Liebe Autorinnen und Autoren,

auch wenn der Dichter Thomas Gsella in seinem amüsanten 7-Strophen-Gedicht „Der Urheber und seine Kinder“ von sich selbst behauptet „Mir schmeckt kein Geld: Ich nähre mich von Schreiben“, E-Book-Autoren könnten sich in der kommenden Woche fragen, wieviel sie künftig nähren wird: Denn ab Juli zahlt Amazon jenen E-Book-Autoren, die bei dem Kindle-Ausleihprogramm mitmachen, ihre Tantiemen nur noch pro tatsächlich gelesener Seite. Ob die Autoren dadurch weniger zu schmecken kriegen, hängt dann womöglich von den Cliffhangern am Ende einer jeden Seite ab, die den Leser zum Weiterlesen verführen müssen.

Oder brauchen wir eine Taylor Swift der Literatur? Die erfolgreiche Sängerin hat sich mit Apple angelegt, als der Konzern für das kostenlose Drei-Monats-Testangebot seines neuen Music-Streamingdienstes den Künstlern kein Honorar zahlen wollte: „Wir bitten Sie nicht um kostenlose iPhones. Bitte verlangen Sie von uns nicht, Ihnen unsere Musik ohne Gegenleistung zur Verfügung zu stellen.“ Apple gab nach und wird auch die ersten drei Monate vergüten.

Für den schwedischen Erfolgsschriftsteller Arne Dahl geht es beim Krimischreiben auch ums Geld: „… es ist großartig, mit Büchern Geld zu verdienen. … Jetzt schreibe ich jedes Jahr einen Krimi von mehreren Hundert Seiten, was eine Geduldsarbeit ist … Das Schreiben hat für mich etwas mit Musik zu tun. Denn wie in einer Symphonie muss auch in einem Krimi alles zusammenkommen und stimmen.“
Buchtipp: Crime – Kriminalromane und Thriller schreiben von Larry Beinhart, dessen Motto: „Böse Burschen tun den guten Menschen Böses an. Gute Jungs tun den Bösen Böses an.“ Dritte Auflage, 235 Seiten, nur 16,80 Euro
versandkostenfrei:
http://www.autorenhaus-verlag.de/47.80.0.0.1.0.phtml
Wer sich selbst einmal in diesem Genre versuchen möchte, beteiligt sich vielleicht an dem Kurz-Krimi-Wettbewerb – siehe Tieger-Blog:
www.autorinnen.de

Sex sells – das trifft wohl auf kaum ein anderes Buch so zu wie auf die Grey-Trilogie von E.L. James (Pseudonym für Erika Leonard). Wie Er das Vergnügen sieht, verrät die Mega-Bestsellerautorin in der soeben auf Englisch erschienen Fortsetzung „Grey – Fifty Shades as Told By Christian“. Der Band ist in der ersten Woche bereits über 1 Millionen Mal verkauft worden, erwartete Auflage: 2,1 Mio. Auf Deutsch bei Goldmann ab August; ab sofort das beste Buch über Erotisches Schreiben von Elizabeth Benedict:
„Erotik schreiben. Wie Sie Sex-Szenen literarisch gestalten“, der Creative Writing-Bestseller über Sex und Erotik auf dem Monitor, auf Papier und beim
Schreiben: 240 Seiten, nur 16,95 Euro versandkostenfrei:
http://www.autorenhaus-verlag.de/398.0.0.1.0.0.phtml

Sechs weitere Schreib- und Literaturwettbewerbe und die zehn aktuellsten Literaturverfilmungen finden Sie auf dem Tieger-Blog:
www.autorinnen.de

Ein gutes Schreib-Wochenende
wünscht Ihnen

Ihre Gerhild Tieger