Archive für Februar 2009

Dienstag, 10. Februar 2009

Paul Auster: wenn der schriftsteller seine arbeit gut macht ….

zitat aus einem interview, das Thomas David mit Paul Auster über dessen 2008 erschienenen roman Mann im Dunkel führte: “Was die Literatur in meinen Augen einzigartig macht, ist, dass sie dem Leser die Möglichkeit schenkt, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Zuerst muss natürlich der Schriftsteller in einen anderen hineinkriechen, aber wenn er seine Arbeit gut [...]

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Donnerstag, 5. Februar 2009

Anna Gavalda: zum letzten mal öffentlich

“Ich glaube, dass dies eines der letzten Interviews ist, das ich geben werde!”. die journalistin Irene Binal hatte glück, denn die beliebte französische schriftstellerin ist offenbarf erfolgsmüde, möchte sich ganz aus der öffentlichkeit zurückziehen und überlegt: “Vielleicht mache ich es wie ein Ghostwriter: Ich schreibe, aber niemand weiß, dass ich es bin.” diese art von [...]

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Donnerstag, 5. Februar 2009

Daniel Kehlmann: schreiben ist amoralisch

“Schreiben ist eine amoralische Tätigkeit. Man sollte versuchen, im Leben einigermaßen anständig zu sein, aber Schreiben ist etwas Brutales und Rücksichtsloses, da hilft nichts. Zum einen ist es rücksichtslos gegenüber den Menschen, die einen umgeben (…) indem man ihr Leben für Geschichten verwendet, zum anderen aber auch einfach deshalb, weil man beim Schreiben Wahrheiten aussprechen [...]

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Mittwoch, 4. Februar 2009

Tanja Dückers: lyrik für den augenblick

“Man kann mit Lyrik etwas tun, was mit Prosa schwer zu bewältigen ist, nämlich etwas Momentanes, ein kurzes Erlebnis, einen Einfall, einen Augenblick literarisch umsetzen. Man hat einen Aktualitätsbezug. Ich kann eine erstaunliche Begebenheit, die mir vor einer Woche zugestoßen ist, in veränderter Form relativ schnell in ein Gedicht umwandeln. Ein Roman ist monolithisch und [...]

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Dienstag, 3. Februar 2009

Mario Vargas Llosa: wozu vernichtende kritiken gut sind

“Wann immer ich auch nur eine Spur von Eitelkeit zeige, werde ich sofort wieder auf den Boden zurückgeholt – durch vernichtende Kritiken von politischen Gegnern, von Leuten, die neidisch oder nachtragend sind. Immer hat es genug Tadel gegeben. Und das ist gut so. Das verhindert, dass ich mich in eine Statue verwandle. Eitelkeit ist gefährlich [...]

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