Archive für Januar 2010
Samstag, 16. Januar 2010
Richard Powers: das s e l b s t herausfinden
von ihm heißt es, dass er “die Fusion von gegenwartsnahem Wissenschaftsdiskurs und menschlicher Erfahrung” zum thema seiner werke gemacht hat. dazu hat er in die “The Gold Bug Variations” die Entschlüsselung des menschlichen Erbgutes mit Johann Sebastian Bachs Goldberg Variationen in Bezug gesetzt”. Sieglinde Geisel hat den Autor gefragt: Was wissen Sie über ein Buch, [...]
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Dienstag, 12. Januar 2010
Josef Winkler: schreiben mit zwei erhängten knaben auf der brust und dem besteck von gilette im augenwinkel
hier ein ausschnitt von Josef Winklers dankesrede für den Büchnerpreis 2008: ” … als in meinem tausend Seiten langen Tagebuch die ersten Sätze zu meinem ersten Romanmanuskript entstanden, die es wert waren umformuliert oder zerstört zu werden, klebte ich die aus einer Kärtner Tageszeitung herausgeschnittenen und mit einer durchsichtigen Plastikfolie überklebten Bilder (…) der beiden [...]
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Montag, 11. Januar 2010
Valzyna Mort: “tränenfabrik”
Und wieder liegt in der jahres- bilanz die tränenfabrik vornan. während mein verkehrsamt sich noch die hacken ablief und das amit für herzensangelegenheiten noch hysterische attacken ritt, fuhr die tränenfabrik nacht für nacht schicht, brachte selbst an sonntagen neue rekorde der produktion. (…) ich bin arbeitsinvalide meiner heldentränenfabrik habe schwielen auf den augen, dazu noch [...]
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Sonntag, 10. Januar 2010
Christoph Poschenrieder: Schopenhauer trifft Lord Byron
und das in Venedig und damit es ein hübsches dreieck wird, ist auch eine junge frau mit dabei. das ist der stoff aus dem der roman von Christoph Poschenrieder gemacht ist. es tauchen etliche bekannte historische figuren auf, die der autor selbst sehr gut kennenlernen musste, um sie einweben zu können in seine komplexe geschichte. [...]
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Samstag, 9. Januar 2010
Emily Dickinson: wann ist es dichtung?
“Wenn ich ein Buch lese und es macht meinen Körper so kalt, dass kein Feuer mich je wärmen könnte, weiß ich, das ist Dichtung. Wenn ich mich fühle, als würde meine Schädeldecke abgenommen, weiß ich, das ist Dichtung. Nur auf diese Art weiß ich es. Gibt es denn eine andere?”