und das in Venedig und damit es ein hübsches dreieck wird, ist auch eine junge frau mit dabei. das ist der stoff aus dem der roman von Christoph Poschenrieder gemacht ist. es tauchen etliche bekannte historische figuren auf, die der autor selbst sehr gut kennenlernen musste, um sie einweben zu können in seine komplexe geschichte. im interview antwortet er auf die Frage:

In der Notiz am Ende Ihres Buches verzeichnen Sie mit einem Augenzwinkern, was genau „wahr“ an der Geschichte, die Sie geschrieben haben. Haben Sie viel Arbeit in die Recherche investiert?

„Sehr viel, und das ist ein ganz großer Teil des Vergnügens. Beim Schreiben brauche ich Bilder, und die Bilder entstehen aus der Recherche. Man muss nicht bis zum letzten Uniformknopf genau sein, das wäre obsessiv, aber wenn ich etwas herausfinden kann und es meiner Geschichte nützt, warum nicht? Die Realität spielt mit, und ich mit ihr.

Es geht Ihnen aber wohl kaum um historische Fakten. Worum ging es Ihnen bei diesem Roman?
„Die Geschichte eines jungen, ehrgeizigen Mannes zu erzählen, der auf die Bühne tritt, Applaus erhofft, aber nicht einmal ein Publikum findet, der eine große Gelegenheit verpasst, der sich darauf einstellen muss, den Rest seines Lebens mit Plan B zu verbringen. Es geht um Ruhm und Anerkennung, was man bereit ist, dafür zu tun, dafür zu opfern.“

Christoph Poschenrieder: Die Welt ist im Kopf erscheint im März bei Diogenes