liebe Autorinnen und Autoren,

… ist eine Textart, die jederzeit gelöscht werden kann. Sie dient keinem Leser, sondern ausschließlich dem Autor. Das Nur-So besteht aus Textfetzen, Szenen, Kurzdialogen, einzelnen Sätzen oder auch kleinen, in sich geschlossenen Episoden. Ein Nur-So kann auch zu beträchtlicher Länge anwachsen“, erklärt die engagierte Schriftstellerin Juli Zeh („Nullzeit“) in ihrer Frankfurter Poetikvorlesung. Das ist intuitives Selbstlektorat – während der Arbeit am Text wird gekürzt, werden Worte ausgewechselt, Sätze verschoben.

James Salter („Alles, was ist“) dagegen findet: „Es kostet Zeit, bis man erkennt, dass das, was man geschrieben hat, nicht gut ist.“ Auch hier geht es um Beurteilung, Bearbeitung, Verbesserung des eigenen Textes, nicht während sondern nach dem Schreiben. Mehr über James Salter und das Schreiben hier:
www.autorinnen.de

Beides sind Beispiele zum Thema Selbstlektorat, das sich Sylvia Englert für ihr soeben erschienenes Buch „So lektorieren Sie Ihre Texte“ vorgenommen hat. Eigene Texte zu lektorieren verlangt vom Autor Ehrlichkeit und Selbstkritik. Wenn es nicht eine spontane Reaktion während des Schreibens ist, wie Juli Zeh sie beschreibt, wird das Selbstlektorieren nach Fertigstellung des Textes nötig. Bevor sich ein Manuskript um Veröffentlichung in einem Verlag bewirbt. Oder wenn Sie Ihr Werk selbst herausbringen wollen. Sylvia Englert zeigt, welche Fehler von Autoren oft übersehen werden und wie man den Text verbessert. Der ganze Inhalt hier:
www.autorenhaus-verlag.de/412.833.0.0.1.0@inhaltsverzeichnis.phtml
Sylvia Englert: „So lektorieren Sie Ihre Texte. Verbessern durch Überarbeiten. Schritt für Schritt von der Erstfassung zum fertigen Manuskript“, 153 Seiten, nur 12,95 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/412.0.0.1.0.0.phtml

Auch für E-Book- oder Print-Selfpublisher und Kleinverlagsgründer ist ein Lektorat wichtig, schon um das Negativ-Image des Amateurhaften zu vermeiden. Denn selbst einem routinierten Schriftsteller wie Peter Esterhazy kann passieren, dass „eine Metapher auf Seite 67 auftaucht und vielleicht zweihundert Seiten später noch einmal“. Übrigens, Milena Moser verdankt ihren heutigen Erfolg einer mutigen Entscheidung: Ihr erstes Buch erschien nach vielen Verlagsabsagen im eigenen Krösus-Verlag. „Die Putzfraueninsel“
wurde ein Bestseller.
Alles, was Sie als Selbstverleger von E-Book, Book on Demand und anderen Möglichkeiten des Selbstverlegens wissen wollen finden Sie in der überarbeiteten und ergänzten Auflage von: „Mini-Verlag – Selbst ist der Verlag!“, 320 Seiten, nur 19,95 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/354.0.0.1.0.0.phtml

In meinem Blog wartet ein provokativen Text über Gonzo und weitere Aussagen von James Salter über sein Schreiben:
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Herzliche Grüße
Ihre
Gerhild Tieger