, sie von sich erzählen lassen und ihre Fotos ansehen. Dank Google Streetview lässt sich auch gleich die passende Umgebung, sprich Wohngegend, für sie finden. Und mit einem weiteren Klick zu Immonet hat der Autor die Wahl zwischen Haus oder Wohnung mit individueller Möblierung für seine Romanfigur. Dialoganregungen liefern dann noch unfreiwillig mitgehörte Handygespräche.

Vielleicht testen Sie diese Quellen einmal, um ein steckengebliebenes Manuskript zu ergänzen? Sollte es zufällig feinsinnig, humorvoll und satirisch sein, bewerben Sie sich damit um den Ephraim Kishon Literaturpreis. Gefragt ist eine Erzählung oder ein Roman von mindestens 160 Seiten Umfang, Einsendeschluss 31. Dezember 2011. Auf den Gewinner wartet ein mit 5000 Euro dotierter Verlagsvertrag mit dem Verlag
LangenMüller:

http://www.herbig.net/ephraim-kishon-literaturpreis.html

Eine Hilfe dabei kann das Buch der Top-Dozenten der größten Schule des Creative Writing sein: “Romane und Kurzgeschichten schreiben”. Der Informationsdienst für Bibliotheken schreibt in seiner Besprechung: “Der Band …veranschaulicht seine Informationen und Empfehlungen immer durch anregende Textbeispiele … und konkrete Arbeitsvorschläge für den Leser … als Pendant zu der ähnlich gelungenen Einführung in das Schreiben dramatischer Texte von L. Egri breit empfohlen.” A. Steele, Raymond Carver:
Creative Writing: Romane und Kurzgeschichten schreiben, 382 Seiten, nur 19,80 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/creative-writing-a.steele-raymond-carver.phtml

Wie man dreidimensionale Charaktere schafft, zeigt der Meister des dramatischen Schreibens, Lajos Egri. Von ihm stammt das als Standardwerk anerkannte Buch “Dramatisches Schreiben”, es wurde in 18 Sprachen übersetzt. Lajos Egri wird von Theater-, Hörspiel-, Drehbuch- und Romanautoren in aller Welt geschätzt, seine Bücher gehören an vielen Universitäten zum Lehrstoff. Lajos Egri: Dramatisches Schreiben, 345 Seiten, nur 19,90 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/lajos-egri-dramatisches-schreiben.phtml

Vielen Dank an alle, die mir geholfen haben, den Trinkspruch von Jack ins Deutsche zu bringen, die originell und einfallsreich waren und mich zum Lachen gebracht haben. Die kleine Sammlung geht, wie ich Jack versprochen hatte, am 31. Dezember nach Idaho. Wir werden dann simultan auf unser und Ihr Autorenwohl mit anstossen. Sie können die Toasts hier nachlesen:
www.autorenhaus-verlag.de/trinksprueche.phtml

Wer weiß wie Bücher riechen und kann ihren Duft beschreiben? Der Parfümeur Geza Schön, der Kleidermacher Karl Lagerfeld und der Verleger Gerhard Steidl haben sich daran gewagt, ein Parfüm zu kreieren, das nach Büchern riecht. „Der Duft ist fast fertig und kommt im April 2012 auf den Markt.“ Mehr darüber wie Bücher riechen (und vielleicht auch Ihre Meinung dazu?) im
Tieger-Blog: www.autorinnen.de

Noch ein last minute-Tipp für Autoren mit literaturinteressierten Freunden Hier ein paar Beschreibungen von hochkarätigen Literaturkalendern http://autorinnen.de/category/literaturkalender-12/

Ich wünsche Ihnen für die kommenden Feiertage eine gute Zeit.
Ihre
Gerhild Tieger

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