Autorenbrief vom 10. März 2010

Liebe Autorinnen und Autoren,

in der kommenden Woche treffen sie sich wieder: Autoren, Verlage und Buchfans auf dem großen Lesefest der Leipziger Buchmesse vom 18. bis 21. März. Anders als auf dem Frankfurter Branchentreff liegt hier weniger die Betonung auf den Insider-Fachgesprächen als auf der Begegnung mit den Lesern. Hier wird Literatur zelebriert, mit viel Spaß gefördert und gefeiert. Besonders Kinder und Jugendliche bestimmen zwischendurch das Bild und oft sieht man junge Mädchen versunken in Büchern blättern und lesen.
Autorenhaus Verlag und edition tieger sind auch mit einem kleinen Stand vertreten: Halle 2, G208. Wenn Sie an den täglichen Veranstaltungen der Messegesellschaft wie „Buchmesse für Einsteiger“ oder einem Messerundgang teilnehmen möchten, sollten Sie sich jetzt anmelden:
www.leipziger-buchmesse.de

Natürlich finden sich auch viele hoffnungsvolle Autoren mit ihren Manuskripten ein, leider oft in der (vergeblichen) Hoffnung, einen der gerade auf der Messe vielbeschäftigten Lektoren interessieren zu können. Der professionelle Weg, sein Manuskript anzubieten, ist einfach Verlage nach Programm auszuwählen und die gewünschte Angebotsweise (telefonisch? per Mail? mit Exposé? mit Textprobe? etc) zu beachten. Die Informationen dazu finden Sie im neuen Jahrbuch für Autoren, Autorinnen 2010/2011, 800 Seiten, Hardcover, 29,90 Euro versandkostenfrei:
www.autoren-jahrbuch.de

Wer mit einer Literaturagentur verhandeln möchte und wissen will, was man als Autor von seriösen Agenturen erwarten kann, findet in dem Sachbuch der wohl größten deutschen Literaturagentur die nötigen Informationen. Literaturagentur: Erfolgreiche Zusammenarbeit Autor – Agent – Verlag. Mit detailliertem Agenturverzeichnis, kommentiertem Verlagsvertrag und einem Agenturvertragsmuster, 231 Seiten, nur 14,90 Euro versandkostenfrei:
www.autorenhaus-verlag.de/literaturagentur-erfolgreiche-zusammenarbeit.phtml

Der besondere Charme der Leipziger Buchmesse liegt in den vielen Lesungungen auch an den Abenden in dieser schönen Stadt. Hier stellen sich an originellen Plätzen und in vielen Lokalen die Stars und Sternchen der Literaturszene vor. Dass dabei die Kehlen von Lesenden und Zuhörern schön feucht gehalten werden müssen, versteht sich von selbst. Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) beschreibt eine (fiktive?) Situation in seinem Gedicht „Antwort eines trunknen Dichters“

Ein trunkner Dichter leerte
Sein Glas auf jeden Zug;
Ihn warnte sein Gefährte:
Hör‘ auf! du hast genug.

Bereit vom Stuhl zu sinken,
Sprach der: Du bist nicht klug;
Zu viel kann man wohl trinken,
Doch nie trinkt man genug.

Im Tieger-Blog äußert sich Don DeLillo u.a. über die Chancen junger Schriftsteller und die Schauspielerin Hann Schygulla beantwortet die Frage nach Themen die Sie heute mit Rainer Werner Fassbinder aufgreifen würde:
www.autorinnen.de

Mit herzlichen Grüßen
Ihre
Gerhild Tieger

Neuerscheinungen der www.edition-tieger.de