Luisa Stock interviewte den schriftsteller und fragte:

Wie gestaltete sich die Suche nach einem Verlag für Ihr erstes Buch?

“Das war relativ schwierig. Nachdem das Manuskript von “Als wir träumten”, an dem ich sechs Jahre gearbeitet hatte, fast fertig war, schickte ich es an alle bekannten Verlage, die ich
so im Internet fand, Rowohlt, Suhrkamp usw., und bekam eigentlich nur Absagen oder gar keine Antwort. Nun weiß ich, dass es problematisch ist mit unaufgefordert eingesandten
Manuskripten. Sie werden häufig zu Praktikanten gegeben oder liegen irgendwo rum. … Ich schickte mein Skript einem befreundeten Schriftsteller, in der Hoffnung, dass er mir helfen kann. Er gab es seiner Agentin, es gefiel ihr, sie vertritt mich seitdem für 15 % der Verkaufserlöse. Innerhalb kurzer Zeit stellte sie den Kontakt zu S. Fischer her. Da in der Branche alle gut verdrahtet sind, kannte sie bereits Leute dort. Die Lektorin hat das Manuskript gelesen und wollte es sofort, also wurde ein Vorschuss ausgehandelt und seitdem bin ich bei S. Fischer.”
2008 erschien von Clemens Meyer ein band mit erzählungen “Die Nacht, die Lichter”