Das Schreiben, sagt der Schriftsteller und Philosoph, ist für ihn „ein Training der Fantasie und der Wahrnehmung“.

„Erst durch Schreiben lerne ich etwas besser sehen, wenn auch nie abschliessend. Denn Schreiben heisst fragen, und ob die Fragen gut gestellt sind, merkt man nur daran, dass sie nie zu Antworten führen, sondern zu grösseren Fragen.“

aus: Tages-Anzeiger 13. Mai 2014, Martin Ebel befragt Adolf Muschg, der 80 Jahre alt geworden ist, zu seinem gerade erschienenen Band ‚Im Erlebensfall – Reden und Essays‘