Autoren Archive
Freitag, 27. Januar 2012
Tomas Alfredson: Rotes Licht für den Regisseur
und den Drehbuchautor Peter Straughan hat der Schriftsteller John le Carré für den Film mit dem deutschen Titel ‘König Dame As Spion’ nach seinem Roman ‘Tinker Tailor Soldier Spy’ gegeben. Großzügig stellte er eine einzige Bedingung: “Verfilmen Sie nicht den Roman. Den gibt es schon. Machen Sie etwas Eigenes. Ansonsten werde ich Sie nicht stören.”
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Freitag, 27. Januar 2012
Mitra Devi: Disziplinierte Regeläßigkeit
“Sobald ich genügend Informationen für die Story bieinander habe, setze ich mich an den Laptop, mache mich ans Schreiben und trinke dazu viel Grüntee. Eine disziplinierte Regelmäßigkeit hilft mir, den roten Faden nicht zu verlieren. Mehrere Monate lang arbeite ich von Montag bis Sonntag, bis die Erstfassung steht. Dann lasse ich das Manuskript einige Wochen [...]
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Freitag, 27. Januar 2012
John le Carré: Wann gehören wir dem Feind?
“Die Kindheit ist, wie wir alle wissen, der Getreidespeicher, von dem ein Schriftsteller, wenn er erwachsen ist, sein Brot bäckt. Von dem Tag an, an dem ein Schriftsteller aufhört, dem Kind in sich zuzuhören, gehört er dem Feind.” aus: ‘Goethe ginge heute auf die Barrikaden’, FAZ 29.8.2011
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Mittwoch, 18. Januar 2012
John M. Coetzee – seinen früheren Romanen entfremdet
Im Interview mit Angela Schader in der Neuen Züricher Zeitung: “Die Sorge, das eigene Werk zu verraten” äußert sich der Schriftsteller über seine Einstellung zu früheren seiner Bücher: “Es fällt mir schwer, mich in die spezifische Stimmung zurückzuversetzen, in der ich meine früheren Bücher geschrieben habe. Wenn ich diese Texte wieder ansehe (was ich nur [...]
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Montag, 16. Januar 2012
Arno Geiger: Der Aufenthaltsort des Schriftstellers
“Ein Wort ist immer auch Passwort und eine gute Erzählung immer auch Geleitbrief. Sprache ist Übergang. Der Aufenthaltsort des Schriftstellers ist der Bereich zwischen Welt und Wort. Man steht in der Öffnung und richtet sich in der Offenheit ein – wie Philipp Erlach, der Protagonist in ‘Es geht uns gut’, dessen Lieblingsplatz die Schwelle des [...]
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Sonntag, 15. Januar 2012
Yusuf Yesilöz: Saurer Traubensatz
“Bis der erste Satz sitzt, ist es oft ein langer Weg. Ich erinnere mich an viele solche Momente. Den ganzen Vormittag hatte ich nicht eine Idee für den ersten Satz, dafür wanderte ich alle paar Minuten vom Arbeitszimmer in die Küche und warf jedes Mal ein paar Trauben in den Mund. Erst am Nachmittag fiel [...]
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Donnerstag, 12. Januar 2012
Antonia S. Byatt: Warum ist Schreiben gefährlich und zerstörerisch?
“Es ist gefährlich, weil man Menschen ständig beobachtet, um zu sehen, wie sie sich verhalten. Man studiert Menschen, ohne dass sie es bemerken. Und mit Kindern ist es so, wie im ‘Buch der Kinder’: Jemand, der schreibt, schliesst sich allein in einem Raum ein und redet nicht mit seinen Kindern oder liest ihnen vor. Natürlich [...]
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Freitag, 30. Dezember 2011
Mahi Binebine: Mathematiker und Dichter
Angela Schader fragt den studierten Mathematiker, Schriftsteller und Maler Mahin Binebine aus Marokko danach, was ein Roman mit Mathematik zu tun hat und erhält die Antwort: “… was macht man in der Mathematik? Man beginnt bei Punkt A, kommt bei Punkt B an, und der Weg dazwischen entwickelt sich in einem durch gewisse Bedingungen eingeschränkten [...]
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Dienstag, 27. Dezember 2011
Tobias Gohlis: Was muss ein Buch haben, damit Sie es zu einem guten Krimi erklären?
fragt die Interviewin Sabine Schmidt den Hamburger Journalist,Tobias Gohlis. Er gründete die Krimibestenliste, in der jeden Monat die zehn besten Krimititel unter den Neuerscheinungen veröffentlicht werden. Was muss ein Buch haben, damit Sie es zu einem guten Krimi erklären? “Friedrich Ani hat einmal gesagt, der Krimi sei eine Sache auf Leben und Tod. So sehe [...]
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Montag, 26. Dezember 2011
Charles Lewinsky: Täglich drei Seiten …
“Ein Schriftsteller sollte über die Dinge schreiben, die er kennt. Ich habe zwei Romane über das Fernsehen geschrieben, weil ich dort gearbeitet habe. Ich habe einen Roman über ein französisches Dorf geschrieb, weil ich das Leben dort kenne. Ich stamme aus einer jüdischen Familie, also war es sinnvoll, auch darüber zu schreiben.” Entnommen dem Interview [...]