der neue roman des schriftstellers Christian Haller, IM PARK, konnte nur durch eigenes erleben entstehen, das ist dem ausführlichen Artikel von Manfred Pabst, der mit ihm gesprochen hat, zu entnehmen. so gewinnt der roman die überwältigende authenzität, die den leser gefangen hält und erschüttert:

„Es heißt ja, die Zeit heile alle Wunden. Ich halte das für eine grosse Illusion. Schürfungen heilt sie vielleicht. Aber keine tiefen Wunden. Die sind unter den Sedimenten der Zeit so frisch wie am ersten Tag.“

„Jeder ernsthafte Schriftsteller schöpft letztlich aus dem, was er selbst erlebt und erlitten hat. Eine andere Resource hat er nicht. Und ich habe entdeckt, dass dieses Material unendlich viel Poesie enthält, die man nur sehen und ergreifen muss. Das Erleben, besonders wenn es an die existentiellen Grundlagen geht, ist prall gefüllt mit Details, denen gegenüber unsere Phantasie etwas ganz Blasses ist.“
bei Luchterhand erschienen: Im Park