„Ich weiß wie man Bücher schreibt, die sich verkaufen, ich weiß es wirklich ganz gut, aber die Frage ist, ob einem der Arbeitsaufwand die Lebenszeit wert ist. Also schreibe ich lieber Bücher, von denen ein Trost für mich selbst ausgeht. Und dann kann das völlig Unerwartete geschehen, dass sich auch andere davon trösten lassen und man mit einem eher intimen Buch plötzlich Erfolg hat. Dann hat man ein Glückslos gezogen, wie es auch manchmal mit einem anderen Menschen passiert – davon habe ich ja in „Widerfahrnis“ (Frankfurter Verlagsanstalt) erzählt.“
Ursula Nuber „Ohne die Melancholie wäre mein Leben ärmer“ – Psychologie heute März 2017