„Ich habe in fünf von vierzehn Romanen über Schriftsteller geschrieben und jedes Mal wollte ich sie als Gefahr für sich selbst darstellen, weil ihre Vorstellungskraft sie von der Realität ablenkt.“

„Wenn man einen Roman mit einem vorher festgelegten Ende schreibt, dann möchte man manchmal, dass eine Figur fast so viel darüber weiss wie man selbst. Aber es ist kein Geschenk, wenn man meint, die Zukunft zu kennen, es ist eine Art Fluch. Wozu fühlt man sich gedrängt, wenn man glaubt, die Zukunft ändern zu können? Welche Risiken würde man eingehen?“
aus: Irene Binal „Auch Wunder sind politisch“ – Neue Zürcher Zeitung 28.5.2016 von John Irving ist gerade sein Roman ‚Strasse der Wunder‘ bei Diogenes erschienen.