bespricht in der Literarischen Welt vom 1.9.2010 das Kinderbuch des Schriftstellerehepaars Monika Helfer und Michael Köhlmeier „Rosie und der Urgroßvater“, erschienen im Hanser Verlag, indem er sich zum Anspruch an Kinderbücher äußert:

„Die hohe Kunst, kleine Leser mit Literatur zu erreichen, sie in Freiheit zu fesseln, unterscheidet sich im Grunde kaum von den Erfordernissen der Bücher für Erwachsene. Allein, die ästhetischen Gesetze sind strenger einzuhalten: Je einfacher, desto besser. Ohne dabei jedoch die Grenze zum Banalen zu überschreiten. Kinder haben ein feines Qualitätsempfinden, sie wollen durch Fantasie, nicht durch Phrasen ins Reich der Fantasie entführt werden. Das heißt: mit einer angemessenen, klaren, bildhaft unverbrauchten Sprache.“