viele autoren haben in den vergangenen jahren erfahrungen mit anwälten machen müssen, die weder wahrheit noch berufsehre oder ethik kennen, die skrupellos, als wenn es um ihr persönliches eigentum ginge, mit drohungen, verleumdungen, lügen und falschen eidesstattlichen versicherungen zum ziel kommen wollten.
es gibt aber auch anwälte, die vertrauen verdienen. Manfred Schiedermair war ein solcher anwalt, auf ihn konnte seine Rechtsanwaltskammer stolz sein.

„Anwälte gibt es viele; solche wie ihn nicht.“ schreibt Rüdiger Volhard in seinem Nachruf auf diesen beliebten und ungewöhnlichen menschen. wie hat der geachteten anwalt so viele freunde gewonnen? ich zitiere:

„Für zahlreiche seiner Freunde aus ‚dem gesamten Bereich des Kulturbetriebs‘ war er anwaltlich tätig. Er kannte alle und alle kannten ihn. Der Verlag der Autoren, die Titanic – Das endgültige Satiremagazin und ihre Autoren, die Leiter von Oper, Ballet, TAT (…) alle nahmen seine Hilfe in Anspruch, alle wren seine Freunde und er ihr Freund. Alle redeten gern mit ihm, auch wenn es gar nichts zu besprechen gab.
Mit seiner Zeit großzügig, Urteilen, aber auch Vorurteilen gegenüber tolerant, konnte er sehr witzig, aber nie verletzend sein. Er war (…) zum Freund geboren.“

Manfred Schiedermair ist seit dem 23. august 2009 nicht mehr für seine freunde erreichbar.