Die schweizer Schriftstellerin beschreibt in Books 2/2014 das Entstehen ihres neuen Romans ‚Am Äquator‘. Darin geht es um Vatermord und um die Frage, ob „Namen Schicksale haben, ob sie sogar Schicksal sind.“

Nach der Themenfindung: „Wenn das Leitmotiv steht, sagt mir das Erzählen selbst, wo es lang will. Das ist die Eigendynamik des Schreibens, sie ist das eigentliche Glück der Autorin.“

Isolde Schaad gesteht, dass man Krimiautoren durchaus mit etwas Vorsicht begegnen sollte, denn: „Unser Beruf macht uns zu all dem, was Erziehung und Anstand uns im wirklichen Leben versagen. Der Krimi-Boom ist ein Symptom dafür. Das brave, mittelprächtige Helvetien generiert jene Giftmischerinnen, Raufbolde, Mörderinnen, Banditen und Killer, die locker in unserem Schreibhändchen sitzen und den günstigsten Moment abwarten, um uns in die Tasten zu springen. (…)