Andreas Puff-Trojan befragte den Schriftsteller zur Entstehung seines Mammutwerkes ‚Der Tunnel‘ – 1.094 Seiten Umfang – auf der Seite Bücherwelten der Literarischen Welt vom 19. Nov. 2011:

Bei der Struktur des ‚Tunnels‘ hat Arnold Schönbergs Zwölftontechnik eine Rolle gespielt.

„Musik ist die Kunstform, die in meinen Arbeiten den wichtigsten Platz einnimmt. Ich möchte, dass meine Prosa wie ein Gesang wahrgenommen werden kann und die geamte Textform auf musikalische WSeise erfasst wird. Im ‚Tunnel‘ stehen die größeren, zusammengehörigen Elemente nicht als einzelne Kapitel für sich, sonder als zwöl ‚Leitmotive‘. In meinem neuen Roman, ‚Middle C‘, ist die Hauptperson davon besessen, Sätze zu schreiben, die nur aus zwölf Tönen, zwölf Silben bestehen.“

(…) „Ich schreibe, um etwas über die Menschheit zu verfassen. ‚Menschheit‘ ist eine Gattung, der ich angehöre. Und noch etwas Allgemeineres möchte ich sagen:
Die menschliche Gattung ist ein Parasit auf dieser Erde. Tötet der Parasit sein Opfer, sterben beide.“