sie können sich die arbeit teilen und ihre kreativität verdoppeln, und das tun sie auch, der journalist Volker Klüpfel und der lehrer Michael Kobr. zum beispiel: die recherchearbeit wird halbe-halbe verteilt und neue ideen gleich zweimal kritisch beurteilt. dennoch – was nahezu ideal klingt, hat sich nicht ganz realisieren lassen, sagt Volker Klüpfel:

“Ich dachte am Anfang ganz naiv: Zwei Leute, die schreiben, brauchen die halbe Zeit! Aber die Rechnung ging nicht auf. Das ständige Austauschen und Gegenlesen von Texten ist langwierig. Doch damit wir beide voll hinter der Geschichte stehen, müssen wir uns einigen.”

und obwohl die beiden autoren schon drei kriminalromane um den Allgäuer Kommissar Kluftinger als team veröffentlicht haben und “… das Schreiben eigentlich auch kein Hobby mehr ist, sondern ein Zweitberuf, der genauso viel Raum einnimmt.” arbeiten beide jeweils noch in teilzeitberufen. interessant, zu beobachten, wann sich das ändert.
der neue band im Piper Verlag heißt: Seegrund – Kluftingers dritter Fall