der schriftsteller ist auch journalist und schreibt für russische und deutsche zeitungen. er kennt also die problematik aus der nähe:

“Literatur muss das Leben schildern, so wie das Leben ist. Publizistik schildert es so, wie es sein soll. Publizisten müssen vorher fragen, ob es okay ist, etwas zu veröffentlichen. (…)
Das steht auf der letzten Seite von meinem Buch, schwarz auf weiß. (nämlich:) Dass Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen nur beabsichtigt sind, wenn diese Personen sich wiedererkennen wollen.”(!)

Wladimir Kaminer in einem interview mit Johanna Adorján (FAZ) aus anlass der veröffentlichung seines neuen buches Salve Papa