„Ich glaube, dass gerade eine gute Zeit für weibliche Autoren ist. Eine gute Zeit für etwas, das man ‚the sense of the self in the work‘ nennen könnte. Seine eigene Handschrift lesbar machen. Immer geht es um sprachliche Meisterschaft, um Handwerk, um Bewusstheit – aber auch um die Frage: was ist authentisch?
Oft akzeptieren Frauen die klassische Trennung weniger, die sagt, das Schreiben von Ideen sei etwas ganz anderes als ein mit dem Gefühl verbundenes Schreiben. Es gibt auch viele Frauen, die das gut können – diese Trennung einfach hinter sich lassen.
aus einem Gespräch, das Bernadette Conrad mit der Schriftstellerin führte, Neue Zürcher Zeitung 22.6.2013