Fr 20 Jun 2008
Ian Fleming: “Schreibt fürchterliche Bücher …
Geschrieben von gerhild unter Allgemein
[3] Kommentare
Ist Frauen gegenüber draufgängerisch. Liebt schwarze Unterwäsche.” schrieb 1960 eine zufallsbekannte auf die rückseite eines fotos. wie der autor Ian Fleming seinen helden James Bond erfand, erzählt Georges Waser in seinem artikel: Sex, Sadismus und Snobismus:
“Um sich abzulenken, bediente Fleming sich seiner Imperial-Schreibmaschine, und zwar begann er damit an einem Morgen, nachdem er gefrühstückt hatte und schwimmen gegangen war. Notizen hat er sich keine gemacht; er sass in seinem schattigen Raum und tippte mit sechs Fingern …Um die Mittagsstunde setzte sich Ian in die Sonne, dann ass er, schlief ein Stündchen und schloss sich danach nochmals ein, um das Geschriebene durchzulesen. Etwa um halb sieben gönnte er sich den ersten “richtigen” Drink. Und so war James Bond geboren. Während etwas mehr als vier Wochen hielt sich Fleming an dieselbe Routine. (…) Fortan schrieb Fleming in Goldeneiye (der Name seines Hauses in Jamaica) jeden Winter einen neuen Roman.”
der erste 007 Roman war Casino Royal, der mit dem legendären satz endete “The bitch is dead now …”
20. Juni 2008 um 15:00
Ich hab gerade nachgeguckt, kann mein Exemplar nicht finden. Bin mir aber ziemlich sicher, dass es nicht der erste Satzn ist, sondern der letzte. Der letzte isses auf jeden Fall. Heißt zwar, die letzten werden die ersten sein, aber ob das für Sätze in Fleming Romanen gilt?
9. Juli 2008 um 16:23
In der Bücherkiste habe ich meine Ausgabe noch finden können. Um Jürgen zu bestätigen,laut der deutschen Sonderausgabe von Scherz 1992, lautet der letzte Satz von Casino Royale: “Das Biest ist nämlich tot.”
11. Juli 2008 um 16:26
lieber Jürgen, liebe Inga,
vielen dank für eure nachricht – zwei leser können nicht irren – jetzt bin ich reif.