Ursula Nuber hat den Schriftsteller über seine Novelle „Widerfahrnis“ befragt, in der u.a. ein Kleinverleger seinen Verlag aufgibt, weil es „mehr Schreibende als Leser“ gibt:

Hoffen Sie mit diesem Buch auch Menschen zu erreichen, die nicht zu den typischen Lesern gehören?

„Beim Lesen muss man die Zeit des Romans mitmachen, dann erst kann einem das Buch etwas sagen. Es ist ein anderer Begriff von Zeit, den das Lesen erzwingt, und genau diesen Begriff von Zeit wollen viele heute überhaupt nicht mehr mitmachen, sondern sie wollen in derselben Sekunde das Foto, die Antwort, eine Rückmeldung haben.“
Ursula Nuber „Ohne die Melancholie wäre mein Leben ärmer“ – Psychologie Heute März 2017