bekannt ist der schriftsteller als billianter kriminalromanschreiber, u.a. Der Tod des Autors 1992, Liebestod und Blindband. der protagonist ist oft, wie bei Steven King, selbst schriftsteller. Gilbert Adair schreibt aber auch für andere genres und kritiken. 1944 geboren, hat er eine entschiedene einstellung zum thema E-Books. aus einem Interview mit Alexander Kluy im österreichischen Magazin Buchkultur Februar/März-Ausgabe:

Er (Gilbert Adair) sitzt an einem Drehbuch. Ratlösigkeit stellt sich ein, wenn er an seinen Verlag denkt, Faber & Faber in London, Englands Pendant zum Suhrkamp Verlag. Auf zwei Angebote, einen Roman und eine Monografie über Alfred Hitchcock, habe ihm der Verleger geantwortet: Gern, sehr gern. Aber nur als E-Books. Als E-Books? Er nickt grimmig.
“Und er hat tatsächlich zu mir gesagt, als würde das bei mir Enthusiasmus auslösen: Wenn die Schriftgröße zu klein ist, können die Leser sie verändern, und wenn sie eine bestimmte Metapher nicht mögen, können sie die auch ändern.” … “Als ob ich darauf antworten sollte:
Oh schön, die Leute können meine Bücher umschreiben – ich bin entzückt!” Sein Nein ist unwiderruflich.