Archive für Dezember 2008

Freitag, 19. Dezember 2008

Merril Block: nicht die tränen sondern den grabstein

“Wenn du über ein Begräbnis schreibst, dann beschreibe nicht die Tränen, sondern den Grabstein.”, sagt der 26jährige amerikanische autor Merril Block, der mit seinem debütroman, in deutscher übersetzung: “Wie ich mich einmal in alles verliebte” zu seinem Gesprächspartner Hannes Stein. der journalist interpretiert: “Mit anderen Worten – nicht um die Abstraktion geht es, nicht um [...]

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Donnerstag, 18. Dezember 2008

Josef Winkler: sprache als faden und waffe

“Die Sprache ist ein Faden, den man immer wieder verliert, der einem aus der Hand genommen wird. Man muss ihn jedes Mal aufs Neue suchen.” “… jetzt hatte ich die Waffe der Sprache in der Hand. Alle Eindrücke, und das im wörtlichen Sinn, die Eindrücke in meinem Körper und meine Seele konnte ich beschreiben. Was [...]

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Mittwoch, 17. Dezember 2008

Thomas Bernhard: das problem mit der arbeit

“Das Problem ist, mit der Arbeit fertig zu werden, und das heißt, mit dem inneren Widerwillen und mit dem äußeren Stumpfsinn … das Heißt, über mich selbst und über Leichen von Philosophien geh’n, über die ganze Literatur, über die ganze Wissenschaft, über die ganze Geschichte, über alles … es ist eine Frage der Geisteskonstsruktion und [...]

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