“Wir Schriftsteller kennen keinen Urlaub,” behauptet der kubanische journalist und autor von kriminalromanen.

“Wenistens habe ich seit Jahren keinen mehr gehabt. Das Schreiben ist eine der härtesten Arbeit, die man sich vorstellen kann. Sie versklavt einen. Nie hat man Zeit, auszuruhen. Wenn man nicht schreibt, denkt man nach oder gibt Interviews oder geht auf Lesereise. Oder man liest ganz einfach, allerdings mit dieser verdammten “déformation professionelle”, die jeen Genuss unmöglich macht. Sie wird zu einer Herausforderung, einer Einladung oder einem Alarmsignal für das, was man niemals tun darf.”

Leonardo Paduras schreibzyklus Das Havanna-Quartett (Unionsverlag) brachte ihm auch in Deutschland viele leser.