sagt der Roman- und Drehbuchautor Richard Price im Gespräch mit Hannes Stein in der Literarischen Welt v. 29.5.2010

Sie sind en Meister im Schreiben von Dialogen. Hat der Umstand, dass Sie auch Drehbuchautor sind – von Ihnen stammt das Skript für Martin Scorceses Film ‚The Colour of Money‘ – Ihnen beim Erfinden von Dialogen in Ihrem Roman geholfen?

„Dialoge für das Auge sind etwas grundsätzlich Anderes als Dialoge fürs Ohr. Dialoge, die Leute lesen, können viel langatmiger sein. Aber wenn ein Schauspieler diese Worte laut sagen muss, ist erstaunlich, wie viel davon sich geschrieben und nicht gesprochen anhört. Als Drehbuchautor muss man seinen Text ständig von blumigen Formulierungen reinigen. Es hört sich sonst einfach unnatürlich an.“

von Richard Price erschien im S. Fischer Verlag der Roman „Cash“