Manfred Papst hat den bekannten schweizer schriftststeller Urs Widmer zum erscheinen seines neuen buches, Herr Adamson interviewt:

Wie entstehen Ihre Texte?

„Ich gehe lange mit einem Buch im Kopf herum. In mir wabert es. Es bilden sich Sätze, aber sie werden nirgendwo notiert. Was in diesem Prozess verlorengeht, kann nicht wichtig gewesen sein. Die Ideen stapeln sich im Kopf, bis eine Art Überdruck entsteht und ich merke: Jetzt muss ich anfangen.“

We geht dann der konkrete Arbeitsprozess vonstatten?

„Ich schreiben auf einer elektrischen Schreibmaschine, nicht am Computer. Just, weil ich da nicht so leicht löschen und etwas einfügen kann. Ich bin stets gezwungen, das Ganze im Auge zu behalten. … Ich verlasse eine Seite erst, wenn sie fertig ist. Natürlich gibt es dann eine nächste Fassung und eine übernächste. Ich merke ja oft erst unterwegs, was ich eigentlich schreiben will. Sowieso schreibe ich jede Seite so mehr oder weniger zehnmal.“

Herr Adamson ist bei Diogenes erschienen