Archive für November 2011
Mittwoch, 30. November 2011
Arche Literaturkalender 2012: Paare
Für das Jahr 2012 haben sich Elisabeth Raabe und Regina Vitali das Leben von Schriftsteller-Paaren vorgenommen: Was sie füreinander tun oder sich antun war für die Umwelt immer schon großes Theater. Denn Literatenpaare leben Herzwand an –wand, meist mit dem Drama. Ein trauriges Beispiel dafür: Die unversöhnliche Lyrikerin Rose Ausländer, die ihrer großen Liebe Helios [...]
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Mittwoch, 30. November 2011
Der Literarische Frauenkalender
In diesem Kalender betreten verführerische und tragische Frauenfiguren aus Geschichte, Mythen und Kunst die Kalender-Bühne. Viele von ihnen sind für ihre Zeit ungewöhnlich selbständige Frauen, die früh mit gesellschaftlichen Konventionen gebrochen und sich allen Erwartungen an die Rolle der Frau widersetzt haben. Oft sind es Geschöpfe, die von Männern geschaffen wurden wie Nana aus dem [...]
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Mittwoch, 30. November 2011
Fliegende Wörter – Daedalus Verlag
Das Gedicht zum Jahresanfang, der zweiten Woche im Januar, ist von Rudolf Peyer, der in der Jahreszeit von Kälte und Dunkelheit mit der Aufforderung tröstet: Mit ungeschriebenen Gedichten / das Gehör schärfen / für Lerchenlieder / im Winter. Vom Postkarten-Gedichtkalender „Fliegende Wörter“ aus dem Daedalus Verlag kann ich nicht genug bekommen. Jetzt im 18. Jahrgang, [...]
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Mittwoch, 30. November 2011
Der Literarische Kalender Männer 2012: Draufgänger, Hochstapler & Gentlemen
Wie verschieden können Gentlemen sein? Die Solitäre unter den Männern sind ein Glück für die Frauen, eine Freude für ihre Mitmenschen und von unschätzbarem Wert für ihre Freunde. Hemingway hätte vielleicht auch gern zu ihnen gehört, jedenfalls fragte er den Schriftsteller Ford Maddox Ford einmal: „Bin ich ein Gentleman?“ „Bestimmt nicht.“ meinte der. Als Gentleman-Adeliger [...]
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Mittwoch, 30. November 2011
Alain Claude Sulzer: Dichter oder Maler im Wettbewerb
“Dem Dichter hat der Maler gewiss nicht alles voraus (und heute schon gar nicht), doch dies mit Sicherheit: Im Gegensatz zum Dichter, der davon nur sprechen kann, ist es dem Maler vergönnt, Schönheit wiederzugeben, so wie sie ist. Der Autor hingegen kann Schönheit zwar erfinden und behaupten, heraufbeschwören und besingen, den letzten Beweis, wie sie [...]
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Mittwoch, 30. November 2011
“Wie vermeidet man Kitsch?”
Liebe Autorinnen und Autoren, mit dieser Frage beginnt Niklas Bender sein viertelseitiges Rezensionskompliment. Er widmet es dem Roman „Das schönste Wort der Welt“ der Autorin Margaret Mazzantini, deren Bücher sich zu Hunderttausenden verkaufen. Der neuste Buchtitel lässt bereits emotionalen Überschwang ahnen, der Roman soll demnächst mit der hinreißenden Penelope Cruz verfilmt werden. Wie vermeidet man [...]
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Mittwoch, 30. November 2011
William H. Gass: Prosa aus Tönen, aus Silben
Andreas Puff-Trojan befragte den Schriftsteller zur Entstehung seines Mammutwerkes ‘Der Tunnel’ – 1.094 Seiten Umfang – auf der Seite Bücherwelten der Literarischen Welt vom 19. Nov. 2011: Bei der Struktur des ‘Tunnels’ hat Arnold Schönbergs Zwölftontechnik eine Rolle gespielt. “Musik ist die Kunstform, die in meinen Arbeiten den wichtigsten Platz einnimmt. Ich möchte, dass meine [...]
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Mittwoch, 16. November 2011
Nicht ohne meinen Agenten
Liebe Autorinnen und Autoren: „Ohne meinen Agenten würde ich jetzt immer noch meine Texte ausschließlich im Bekanntenkreis verteilen“, antwortete Sebstian Fitzek in einem Interview auf die Frage nach seinem Erfolg. Er hatte einen Psychothriller geschrieben und einen Literaturagenten gesucht. „Bevor ich mich an ihn gewendet habe, hatten alle Publikumsverlage meine Romane mit der Begründung abgelehnt: [...]
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Mittwoch, 16. November 2011
Buchpreise wichtig? Schriftsteller antworten
In der Neue Zürcher Zeitung fragte Regula Freuler bekannte Schriftsteller: Braucht es Buchpreise und warum? Peter Stamm: Ja. – Damit würdigt eine Gesellschaft die Arbeit ihrer Autorinnen und Autoren. Der schönste Preis ist aber natürlich der (gebundene) Ladenpreis, den jene bezahlen, die das Buch lesen wollen. Charles Lewinsky: Eigentlich nicht. Aber es wäre sehr schade, [...]
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Mittwoch, 16. November 2011
Katzen-Syntax
“Die Syntax, die ich im Kopf habe, ist wohlgeordnet. Wie Katzen werfe ich meine Sätze in die Luft (…), ich kann mich darauf verlassen, dass sie auf ihren vier Pfoten landen werden.” äußert Théophile Gautier einmal gegenüber den Brüdern Goncourt, die diesen ungewöhnlichen Vergleich in ihrem Tagebuch für ihre Leser bewahrten.