sie hat zwei kinder, sie schreibt bücher und artikel, sie moderiert in radio und fernsehen und hat nun auch das erste buch („44 Augenblicke“) für den Arche Verlag übersetzt. nichts für jemand, der nicht organisiert und diszipliniert lebt und gerade das entspricht so gar nicht dem bild vom freien schriftstellerleben:

„Um sieben Uhr stehe ich auf, frühstücke mit den Kindern, bringe sie zur Schule, um viertel nach acht mache ich die Betten und räume die Kinderzimmer auf. Dann arbeite ich von neun an, bis ich die Kinder um halb zwei von der Schule abhole. Anschießend essen wir und machen Hausaufgaben. Von drei bis sechs kommt manchmal noch ein Babysitter, und ich arbeite noch ein bisschen. Danach kochen wir zusammen, ich mache eine Stunde Yoga, wobei meine Kinder meist auch mitmachen. Anschließend gehen die Kinder ins Bett, und bis Mitternacht arbeite ich wieder.“

musik beim schreiben:
„Problematisch für meine Familie ist, dass ich bei jedem neuen Roman eine bestimmte Musik höre bis ich fertig mit Schreiben bin. Bei „Peace“ war es eine alte, knisternde Aufnahme von Joe Cocker. Zum Arbeiten liebe ich aber auch Lady in Red von Chris de Burgh.“

Aus dem interview: „Immer auf dem Sprung“ von Stefan Hauck.