Archive für März 2009

Donnerstag, 5. März 2009

Per Olov Enquist: in jedem ein künstler

“Ich glaube, es gibt in allen Menschen einen oft unterschätzten Drang, Künstler zu sein. In einigen existiert er ganz stark und bricht sich seinen Weg, andere haben keine Möglichkeit, ihm nachzugehen.” aus dem Interview mit Thomas David: Kennen Sie die Wahrheit über sich, Herr Enquist?

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Donnerstag, 5. März 2009

Max Frisch: für partner oder publikum schreiben

“Kein Schriftsteller, glaube ich, schreibt für die Sterne (…) Ich meine, der Schriftsteller schreibt in erster Linie einmal für sich selbst: im Bezug zu Menschen, die er sucht als seine Partner. Was man als den Stil eines Schriftstellers bezeichnet, ergibt sich aus dem Bezug zu einem erfundenen Partner. Das heißt, welche Art von Partner er [...]

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Mittwoch, 4. März 2009

Brigitte Jakobeit: 3 monate leben für ein buch

Brigitte Jakobeit hat mehr als 40 bücher aus dem englischen übersetzt, darunter autobiografien von Miles Davis und Milos Forman, belletristik und jugendbücher. im interview mit Stefan Hauck erzählt sie welche stationen sie auf dem weg zur freien professionellen übersetzerin passiert hat und verrät wie sie an einem buch arbeitet: Wie gehen Sie beim Übersetzen vor? [...]

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Dienstag, 3. März 2009

Zoran Drvenkar: Sorry – das thrillerthema aus einem traum

am anfang, sagt der autor über seinen neuen thriller SORRY, habe er geglaubt, er schriebe an einer einfachen geschichte, entstanden aus einem traum, aber dann: “Da ich aus dem Bauch heraus schreibe, wußte ich bei der Entstehung der Geschichte nicht, was meine absichten waren. Als sich der Plot herauskristallisierte und ich zu begreifen begann, was [...]

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Dienstag, 3. März 2009

J.M. Coetzee: warum schreiben gefährlich sein kann

aus seinem buch Elizabeth Costello “Wir begeben uns in Gefahr durch das, was wir schreiben. Denn wenn das, was wir schreiben, uns zu besseren Menschen machen kann, dann kann es uns umgekehrt gewiß auch zu schlechteren machen.”

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Montag, 2. März 2009

William Gaddis: “Was ist der Künstler

… anderes als der Bodensatz seines Werkes? Was bleibt von ihm übrig, wenn seine Arbeit getan ist.?” reflektiert die hauptfigur in Gaddis roman Die Fälschung der Welt

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