der feuilletonjournalist Andreas Kilb schrieb in seinem Beitrag “Spiel den unsichtbaren Ball” zum neunzigsten Geburtstag des berühmten filmregisseurs über die verborgene wahrheit im den bildern des films:
“Es sind die Ereignisse und Figuren, die im Laufe seiner Geschichten verlorengehen und deren Abwesenheit die Leerstellen des Geschehens füllt. So füllen auch seine Filme eine Leerstelle, die sonst von nichts und niemandem zu besetzen wäre, die Stelle, an der die Erzählkunst des Kinos übergeht in reine Poesie, in der die Kamera das Zittern der unbelebten Materie registriert und die verborgenen Wahrheiten der Menschen,”

Antonioni: “Wir wissen, dass unter dem dargestellten Bild ein anderes, wahreres Bild liegt und unter diesem ein weiteres und noch eines, bis man zu dem wahren Bild der Realität gelangt, absolut mysteriös, das niemand erblicken wird.”