Archive für Oktober 2011
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Rolf Lappert: Jeden Tag kreativ?
“Kann man von einem Schriftsteller erwarten, jeden Tagt kreativ zu sein?” fragt die Kundenzeitschrift books 9/2011 den Schriftsteller Rolf Lappert, nachdem sein Roman “Auf den Inseln des letzten Lichts” (Hanser) in den Regalen der Buchhandlungen zu finden ist. Und: “Was, wenn ihn die Muse einmal nicht küsst?” “Das gehört dazu, damit kann ich umgehen. Früher [...]
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Mittwoch, 26. Oktober 2011
“Dieses Buch ist ein Werk der Einbildungskraft …
Liebe Autorinnen und Autoren, … Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Personen wäre rein zufällig. Bei eventuellen Ähnlichkeiten mit wirklichen Orten handelt es sich um äußerliche Anleihen in einem fiktiven Zusammenhang. In keinem Fall beabsichtigt der Autor ein moralisches Porträt von Institutionen und ihren vergangenen oder gegenwärtigen Vertretern. Auch bei der Verwendung realer Ortsnamen sind [...]
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Mittwoch, 26. Oktober 2011
Akis Kaurismäki: Märchenglück durch Kinokarte
In einem Interview anlässlich seines neuen Films Le Havre fragt Christian Jungen (NZZ vom 25.9.2011) den finnische Regisseur Akis Kaurismäki warum er einen Film wie ein modernes Märchen gedreht hat: “Aus Respekt vor dem Publikum. Die Menschen kaufen eine Kinokarte, um einen Moment lang glücklich zu sein. Warum sollte ich meinenen Protagonisten töten, wenn ich [...]
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Dienstag, 25. Oktober 2011
“Der ideale Wohnort für Poeten und Schriftsteller” -
sei Island, sagt Krimiautor Arnaldur Indridason (“Kälteschlaf”, “Abgründe”): “Die Natur ist rauh, das Klima ist eines der schlechtesten in Europa, geologisch ist die Insel noch in der Entstehung begriffen, wie ständige Erbeben und Vulkanausbrüche belegen.” Unter solchen Bedingungen müssen die Dichter des diesjährigen Gastlands der Frankfurter Buchmesse nicht mit den ständigen Verführungen und Ablenkungen des [...]
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Freitag, 14. Oktober 2011
Antonio Munoz Molina: Wie verwandelt man eine Geschichte
über Bürgerkrieg und Exil in eine Liebesgeschichte? Aus einem Interview mit dem spanischen Schriftsteller zum Erscheinen seines Buches: “Die Nacht der Erinnerungen”, bei DVA erschienen. “Wenn man einen Roman schreibt, weiß man nie, wie er sich entwickeln wird – er selbst ist die Geschichte dieser Entwicklung. Mir ging es vor allem um Leidenschaften, darum, wie [...]
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Freitag, 14. Oktober 2011
Robert Walser: “bin arbeitsam …
energisch und tätig, verdiene durch tägliche, ebenso beschwerliche wie ehrliche Arbeit mein tägliches Brot und lerne nebenbei auch noch den Adel und seine Sitten bestens kennen, die kennenzulernen für die meisten Menschen wenn nicht geradezu unmöglich so doch wenigstens ganz bestimmt ziemlich schwierig ist, weil der Adel auf Burgen haust und in unnahbaren, uneinnehmbaren Schlössern [...]
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Freitag, 14. Oktober 2011
Günter Kunert: “Schreiben ist …
unter anderem, eine Form der Verdrängung. Der Schreibende entzieht sich dabei den ihn bedrängenden aktuellen Realitäten, Schwierigkeiten , Ärgernissen, Bedrückungen, jedenfalls solange er schreibt.”
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Freitag, 14. Oktober 2011
Hannes Köhler: Freundschaft literarisch
Im Interview vom 20.3.2011 für Zeit Online spricht Clara Ott mit Hannes Köhler über seinen Debütroman “In Spuren”, über die Erwartungen an Freundschaft, die vier junge Männer seit ihrer Jugend miteinander verbindet und die sich mit der Zeit verändert. Und um den Wunsch, aus dem eigenen Leben in das eines anderen zu wechseln. Was macht [...]