Stefan Grissemann fragt den regisseur, der auch drehbücher zu seinen filmen verfasst, in seinem interview:

Wieso hadern Sie so mit den Dingen, die Sie selbst verfasst haben?

“Ich bin mir beim Schreiben meiner selbst nicht recht bewusst. Das ist zwar nicht Ècriture automatique. Aber in den ersten zehn Tagen, in denen ich handschriftliche Notizen schreibe, programmiere ich mich selbst: Da schalte ich um vom normalen Menschen zum schreibenden Menschen. Mein Leitsatz war für mich immer eine Notiz von Albert Paris Gütersloh, der mich seit Jahrzehnten beeindruckt:
“Der Schriftsteller, der sich zu schade ist, auch nur den geringsten seiner Gedanken niederzuschreiben, ist es nicht wert, Schriftsteller zu sein.”

PINK ist ein film, in dem Rudolf Thome gleich zwei dichter auftreten lässt: seine hauptdarstellerin und einen bäuerlichen hobbydichter.