Archive für Mai 2010
Donnerstag, 27. Mai 2010
Heinrich Böll: kein guter start
im “Reifezeugnis” des international bekannten schriftstellers Heinrich Böll, der mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde, steht Deutsch: genügend auf welche nur genügende leistung im deutschunterricht mag sich das urteil seines lehrers beziehen? grammatik, zeichensetzung, stil und ausdruck? oder war Heinrich Böll ein literarischer spätentwickler oder waren seine lehrer verblendet? auf jeden fall, hofnung für [...]
Schreibe einen Kommentar » - Geschrieben in Allgemein von gerhild
Donnerstag, 27. Mai 2010
Agota Kristof: schreiben tötet ein bisschen
“Ich schreibe nicht mehr, ich habe keine Lust mehr dazu.” sagte Agota Kristof. in 38 sprachen sind ihre poetischen romane (Das grosse Heft, Der Beweis und Die dritte Lüge), die von isolation und einsamkeit handeln, übersetzt worden. in dem dokumentarfilm, den Eric Bergkraut 2006, über die ungarische schriftstellerin drehte, erklärtesich die schriftstellerin: “Schreiben ist selbstmörderisch, [...]
1 Kommentar » - Geschrieben in Allgemein von gerhild
Donnerstag, 27. Mai 2010
Autorenbrief vom 27. Mai 2010: Aber die Würfel sind gefallen
Liebe Autorinnen und Autoren, auch Schriftsteller erleben echte, persönliche Dramen und einige nutzen sie als Stoff. Sie verfremden, reichern an, erfinden zusätzlich neue Handlungen und starke Charaktere für Romane, Filme, Theaterstücke. Drama ist Handlung. “Die Technik des Dramas” von Gustav Freytag ist ein Klassiker, der das dramatische Schreiben in allen Genres prägte und bis heute [...]
Schreibe einen Kommentar » - Geschrieben in Autorenbrief von gerhild
Mittwoch, 26. Mai 2010
Robert Musil: die spitze der dichtung
folgendes schrieb Robert Musil in seinem nachruf für Rainer Maria Rilke: “Die Höhe der Dichtung ist keine Spitze, auf der es immer höher geht, sondern ein Kreis, innerhalb dessen es nur ungleich Gleiches, Einmaliges, Unersetzliches, eine edle Anarchie und Ordens-Brüderlichkeit gibt.”
Schreibe einen Kommentar » - Geschrieben in Allgemein von gerhild
Montag, 24. Mai 2010
Markus Zusak: schreib’ mit der vorstellung des scheiterns
der autor des berührenden romans “Die Bücherdiebin” verrät, was er bei lesereisen immer bei sich hat: “Auf internationalen Lesereisen nehme ich den Laptop meistens nicht mit, sondern notiere Ideen in ein kleines rotes Buch, das ich immer griffbereit habe. Mein Mittel, um den writers block zu beseitigen, besteht darin, nicht daran zu denken, dass jemals [...]
Schreibe einen Kommentar » - Geschrieben in Allgemein von gerhild
Montag, 24. Mai 2010
Charles Lewinsky: sprache beherrschen?
“Die Sprache kann man nicht beherrschen. Schon gar nicht als Schriftsteller. Man kann mit ihr spielen. Man kann mit ihr flirten. Manchmal ist sogar bereit, einen bei komplizierten akrobatischen Kunststücken zu unterstützen. Aber sie beherrschen? Das geht so wenig, wie eine Ehe glücklich werden kann, wenn der eine Partner den anderen beherrschen will. Oder wenn [...]
Schreibe einen Kommentar » - Geschrieben in Allgemein von gerhild
Mittwoch, 12. Mai 2010
Milena Moser: die häufigste frage im kurs
Kann jeder das literarische Schreiben lernen und ein Schreibstar werden? wurde die schweizer schriftstellerin Milena Moser gefragt – hier ihre antwort: “Ich führe eine Schreibwerkstatt und eine Schreibschule. Diese Frage wird mir an jedem Kurs gestellt. Die Antwort ist: ja und nein. Ich glaube, dass man das Schreiben üben und trainieren kann, doch dieser Grund-Funke [...]
Schreibe einen Kommentar » - Geschrieben in Allgemein von gerhild
Mittwoch, 12. Mai 2010
Mira Magén: “Status und Geld …
interessieren mich nicht sehr. Das Leben ist zu kurz, um nicht das zu tun, was einen wirklich interessiert”, meint die schriftstellerin, die zu den wichtigsten israelischen schriftstellerinnen gehört. ihr traumberuf, nach dem studium der psychologie und soziologie, war, krankenschwester zu werden: “Ich hoffte, im Umgang mit Menschen, die dem Tod ins Auge blicken, der wahren [...]
Schreibe einen Kommentar » - Geschrieben in Allgemein von gerhild
Dienstag, 11. Mai 2010
Autorenbrief vom 11. Mai 2010: Alle zwei Wochen ein Roman
Liebe Autorinnen und Autoren, “Literatur und Schreiben sind meine Leidenschaft. Und im Gegensatz zu vielen Kollegen im Buchgeschäft kann ich von meiner Arbeit leben”, sagt Elke Schiede, die bis jetzt mehr als 190 “Dr. Norden”-Romane unter dem Pseudonym Patricia Vandenberg geschrieben hat. Dafür muss sie fleißig sein und alle vierzehn Tage eine neue Story abliefern. [...]
Schreibe einen Kommentar » - Geschrieben in Autorenbrief von gerhild
Dienstag, 11. Mai 2010
T.C. Boyle: … wie ein Junkie sein High
“Ich lese, was ich am Vortag geschrieben habe, schreibe es um und drifte damit in den Zustand, in dem ich aus dem Unterbewussten die neuen Sätze hervorkommen sehe. Und wenn ich aus diesem Zustand wieder ewache, dann ist der Arbeitstag zu Ende.” “Ich bin besessen von der Arbeit. Wenn man einmal das Hochgefühl erlebt hat, [...]