Di 3 Mrz 2009
Zoran Drvenkar: Sorry – das thrillerthema aus einem traum
Geschrieben von gerhild unter Allgemein
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am anfang, sagt der autor über seinen neuen thriller SORRY, habe er geglaubt, er schriebe an einer einfachen geschichte, entstanden aus einem traum, aber dann:
“Da ich aus dem Bauch heraus schreibe, wußte ich bei der Entstehung der Geschichte nicht, was meine absichten waren. Als sich der Plot herauskristallisierte und ich zu begreifen begann, was da eigentlich gespielt wurde, musste ich Entscheidungen treffen.”
dabei hatte der autor nicht einmal die ganze handlung und das ende der gescbichte vor augen und die endgültige entwicklung des themas zum buch dauerte zwei Jahre.
“Zuerst lief es wunderbar, dann kam Sand ins Getriebe und ich spürte, wie mir die Geschichte Angst machte. Also schrieb ich drei Kinderbücher. Schließlich zwang ich mich, wieder daran zu arbeiten. (…) Vier Monate schwitzte ich Blut und Wasser, arbeitete jeden Tag bis zum Morgengrauen. Oft war ich so erschöpft, dass ich vor der Tastatur wegnickte.”
der schriftsteller, der findet “Das Schlimmste beim Schreiben ist die Ablenkung” , ist durchaus nicht auf das genre des thrillers festgelegt. er schreibt neben kinder- und jugendbüchern auch lyrik, drehbücher und fürs theater.
auszüge aus: buchjournal 1/09 Interview mit Eckart Baier und
buchaktuell 1/09