„Ich kann nur schreiben, wie ich schreibe, ich könnte keine andere Sprache finden. Ich würde auch gerne schreiben können wie Tolstoi. Aber man schreibt ja vermutlich immer so, wie man ist. Wir leben im Gericht von Sprache. Wir verteidigen mit Spreache und nicht mit Gesten oder indem wir mit Gegenständen nach dem Richter werfen. Und es besteht wahrscheinlich eine große Sehnsucht bei Juristen, nicht mehr juristisch schreiben zu müssen. Es ist die Sehnsucht nach Einfachheit.“
Ferdinand von Schirach im Gespräch mit Jan Drees in der FAZ v. 22.8.09
im august ist sein neues buch „Verbrechen“ bei Piper erschienen