Vom 4. bis 10. Juni: mehr als 300 Kurzfilme aus über 40 Ländern
Es gibt ein Kino, das ist rebellisch, kompromisslos, unzumutbar und manchmal großartig. Es muss sich nicht entscheiden zwischen Blockbuster und Arthouse. In ihm lieben sich Kunst und Genre, Experiment und Erzählung, Stilwille und -bruch ohne Dünkel in allen Gattungen und allen Filmsprachen. Wir ehren es in fünf Wettbewerben, sechs Sonderprogrammen und vielen Extra-Screenings, im Kino, unter freiem Himmel, in der KurzFilmKlause, im Keller und im NoBudget-Hotel …
Um der immensen Vielfalt der Kurzfilmproduktion gerecht zu werden, haben sich die Sichtungsteams monatelang durch die über 5000 Einreichungen aus mehr als 70 Ländern gewühlt und daraus die besten Beiträge für die Wettbewerbe ausgewählt, in denen über 200 Filme zu sehen sein werden: im Internationalen, Deutschen, Hamburger und NoBudget-Wettbewerb sowie im Flotten Dreier (Thema „Durchbruch“).
Die diesjährigen Sonderprogramme stellen im Schwerpunkt LAND die ethnische Minderheit der Sami vor, bergen mit FUNDSTÜCKE einen Filmschatz aus dem Nachlass der „Neuen Filmkunst Walter Kirchner“ und spüren in den FRÜH- UND AUFTRAGSWERKEN der Avantgarde des Werbefilms nach. Die GALERIE untersucht die „(dark) traces“, die Mythenbildung in der europäischen Videokunst, dem MOTIV geht es mit dem Ornament der Masse um die Ästhetik der Oberflächen und im LABOR werden die Klänge der Randgebiete belauscht.
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