Im Interview mit Angela Schader in der Neuen Züricher Zeitung: „Die Sorge, das eigene Werk zu verraten“ äußert sich der Schriftsteller über seine Einstellung zu früheren seiner Bücher:

„Es fällt mir schwer, mich in die spezifische Stimmung zurückzuversetzen, in der ich meine früheren Bücher geschrieben habe. Wenn ich diese Texte wieder ansehe (was ich nur selten und dann aus spezifischen Gründen tue), kann ich manchmal Bewunderung für den sprachlichen Stil fühlen, aber ich empfinde sie als Bücher, die ich – so wie ich jetzt, in der Gegenwart bin, keinesfalls schreiben könnte. Sie haben mich hinter sich zurückgelassen, oder ich habe sie hinter mir zurückgelassen. Deshalb zögere ich auch, sie in der Öffentlichkeit zu interpretieren, denn ich fürchte, sie zu verraten.“