Archive für April 2010
Mittwoch, 7. April 2010
Terézia Mora: “drei Viertel Lebenszeit für die Nichtsätze”
“Wenn ich vier Jahre an einem Roman, nennen wir ihn “Alle Tage”, arbeite, dann schreibe ich davon die ersten drei Jahre, und zwar sieben Tae die Woche, lauter Sachen, die man später zu nichts, aber wirklich zu gar nichts mehr gebrauchen kann. Unzählige Nichtsätze, die ich geschrieben haben muss, bevor ich den ersten Satz schreiben [...]
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Mittwoch, 7. April 2010
Ian McEwan: die themen sind gar nicht so wichtig
Julika Griem im Gespräch mit dem Schriftsteller: “Ich bin der Überzeugung, dass ein Schriftsteller seine Welt wirklich von unten, vom Detail aus aufbauen muss. Im Detail liegt alles, und deswegen hatte Nabokov recht, als er seinen Studenten an der Cornell Universität verriet, wie man gut schreiben kann. Die Themen sind gar nicht so wichtig, entscheidend [...]
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Mittwoch, 7. April 2010
Autorenbrief vom 7. April 2010: Tausend Dank seitenlang
Liebe Autorinnen und Autoren, amerikanische Schriftsteller scheinen besonders dankbar, Debütanten und bisher noch namenlose Schriftsteller auch. Eine herzerwärmende, kapitellange Danksagung hat Dorothy Hearst ans Ende ihrer “Wolfschroniken – Das Versprechen der Wölfe” gestellt. Darin bedankt sie sich bei allen für alles, was andere Menschen ihr auf dem Weg zur Veröffentlichung Gutes getan haben – eine [...]
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Dienstag, 6. April 2010
Felix Huby: “Ich wollte nie ein großer Schriftsteller werden.”
dafür ist er ein bekannter drehbuchautor geworden, der seinen namen Eberhard Hungerbühler durch ein eingängiges pseudonym ersetzt hat. im interview beantwortet er die Frage von E. Müller: Braucht es ein dickes Fell, wenn man sich im Land der Dichter und Denker vorsätzlich der Unterhaltung hingibt? “O ja. Aber ich habe eine einfache Methode, ich sag [...]