Die literarische kritische A u s e i n a n d e r s e t z u n g und die konkrete Utopie gegen den Neo-Faschismus sind Ziel und Zweck der geplanten Anthologie. Die literarischen Texte sollen den Neo-Faschismus in unserem gegenwärtigen Alltag charakterisieren und Stellung dagegen beziehen.
Die eingereichten Texte sollen (Neo-)Faschismus, teilweise oder gänzlich, in seinen praktischen politischen Maßnahmen beschreiben. Worin / womit der demokratisch regierte Kapitalismus die Quellen und Nährboden des Faschismus sind und wie weitere mögliche Anhänger davon abgehalten werden können, ist literarisch kreativ darzustellen.
Die literarischen Texte sollen den Neo-Faschismus in unserem gegenwärtigen Alltag charakterisieren.
Ausgrenzende Texte wie „Nazis raus“, „Kein Platz für Nazis!“ etc., die sich nicht mit der Kritik des Neofaschismus beschäftigen, und Ersatz für leere politisch-moralische Anzeigen sind, werden nicht berücksichtigt. Ebenso sind jene psychologisch ausgrenzenden Texte, die Faschisten für „verwirrt“, „hirnlos“, „irregeleitet“, „geisteskrank, bezeichnen, abzulehnen.
An den faschistischen Symbolen, die sich im Erscheinungsbild dieser Gruppen in der Kleidung, den Abzeichen und Zahlencodizes zeigen, sollen literarisch kreative Kritik enthalten.
Es sollen Texte zu den Buchkapiteln, Nationalismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit, Abbau der Demokratie, europaweiten Einschränkungen des Streikrechts, veränderter Arbeitswelt, exzessiven „flexiblen“ Arbeitszeitregelungen und gegenwärtiger Faschismus im Alltag, spiegeln.
„Faschismus ist schlecht, weil er die Demokratie abschaffen will, und deshalb ist Demokratie gut, weil Faschisten sie abschaffen wollen.“ Texte, die diesen absurden Ringschluß vermitteln werden bei der Textauswahl nicht bewertet.

Literarische Genres:
Lyrik, Kurzgeschichten, Reportagen und andre Kurzprosaformen, szenische Texte, Lieder /, Noten.

Wie und wo?“:
Die eingereichten Texte sollen die Schriftgröße 12 Punkt haben und drei bis vier Normseiten mit 30 Zeilen und 60 Anschlägen nicht übersteigen. Es können bis zu drei Texte eingereicht werden. Wer nur einen Text einsendet, sollte dieser nicht mehr als neun Normseiten haben.
Die Textseiten sind jeweils mit dem Vor- und Nachnamen, der Adresse in einer Zeile und darunter mit dem Texttitel und mittig mit der Seitenzahl zu kennzeichnen.
Die Redaktion entscheidet entsprechend obiger Kriterien über den Abdruck.
*Biographische Daten:
Mit den Texteinsendungen bitte etwa bis fünf Zeilen KurzVita sowie einige Zeilen zu eventuell bisherigen Veröffentlichungen zu übermitteln.
Die Texte gehen an den Werkkreis Literatur der Arbeitswelt e.V. an die e-Mail-Adresse: wdkra@o2online.de
und sind in einfacher Kopie mit Büroklammern versehenen Textausdruck an die Postanschrift zu senden:
Wolf-Dieter Krämer
Fasanenstr. 41 a
85757 Karlsfeld

Anerkennungspreis:
Der beste Text wird vom Werkkreis Literatur der Arbeitswelt e.V. mit einem Anerkennungspreis von 200,- € honoriert.

Einsendeschluß ist der 30. Juli 2012 – – Keine Altersbeschränkung für Teilnehmerinnen und Teilnehmer

In der Homepage: www.werkkreis-literatur.de kann diese Ausschreibung, eine Skizze zum Hintergrund des Themenas und weitere erläuternden Hinweise und Beispielen abgerufen werden.