Mit 50 hat sie ihren ersten Roman geschrieben: ‚Das Nest‘ wurde gleich zum Weltbestseller. Manfred Papst beschreibt die Entwicklung der Schriftstellerin mit dem ungewöhnlichen Namen: „Mächtig Zoff in der heilen Familie“ Neue Zürcher 13. Nov. 2016
„…Meine Dozenten fanden, ich hätte einen ausgeprägten Sinn für die Struktur fiktiver Texte. Ich glaube, der kam ganz einfach vom Lesen.“
„In der Literatur braucht es die Bösen. Würden Sie einen Roman über lauter nette Leute lesen wollen, die Tag und Nacht nur Gutes tun?“
„… wer seine Figuren verachtet sollte keinen Roman schreiben.“

„Ich hatte gewisse feste Vorstellungen, als ich mit meinem Roman begann, aber keinen fertigen Plan wie ein Architekt. Ich kannte meine Figuren und einige ihrer Geschichten. Aber bis ich etwas über die Mitte hinaus war, wusste ich noch nicht, wohin das Ganze führen sollte.“
„Ich habe vieles umgestellt, umgeschrieben, neu arrangiert. Als ich mit dem ersten Entwurf fertig war, zeigte ich ihn ein paar Leuten, denen ich vertraute. Mein Lehrer am Bennington College in Vermont fand die erste Konstruktion missglückt. Deshalb ordnete ich alles wieder neu an. Mit Zetteln an der Wand, wie ein Ermittler im TV-Krimi.“
„Ich habe nichts leichtfertig behauptet. Natürlich ist mein Roman ein fiktives Werk. Aber er ist geerdet durch Fakten, die ich nach besten Wissen und Gewissen recherchiert habe. Das hat übrigens Spass gemacht. Es ist keinesfalls nur Mühe.“
„Ich höre die Stimmen meiner Figuren sehr klar, aber ihr Aussehen kümmert mich weniger. Die entsprechenden Schilderungen habe ich überhaupt erst auf die Bitte des Lektorats eingefügt. Deshalb habe ich auch keine fixe Vorstellung davon, wie die Rollen im Film besetzt werden sollen.“