Archive für Februar 2010
Freitag, 12. Februar 2010
Figuren im Museum
Autorenbrief vom 12. Februar 2010 Liebe Autorinnen und Autoren, vor einigen Tagen war ich in der Ausstellung “Bestiarium” des amerikanischen Künstlers Walton Ford. Der 1960 geborene Maler überlebensgroßer Tierbilder in der Art zoologischer Darstellungen von John James Audubon ist besessen vom Detail und arbeitet mit akribischem Pinselstrich. Zusätzliche Faszination gewinnen seine Bilder dadurch, dass sie [...]
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Donnerstag, 11. Februar 2010
Fanny Ardant: regie-und drehbuchdebüt
Marco Schmidt fragte die bekannte französische schauspielerin (unvergesslich im film “8 Frauen”) anlässlich ihres regiedebüts zu ihrem film “Asche und Blut”: Kürzlich haben Sie Ihr Regiedebüt präsentiert: das archaische Rachedrama “Asche und Blut”, zu dem Sie auch das Drehbuch verfasst haben. Wie kam es dazu? “Schon als Kind war ich fasziniert von griechischen Tragödien. Ein [...]
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Donnerstag, 11. Februar 2010
John Le Carré: vom buch zum film – verdichten bis zum brühwürfel
auf die frage, ob eine verfilmung seinen romanen gerecht werden kann erklärt der für seine und dramaturgisch perfekten spionageromane berühmte schriftsteller: “Das Wesentliche bleibt. Man muss aus einer Kuh einen Brühwürfel machen. Ein Buch ist eine Riesensache mit ungeheuer viel Umfang. Man muss den richtigen Faden herausziehen und daraus den Film machen, also mit maximaler [...]
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Mittwoch, 10. Februar 2010
Ermanno Cavazzoni: drehbuchschreiben mit Fellini
der schriftsteller im interview mit der Zeit, – zum erscheinen von “Die nutzlosen Schriftsteller” im Wagenbach Verlag: Sie haben mit Fellini zusammengearbeitet, der Ihr Buch “Der Gesang der Mondköpfe” als Vorlage für “Die Stimme des Mondes” verwendet hat. Aber es entstand kein wirkliches Drehbuch. “Manchmal wussten die Schauspieler bis zu dem Augenblick, in dem gedreht [...]
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Mittwoch, 10. Februar 2010
Alfonso Cuarón: der plot als köder
Marco Schmidt berichtet in der FAZl über das Filmfestival in Marrakesch und von drei weltbekannten regisseuren Alfonso Cuaron, Emir Kusturica und Jim Jarmusch, die dort meisterkurse vor filmstudenten und journalisten abhielten “Von Gangstern, Musikern und Pilgern – Lernen von den Meistern: Cuarón, Jarmusch, Kusturica Alfonso Cuarón wollte schon immer Filmregisseur werden: “Mit elf Jahren bin [...]
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Dienstag, 9. Februar 2010
Hans Sahl: was sich nur im Gedicht sagen läßt
aus seinem gedicht MEMOIR Ein Mann, den manche für weise hielten, erklärte, nach Auschwitz wäre kein Gedicht mehr möglich. (…) Wir glauben, daß Gedichte überhaupt erst jetzt wieder möglich geworden sind, insofern nämlich als nur im Gedicht sich sagen läßt, was sonst jeder Beschreibung spottet. der band: Die Gedichte, erschien im Luchterhand Verlag im Glarean [...]
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Montag, 8. Februar 2010
Ermanno Cavazzoni über kritiker
aus einem interview in der Zeit zu Cavazzonis buch “Die nutzlosen Schriftsteller”, von dem er sagte: “Betrachten Sie das Buch als meine Autobiografie. Es ging mir darum, mich selbst und meine Arbeit infrage zu stellen.” “Einen Kritiker braucht man, damit ein Schriftsteller sich einen Augenblick lang einbildet, er würde existieren.” “Die Kritiker ähneln der Jury [...]
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Montag, 8. Februar 2010
Elisabeth Binder: mythen dienen der inspiration
im interview mit Urs Heinz Aerni über die entsteheung ihres romans ORFEOi: “Eine Erzählung ist immer ein Stück Leben, in Literatur verwandelt. Also in jedem Fall etwas Offeneres und Weiträumigeres, auch Weitherzigeres hoffentlich, als eine Botschaft. Und am offensten ist vielleicht der Mythos – so offen, man kann auch sagen ursprünglich und universell, dass neue [...]
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Donnerstag, 4. Februar 2010
“Alle bisherigen Leiden ließen den Dichter in mir reifen” …
Autorenbrief vom 4. Februar 2010 das, liebe Autorinnen und Autoren, glaubt Goethes Katze. “Ich beschloss, für den Rest meiner Tage von meiner Krallen Arbeit zu leben. (…) Es dämmerte mir, dass die Goethesche Dichtung nie so recht volkstümlich werden würde, weil nämlich das Unglück nie seine Feder geführt hatte.” Der Kater, der dies behauptet, war [...]
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Mittwoch, 3. Februar 2010
David Baldacci: 15 jahre unveröffentlicht
“Wenn er schreibt, wackelt Washington. Einfach hinsetzen, Bestseller produzieren, reich werden? David Baldacci hat 15 Jahre geschrieben, ohne eine Zeile zu verkaufen.” schreibt Claus Lutterbeck. heute gehört der krimischriftsteller mit 40 millionen auflage weltweit zur elite amerikanischer bestsellerautoren. David Baldacci hat als handyman in verschiedenen berufen gearbeitet, später jura studiert und lange als strafverteidiger und [...]