hier noch eine kleine ergänzung zum heutigen Autorenhaus-Verlag newsletter, in dem es um einen bewußt provokanten beitrag des sprachwissenschaftlers Oliver Junge unter der überschrift: Autorenförderung? Hungert sie aus! geht.
aus einem brief, den der berühmte schriftsteller und autor von Panter, Tiger & Co. an seinen Freund Siegfried Jacobson schrieb als er schon längst kein unbekannter autor mehr war:

„Ich arbeite fast jeden Tag von morgens bis abends, ich gebe mir Mühe, und man kann gewiß nicht mehr Skrupel und Selbsthaß haben als ich. Du kennst meinen bis zur Lebensgefährlichkeit gesteigerten Mangel an Größenwahn: aber wogegen ich mich mit aller Macht stemme, ist die Anschauung, als sei in meinem Alter und bei meinem rein äußerlichen Erfolg das Verhungern, Geldpumpen, die Zahlungsschwierigkeiten – als sei das alles ein Normalzustand.“

die literaturpreise von heute für lebenswerke, gesamtwerke und alterswerke etc. hätten dem schrifststeller damals sehr helfen können.

siehe autorenhaus-verlag.de