hat Thomas David den amerikanischen Schriftsteller gefragt:

„Man reinigt sich beim Schreiben von bestimmten Gefühlen oder schreibt sich mit einem Buch durch emotionales Leid. Ein Buch hat mich noch nie von irgendwelcher Qual befreit, aber ich kenne die Erfahrung, dass das Schreiben den Schmerz lindert, wie es etwa bei der Arbeit an „Die Erfindung der Einsamkeit“ der Fall war, dem Buch über meinen Vater. Aber in der Minute, in der ich das Buch abgeschlossen hatte, war alles wie zuvor.“
aus Thomas David: ‚Vermeintliche Herztode und andere Einbildungen‘, Frankfurter Allgemeine Zeitung 26.10.2013