“Beginnen Sie mit einem Satz oder mit einer Idee? fragt Carsten Hueck den serbischen schriftsteller im interview.

“Mit einem Satz, der mir zufliegt. Ich habe immer diese kleinen Notizbücher bei mir. Unterwegs und auch zu Hause. Und ich schreibe da jede Menge Zeug rein. Wenn ich in einem Hotel beim Frühstück etwas aufrschreibe, heißt das aber nicht, dass ich über das Hotelfrühstück schreibe. Es könnte vielleicht eine Geschichte über einen Indianer werden. Der Satz und sein Klang eröffnen die Geschichte …”

“… und Sie wissen nicht wie sie endet?”
“Nein. Ich habe keine Ahnung. Das muß ich herausfinden. Wie bei einer Reise durch unbekanntes Gelände.”
zuletzt erschienen von Albahari: Die Ohrfeige und Fünf Wörter bei Eichborn