interessieren mich nicht sehr. Das Leben ist zu kurz, um nicht das zu tun, was einen wirklich interessiert“, meint die schriftstellerin, die zu den wichtigsten israelischen schriftstellerinnen gehört.
ihr traumberuf, nach dem studium der psychologie und soziologie, war, krankenschwester zu werden: „Ich hoffte, im Umgang mit Menschen, die dem Tod ins Auge blicken, der wahren menschlichen Natur so nahe wie möglich zu kommen. Die Arbeit gab mir das Gefühl, meine Existenz auf Erden rechtfertigen zu können.“

zu den zentralen themen ihrer bücher gehört immer wieder die frage: „Was ist vorherbestimmt, und was hat der Mensch selbst in der Hand?“: „An so vielen Dingen können wir nichts ändern, darum versuche ich immer, Nischen zu finden und sie so gut wie möglich zu nutzen.“

„Eigentlich schreibe ich nur, um mein stürmisches Innere zu ordnen. Wenn anderen gefällt, was ich schreibe, sage ich, gut, willkommen in meiner Welt. Aber ich würde auch schreiben, wenn niemand meine Bücher läse.“

aus einem bericht von Jeannette Villachica. von Mira Magén erscheint in diesem Jahr der roman „Die Zeit wird es zeigen“ bei DTV